Vietnam Rundreise 2021

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Vietnam ist ein traumhaft schönes Reiseland und bietet alles, was sich ein Besucher von einem Urlaub in Südost-Asien erhofft: eine paradiesische Landschaft, herrliche Strände am Südchinesischen Meer und interessante Kulturstätten. Da Vietnam sich erst vor Kurzem wieder für Gäste aus dem Westen geöffnet hat, blieb es bis jetzt von den negativen Auswirkungen des Massentourismus, wie man es aus anderen Gegenden kennt, verschont. Vietnam eignet sich ideal für eine Rundreise, auf der die abwechslungsreiche Landschaft genossen und die beiden wichtigsten Städte, Ho Chi Minh Stadt und Hanoi besichtigt werden sollten. In Vietnam kann man eine Kombination aus traditionellen Dörfern, geheimnisvollen Flüssen, buddhistischen Tempelanlagen und prachtvollen Kolonialbauten mit französischem Flair erleben.

Vietnam ist ein sehr langes und schmales Land – die Ausdehnung von Norden nach Süden beträgt mehr als 1600 km, die engste Stelle von Osten nach Westen dagegen lediglich 50 km. Wer für eine Rundreise weniger als zwei Wochen Zeit hat, sollte sich daher entweder auf den Norden, also die Region rund um die Hauptstadt Hanoi oder den Süden mit Ho Chi Minh Stadt, dem ehemaligen Saigon, beschränken.

Hanoi

Im Norden, an der Grenze zu China, befindet sich das Yunnan Hochland mit mehr als 3000 m hohen Bergen. Lebensader dieser Gegend ist der Rote Fluss, der vor seiner Mündung ins Meer ein Delta und damit eine fruchtbare Tiefebene bildet. Hanoi, die Hauptstadt Vietnams, ist eine pulsierende, für Ausländer chaotisch erscheinende Metropole mit rund 6,5 Millionen Einwohnern und gefühlten 5 Millionen Mopeds. Es ist aber auch eine überraschend grüne Stadt mit Bäumen am Straßenrand und vielen Parks. Mehrere Seen, wie zum Beispiel der Hoan Kiem See direkt im Zentrum, eignen sich perfekt für eine Erholungspause während der Stadtbesichtigung.

Ein Muss ist der Besuch der Altstadt von Hanoi, dem sogenannten Viertel der 36 Gassen – trotz des lauten Treibens strahlt die Gegend einen ganz eigenen Charme aus. Der moderne Teil der Stadt ist „Vietnam pur“ – es gibt unzählige Straßen-Verkaufsstände, Restaurants und Cafés – Luxus und Einfachheit liegen direkt nebeneinander. Hanoi war zwischen 1887 und 1954 die Hauptstadt der französischen Kolonie Indochina und auch heute erinnern noch zahlreiche imposante Bauten an diese Zeit. In den meisten Gebäuden der Kolonialzeit sind heute Botschaften oder Regierungsbehörden untergebracht. Es lohnt sich, das große Opernhaus, das Nationalmuseum und den auffällig gelb gestrichenen Präsidentenpalast anzusehen.

Eine komplett andere Architektur weist ein riesiger Betonklotz im sowjetischen Stil auf: das Ho Chi Minh Mausoleum mit dessen einbalsamierten Leichnam und das angeschlossene Museum. Ob man sich hier in die Schlange der Wartenden einreihen möchte, muss jeder selbst entscheiden. Auf keinen Fall sollte man versäumen, die Kaiserliche Zitadelle (Thang Long) zu besichtigen. Dieser alte Kaiserhof, der ungefähr acht Jahrhunderte lang das Zentrum der Macht Vietnams war, gehört seit 2010 zum UNESCO Weltkulturerbe. Leider ist auf dem riesigen Gelände außer dem Flaggenturm und dem Literaturtempel kaum noch etwas von der damaligen Anlage erhalten. Während eines Aufenthaltes in Hanoi ist außerdem ein Bummel über einen der bunten Märkte ein Punkt, der unbedingt auf dem Ausflugsprogramm stehen sollte. Wer möchte, kann sich eine Aufführung des bekannten Wasserpuppentheaters ansehen.

Ho Chi Minh Stadt, das ehemalige Saigon

Das Klima in der größten Stadt Vietnams ist, im Gegensatz zum gemäßigt tropischen Klima im Norden, ganzjährig sehr heiß. Das Stadtbild wird auch hier von mehreren imposanten Gebäuden aus der Kolonialzeit geprägt. Eines der Wahrzeichen ist die Notre Dame Basilika aus dem Jahr 1883 mit ihren beiden 58 m hohen Glockentürmen. Der Entwurf stammt von Gustave Eiffel, dem Erbauer des Eiffelturms und sämtliche Materialien wurden damals aus Frankreich importiert. Auch das Hauptpostamt ist einen Besuch wert – es besitzt immer noch die Funktion einer Post und kann somit auch von innen angesehen werden.

Weitere eindrucksvolle Gebäude der Stadt sind die Oper und das ehemalige Rathaus aus dem Jahr 1906 in der lebhaften Dong Khoi Street. Auf dem Ben Thanh Markt findet man von Lebensmitteln über Kleidung bis zu Souvenirs alles was das Herz begehrt und jeder Tourist wird sich hier von den exotischen Gerüchen und farbenfrohen Auslagen verzaubern lassen. Um einen Blick von oben auf Ho Chi Minh Stadt zu werfen, empfiehlt sich eine Fahrstuhlfahrt auf die 49. Etage des Bitexco Financial Towers. Von hier aus genießt man eine einmalige Panorama-Aussicht. Wer sich für die jüngere Geschichte Vietnams interessiert, sollte einen Ausflug zum 70 km entfernten Cu Chi Tunnel unternehmen.

Hier bauten die Vietkong Partisanen seinerzeit eine unterirdische Stadt mit Lagerräumen, Schulen, Büros und Küchen auf drei Etagen. Das Tunnelsystem, das eine Länge von fast 200 km aufweist, wurde in den Kriegen gegen Frankreich und gegen die USA genutzt. Heutzutage kann ein Teil davon begangen werden – es ist unglaublich faszinierend wie diese riesige Anlage ohne technische Hilfsmittel gebaut werden konnte.

Sehenswürdigkeiten außerhalb der beiden größten Städte

Eines der beliebtesten Ausflugsziele im Süden Vietnams ist das Mekongdelta. Hier werden unterschiedlich lange Bootstouren auf den Wasserstraßen des riesigen Fluss-Labyrinthes angeboten und auch Fahrradtouren durch die traumhafte Natur sind bei Urlaubern sehr beliebt. Ein absolutes „Must-see“ auf einer Reise nach Vietnam sind mit Sicherheit die schwimmenden Märkte in dieser Gegend.

Ein wirkliches Highlight einer Vietnamreise ist ein Bummel durch die Altstadt von Hoi An, das ungefähr in der Mitte des Landes liegt und darum sowohl vom Norden als auch vom Süden aus erreicht werden kann. Hoi An ist einer der wenigen Orte, der während der Kriege kaum Schäden erlitt und gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Ein Bummel durch die kleinen Gassen der Stadt mit vielen Geschäften und Restaurants ist rund um die Uhr ein Erlebnis, denn nach Sonnenuntergang geht der Handel auf dem beliebten Nachtmarkt weiter. Die größte Attraktion und das beliebteste Fotomotiv von Hoi An ist die überdachte japanische Brücke aus dem 16. Jahrhundert.

Die einmalige Naturschönheit der Halong Bucht im Norden des Landes, die zum UNESCO Weltnaturerbe gehört, darf auf keiner Vietnam-Reise fehlen. Eine Bootstour zu den vorgelagerten Inseln ist ein Erlebnis, an welches sich jeder, der es einmal erlebt hat, sein Leben lang erinnern wird.

Vietnam besitzt insgesamt 30 Nationalparks, die von zahlreichen gut markierten Wanderwegen durchquert werden. Wer sich für Trekkingtouren durch das Hochland interessiert, sollte Station in der Stadt Sapa machen, die für ihr angenehmes Klima bekannt ist. Die Umgebung mit den Wäldern, Schluchten und Reisterrassen eignet sich perfekt für diese Aktivitäten. Kulturinteressierte sollten auf jeden Fall einen Abstecher in die alte Kaiserstadt Hue unternehmen, die mit der verbotenen Stadt und der alten Zitadelle eine weitere UNESCO Weltkulturerbe-Attraktion zu bieten hat. Etwas außerhalb der Stadt befinden sich in ruhiger, grüner Lage mehrere imposante kaiserliche Grabmäler, die viele Touristen anziehen.

Vietnam Rundreise und Baden

Vietnam bietet seinen Gästen eine große Anzahl an kilometerlangen Sandstränden, die bis jetzt außerhalb der großen Hotelanlagen oft noch fast menschenleer und unberührt sind. Einige der schönsten Strände waren bereits während der Kolonialzeit zurecht beliebte Seebäder. Zu diesen Orten gehört beispielsweise Vung Tau, das von Ho Chi Minh Stadt aus per Tragflächenboot in 80 Minuten erreichbar ist und sich darum auch für einen kurzen Aufenthalt am Meer und eine Flucht aus der Großstadt eignet. Der „China Beach“ zwischen Da Nang und Hoi An erstreckt sich über eine Länge von fast 30 Kilometern und wurde während der Kriegszeit von den amerikanischen Soldaten zu Erholungs- und Genesungszwecken genutzt. Heute befinden sich hier mehrere große Ferienresorts aber an Strandabschnitten außerhalb dieser Anlagen finden Sonnenhungrige immer noch genug Platz.

Empfehlenswert in dieser Gegend ist besonders der An Bang Beach. Der bekannteste Badeort Vietnams ist wahrscheinlich Nha Trang mit zahlreichen Hotels und internationalen Gästen – wegen des klaren Wassers und der eindrucksvollen Unterwasserwelt befindet sich hier der Hotspot für Tauchfreunde. Kitesurfer finden dagegen am Mui Ne Strand zwischen November und April perfekte Windverhältnisse vor. Wer diesen beiden lebhaften Orten entgehen möchte, findet vielleicht den langen, breiten und relativ einsamen Strand bei Tuy Hoa attraktiv oder entscheidet sich für Bai Sao auf der Insel Phu Quoc. Hier locken palmengesäumte Bilderbuchstrände wie aus dem Reisekatalog. In Vietnam wird jeder Urlauber einen oder mehrere Lieblingsstrände für sich entdecken, je nachdem ob er ruhige oder lebhafte Abschnitte bevorzugt.

Urlaub mit Kindern

Vietnamesen sind extrem kinderlieb und zeigen dieses auch immer wieder. Besonders Familien mit blonden Kindern sollten sich darauf einstellen, dass der Nachwuchs immer wieder gestreichelt, auf den Arm genommen und beschenkt wird. Diese Kinderfreundlichkeit macht Reisen durch das Land, trotz der manchmal chaotischen Verkehrsverhältnisse in den großen Städten, zu einem besonderen Erlebnis. Aktivitäten, die sich für Familien hervorragend eignen sind zum Beispiel Fahrradtouren zu kleinen Dörfern. Hier kommt man meist leicht mit den Bauern in Kontakt und kann, wenn man Glück hat, einen zahmen Wasserbüffel bei der Feldarbei sehen.

Wer nicht selbst radeln möchte, kann sich für Stadtbesichtigungen eine Rikscha mieten – mit Sicherheit ein unvergessenes Erlebnis für die ganze Familie. Auch verschiedene Bootstouren durch die Halong Bucht im Norden mit oder ohne Übernachtungen auf einer Dschunke wird den Kids bestimmt gefallen. Ausflüge zu Höhlen und Grotten begeistern meistens Groß und Klein gleichermaßen – empfehlenswert ist hier unter anderem die Sung Sot Grotte in der Halong Bucht mit ihren farbenprächtig beleuchteten Stalagmiten und Stalaktiten. Natürlich gehört auch ein Elefantenritt zu den Attraktionen, die sich für Familien ganz besonders anbieten.

Die Besichtigung von Tempeln und Kirchen kann mit Kindern im Allgemeinen problemlos durchgeführt werden. Zum kulturellen Gut Vietnams gehört das Wasserpuppentheater in Hanoi und der Besuch einer Vorstellung dieser traditionellen Kunstform wird schon den Kleinsten gefallen. Wer einen Familienurlaub nach Vietnam plant, sollte ausreichend Zeit zum Baden und Spielen am Strand einplanen – dann werden die Ferien garantiert für alle erholsam.

Vietnam Rundreise 10 Tage, 3 Wochen, 4 Wochen oder mehr..

Wer nur 7 bis 10 Tage Zeit für seinen Urlaub hat, sollte sich auf den Norden oder den Süden konzentrieren und entweder die Gegend um Hanoi oder die Region um Ho Chi Minh Stadt entdecken. Als Alternative dazu können natürlich Inlandsflüge gebucht werden, um die weiten Entfernungen per Flugzeug zurückzulegen. Allerdings sind Fahrten mit der Bahn oder dem Bus wesentlich interessanter und abenteuerlicher. Eine 10tägige Reiseroute könnte zum Beispiel aus Ho Chi Minh Stadt, dem Mui Ne Strand, Hoi An, Hue und dem Mekong-Delta bestehen.

Während einer zweiwöchigen Rundreise werden häufig folgende Attraktionen besucht: Hanoi, die Halong Bucht, Hoi An, Hue, Saigon, das Mekong Delta, das Cu Chi Tunnelsystem und am Ende folgt ein Strandaufenthalt in Ho Tram.

Wer das Glück hat, sich drei oder vier Wochen Zeit für seinen Urlaub nehmen zu können, hat dadurch die Möglichkeit, länger an den einzelnen Orten zu verweilen. Eine Rundreise startet häufig in Hanoi – dann wird Station in der Halong Bucht gemacht, es folgt eine erlebnisreiche Zugfahrt nach Sapa, es werden die Höhlen von Phong Nha und dann das historische Städtchen Hoi An besichtigt. Anschließend legen viele Reisende einen erholsamen Badeaufenthalt in Nha Trang ein, bevor dann Ho Chi Minh Stadt und das Mekong Delta entdeckt werden. Am Ende empfiehlt sich zum Beispiel ein Strandurlaub auf Phu Quoc Island. Natürlich hängt die Verweildauer und die Aufteilung zwischen Kultur, Natur und Strandvergnügen von den persönlichen Vorstellungen des Reisenden ab. Eine Realisierung der individuellen Wünsche ist in den meisten Fällen machbar.

Der Massentourismus anderer Regionen ist bis jetzt in Vietnam noch nicht angekommen – es lohnt sich, dieses wunderschöne und interessante Land im Rahmen einer Rundreise kennen zu lernen.