Kambodscha Rundreise 2020

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Tipps

Kambodscha ist eines der facettenreichsten Reiseziele in Südostasien. Das Land ist etwas halb so groß wie die Bundesrepublik Deutschland, hat aber nur 16 Millionen Einwohner. Weltberühmt sind die zahlreichen historischen Bauten, allen voran der Tempel Angkor Wat, der größte Sakralbau, der jemals errichten wurde. Kambodscha begeistert mit malerische Landschaften, zauberhaften Inseln, traumhaften Stränden, sympathischen Städten und einer ungemein gastfreundlichen Bevölkerung.

Land liegt zentral auf der Indochinesischen Halbinsel, umgeben von Thailand, Laos und Vietnam. Im Westen grenzt es mit einer Küstenlänge von fast 500 Kilometern an der Golf von Thailand. Im Gegensatz zum benachbarten Thailand ist Kambodscha weniger gut erschlossen. Verkehrsverbindungen, Straßen, Hotels und Gastronomie entsprechen nur in eingeschränktem Maß westlichen Standards. Dafür bietet das Land ungemein authentische Eindrücke und Reiserlebnisse fernab des touristischen Mainstreams. Lediglich die Tempelregion um die Stadt Siem Reap ist ein Magnet für internationale Besucher.

Ein Blick auf die Geschichte Kambodschas

Um die Faszination des Landes Kambodschas zu verstehen, lohnt ein Blick auf seine wechselvolle Geschichte. Die großen Tempel und Ruinenstädte stammen aus der Zeit des Königreichs der Khmer zwischen dem 9. und dem 15. Jahrhundert. Es sind im Wesentlichen religiös genutzte Bauten, die zunächst vom Hinduismus, ab dem ausgehenden 12. Jahrhundert zunehmend vom Buddhismus geprägt wurden. Die Bauten in Angkor, Roluos, Banteay Srei, Preah Vihear und Sambor Prei Kuk gerieten nach dem Ende der Khmer-Dynastie weitgehend in Vergessenheit und wurden schutzlos der üppigen tropischen Vegetation überlassen. Erst in neuerer Zeit würdigte man die Bedeutung der historischen Bausubstanz und trug ihrer großen Bedeutung für die Geschichte und den Tourismus Kambodschas Rechnung. Die meisten der großartigen Anlagen und Bauwerke zählen heute zum Bestand des UNESCO Weltkulturerbes.

In allen Städten des Landes ist ein starker französischer Einfluss unverkennbar. Fast 90 Jahre lang, von 1863 bis 1953, war Kambodscha von Frankreich besetzt und gehörte ab 1887 gemeinsam mit Laos und Vietnam zu Französisch-Indochina. Nach Ende des französischen Einflusses war Kombodscha unter König Sihanouk bis 1970 eine Monarchie. Dann geriet das Land zunehmend unter Einfluss des Krieges im Nachbarland Vietnam. Es folgten Bürgerkriege, das Schreckensregime der Roten Khmer und die Besetzung durch Vietnam. Erst vor 20 Jahren kehrte das Land in die Selbstständigkeit zurück und ist seit 1998 eine parlamentarische Monarchie mit demokratischen und marktwirtschaftlichen Strukturen nach westlichem Vorbild.

Die beste Reisezeit

Die angenehmsten klimatischen Bedingungen für eine Reise nach Kambodscha herrschen zwischen Oktober und Februar. Das Monsumklima beschert dem südostasiatischen Land beinah gleichmäßig warme Temperaturen, die im Jahresmittel bei 27,5° C liegen. Kühlster Monat ist der Dezember mit Temperaturen um 26° C. Das Maximum vom 30° C wird im April erreicht. Vom Mai bis Mitte Oktober dominiert der extrem feuchte Südwestmonsun das Wetter und bringt teilweise kräftigen Regen.

Einreisebestimmungen und andere wichtige Informationan

Sie benötigen einen Reisepass, der am Tag der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Darüber hinaus brauchen Sie ein Visum, das von der Botschaft des Königreich Kambodscha in Berlin ausgestellt wird. Die Botschaft bietet auch die einfach und komfortable Form eines „e-Visa“ per Internet an, das jedoch nicht an allen kambodschanischen Grenzübergangsstellen akzeptiert wird. Ein Visum können Sie auch noch direkt bei der Einreise am Flughafen beantragen, dazu müssen Sie ein Passfoto mitführen. Größere Devisenbeträge über 10.000 USD müssen bei der Einreise deklariert werden.

Wenn Sie direkt aus Deutschland einreisen, bestehen keine Vorschriften für besondere Schutzimpfungen. Jedoch ist es unbedingt zum empfehlen, dass Sie über einen umfassenden Impfschutz nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts verfügen. Jeder Hausarzt wird Sie darüber informieren. Die medizinische Versorgung ist mit europäischen Maßstäben nicht zu vergleichen. Es ist ratsam, vor Reiseantritt eine Auslandskrankenversicherung einschließlich einen Reiserückholversicherung abzuschließen und eine individuelle Reiseapotheke mitzuführen. Insbesondere wenn Sie regelmäßig auf Medikamente angewiesen sind, sollten Sie diese in ausreichender Menge von daheim mitbringen. Außer in der Hauptstadt Phnom Penh und in der Tempelregion um Siem Reap besteht im ganzen Land die Gefahr, sich durch Mückenstiche mit Malaria zu infizieren. Es gibt keine Möglichkeit, sich vorbeugend durch Impfungen oder Medikamente zu schützen. Ein wirksamer Schutz ist das Tragen von langen Hosen und langärmeliger Hemden und Blusen, die regelmäßige Anwendung von Insektenschutzmitteln und das Schlafen in geschlossenen oder durch Moskitonetze geschützten Räumen.

Übertriebene Angst vor Kriminalität und Gewalt müssen Sie in Kambodscha nicht haben. Dennoch ist es ratsam, etwas wachsamer als im heimischen Deutschland zu sein und sich besonders in den Städten vor Taschendiebstählen durch umsichtiges Verhalten zu schützen.

Beim Besuch von Ruinen sollten Sie der Versuchung widerstehen, auch kleinste Mauerreste als Souvenir mitzunehmen. Die Ausfuhr von Kulturgütern ist nicht gestattet und wird mit drastischen Strafen geahndet.

Wenn Sie selbst Autofahren möchten, benötigen Sie neben Ihrem gültigen Führerschein zusätzlich einen Internationalen Führerschein. Abseits der touristischen Zentren ist das Zahlen mit Kreditkarten häufig nicht möglich. Neben der Landeswährung Riel, Kurzbezeichnung KHR oder CR, werden meist auch US-Dollar akzeptiert. 1.000 KHR entsprachen Anfang 2019 etwa 22 Eurocent.

Mobil in Komdodscha

Alle größeren Städte sind durch regelmäßige Buslinien miteinander verbunden. Zwischen Phnom Penh, Kampot und Sihanoukville verkehrt viermal wöchentlich ein klimatisierter Zug. Auf kürzeren Überlandfahrten sind die lokalen Busse langsame, aber zuverlässige Verkehrsmittel. Auf den Fahrten bieten sich viele Gelegenheiten mit den freundlichen Kambodschanern in Kontakt zu kommen. Neben der Hauptstadt Phnom Penh verfügen auch Siem Reap und Sihanoukville über Flughäfen, zwischen denen auch Inlandsflüge stattfinden.

In den Städten treffen Sie an jeder Ecke auf eines der sehr unterschiedlichen Verkehrsmittel. Das Mitfahren auf oder in Moto, Cyclo, Tuk Tuk oder Sammeltaxi ist etwas gewöhnungsbedürftig, macht aber nach kurzer Zeit sehr viel Spaß. Besonders vorteilhaft und unterhaltsam ist auch hier der ständige Kontakt mit den Menschen. Lediglich in einem Taxis finden Sie so etwas wie eine abgeschlossene Privatsphäre.

Kambodschas bekanntestes Highlight

Die pulsierende Stadt Siem Reap und der weltberühmte Tempel von Angkor Wat

Die sympathische Stadt Siem Reap im Herzen Kambodschas verdankt ihre magische Anziehungskraft dem historischen Königreich der Khmer, die in der Umgebung zahlreiche Bauwerke, darunter Angkor Wat, die größte Tempelanlage der Welt schufen. Um diese weltberühmten und atemberaubenden Bauwerke kennenzulernen, ist Siem Riap eine bestens geeignete Ausgangsstation. Auch nach einem Tag voller faszinierender Eindrücken in den historischen Ruinen bietet Siem Reap einen angenehmen Kontrast und zahlreiche Gelegenheiten für Entspannung und Erholung. Das bunte und lebhafte Stadtbild ist von vielen Bauten aus der der französischen Kolonialzeit geprägt. Es erwarten Sie pulsierende abendliche Märkte und viele originelle Restaurants mit einem lokalen, aber auch westlichem Speiseangebot. Bemerkenswert ist auch das Nachtleben in den vielen Bars, in denen durch das bunte Publikum aus zahlreichen Ländern ein ganz besonders Flair herrscht. Zur Vorbereitung auf den Besuch der weitläufigen Tempelanlagen bietet eine Besichtigung des Angkor National Museums und des Cambodian Cultural Village interessante und hilfreiche Informationen über die alte Kultur des Landes und die besondere Geschichte des Königreichs Kambodscha.

Weitere Informationen zu Angkor.

Der Tempel Angkor Wat

Der riesige Tempel von Angkor Wat erstreckt sich auf einer Grundfläche von fast 1.700 Quadratmetern und gilt damit als der größte Sakralbau, der weltweit jemals errichtet wurde. Das eindrucksvolle Bauwerk entstand am Anfang des 11. Jahrhunderts und war zunächst eine hinduistische Kultstätte. Etwa 200 Jahre später wechselten die religiösen Prioritäten der Khmer-Könige und Angkor Wat wurde zu einem buddhistischen Tempel. Ein fast 200 Meter breiter Wassergraben umschließt den inneren Bereich der Anlage. In deren Mitte liegt der eigentliche Tempel-Komplex mit seinen charakteristischen fünf Türmen, dessen Silhouette auch auf der kambodschanischen Nationalflagge abgebildet ist. Der mittlere Hauptturm erreicht eine Höhe von 65 Meter. Neben seinen gewaltigen Ausmaßen begeistert der Tempel durch die meisterhaft ausgeführten Steinmetzarbeiten und die kunstvollen Reliefs. Besonders beachtenswert sind die detailreich ausgearbeiteten Abbildungen der Aspara-Tänzerinnen. Es lohnt sich, Angkor Wat nach Einbruch der Dunkelheit zu besuchen, wenn der berühmte Tempel durch Tausende von Lampen effektvoll angestrahlt wird.

Die Ruinenstadt Angkor Thom

Im Gegensatz zu Angkor Wat gehören die nicht weit davon liegenden Ruinen von Angkor Thom nicht zu einem einzelnen Tempel, sondern sind die imposanten Überreste einer historischen Stadt. Angkor Thom wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts als Hauptstadt des Khemr-Königreichs gegründet und hatte mehr als eine Million Einwohner. Damit war die Metropole deutlich größer als die mittelalterlichen Städte, die zur gleichen Zeit in Europa entstanden. Heute sind von der wahrscheinlich sehr prächtig ausgestatteten Stadt lediglich noch die Reste ihrer Tempel zu sehen. Steine als Baumaterial waren schwer zu beschaffen und wurden ausschließlich für Tempel und anderer religiöse Bauwerke verwendet. Alle weltlichen Häuser bestanden aus Holz und sind nach 600 Jahren vollständig verfallen oder von der Natur bis zu Unkenntlichkeit überwuchert worden. Das Gebiet der ehemaligen Stadt war fast quadratisch und erstreckte sich auf eine Fläche von vier mal vier Kilometern. Rundum lief eine Stadtmauer, die teilweise noch erhalten geblieben ist. Wenn Sie einen Spaziergang entlang dieser vielfach vom Dschungel überwucherten Mauern machen, erleben Sie etwas abseits vom Besucherandrang die besondere Faszination dieses ehrwürdigen, historischen Ortes.

Bayon, der Tempel mit den lächelnden Gesichtern

Ähnlich wie Angkor Wat ist auch der Bayon-Tempel einer der eindrucksvollsten religiösen Bauten der Khmer-Könige. Der Bau beherrscht das Zentrum der ehemaligen Königstadt Angkor Thom. Nur 37 der einstmals 50 Türme des Tempels sind heute noch mehr oder weniger erhalten. Auf jeden Turm finden Sie ein oder gar mehrere Reliefs von lächelnden Gesichtern, die bis zu sieben Meter hoch sind. Es sind Darstellungen des Bodhisattva, eines der vielen bedeutenden Symbole der buddhistischen Religionslehre. Um die gesamte Tempelanlage laufen offene Säulengänge. Sie zeigen die filigrane Bauweise des Tempels, der durch zahlreiche Erweiterungen und Umbauten im Laufe der Zeit seine ursprünglich kreisrunde Form eingebüßt hat.

Der Baphuon-Tempel bietet spektakuläre Aussichten

Fast 30 Meter ragt der stufenförmig angelegte Baphuon Tempel in die Höhe. Steile Treppen führen auf jede der fünf Etagen, von deren obersten Punkt öffnet sich eine grandiose Aussicht auf das sich weit erstreckende Ruinenfeld der ehemaligen Stadt Angkor Thom. Besonders gut erhalten sind die kunstvollen Reliefs in Höhe der zweiten Pyramidenstufe, die detailreiche Szenen der hinduistischen Mythologie darstellen. Seitlich des Tempels finden Sie eine übergroße Skulptur eines ruhenden Buddhas, die erst in späteren Jahren neben dem zuvor hinduistischen Tempel aufgestellt wurde. Der eindrucksvolle Tempel zählt nach mehr als 50 Jahren aufwändig Restaurationsarbeiten zu den am besten erhaltenen Sakralbauten in Anghor Thom.

Ta Prohm zeigt die Schönheit des Zerfalls

Bei der Tempelanlage Ta Prohm hat man auf eine Wiederherstellung verzichtet und nur dafür Sorge getragen, dass Sie als Besucher das ehemals prachtvolle Bauwerk ohne Gefährdung besichtigen können. So fasziniert der Tempel durch seine halbverfallene Bausubstanz und das vielfach verzweigte Wurzelwerk der riesigen Bäume, die ihn im Laufe der Jahrhunderte überwuchert haben. Die weitläufige Anlage besteht aus den Resten zahlreicher Gebäude, die als Wohnungen und Werkstätten für mehr als 13.000 Mönche dienten. In dieser märchenhaft anmutenden Kulisse wurden viele Szenen des Films Lara Croft:Tom Raider gedreht.

Preah Khan ist Kulisse für begeisternde Erinnerungsfotos

Der ehemalige Tempelbezirk Preah Khan war bevor Angkor Thom zur Residenzstadt der Khmer-Könige wurde das wichtigste religiöse und wirtschaftliche Zentrum der Region. Die in weiten Teilen relativ gut erhaltene Anlage steht mit ihren niedrigen Bauten in einem verblüffenden Kontrast zu den anderen, sehr hoch gebauten Sakralbauten rund um den Tempel Angkor Wat. Preah Khan gilt als Sitz einer frühen Universität mit fast 1.000 Gelehrten, die religiöses Wissen vermittelten. Das nicht überschaubare Gewirr von Mauern, Wassergräben und Dämmen wirkt wie ein bewusst angelegtes Labyrinth. Wie im Kloster Ta Prohm begeistert auch hier die alles dominierende Vegetation, deren Wurzeln die einzelnen Gebäude unter sich begraben. Am späten Nachmittag sorgt die tief stehende Sonne für ein warmes und harmonisches Licht für wunderschöne Erinnerungsfotos.

Banteay Srei, der „Tempel der Schönheit“

Frei übersetzt heißt Banteay Srei auch „Tempel der Schönheit“. Diese Bezeichnung verdankt das Bauwerk seinen kunstvollen Reliefs und Gravuren, die man auf nahezu allen Wänden bewundern kann. Das im Vergleich zu den anderen Tempeln sehr kompakte Bauwerk wurde aus rotem Sandstein errichtet. Das Material konnte leicht bearbeitet werden und machte die aufwändigen Steinmetzarbeiten erst möglich. Auch zeigte sich der Sandstein sehr widerstandsfähig gegen die immer währende tropische Feuchtigkeit und die üppig wuchernde Vegetation. Deshalb ist die fast 1.000 Jahre alte Tempelanlage eines der am besten erhaltenen Bauwerke in der Region um Siem Reap.

Phnom Bakheng, mit Elefanten auf den Gipfel

Phnom Bakheng ist die Bezeichnung für eine 55 Meter aufragende Erhebung, auf dessen Gipfel der gleichnamige Tempel steht. Das pyramidenförmige Bauwerk ist weitgehend zerfallen, bietet aber von der 5. Etage einen fantastischen Panorama-Blick auf die umliegende Landschaft. Von hier können Sie den legendären Tempel-Bezirk Angkor Wat aus einer beeindruckenden Vogelperspektive bewundern. Am Spätnachmittag wird Phnom Bakheng zu einem Magnet für Besucher, die hier einen spektakulären Sonnenuntergang bewundern möchten. Um den anstrengenden Ausstieg zu vermeiden, können Sie den originellen Service eines Shuttle-Dienstes mit Elefanten nutzen.

Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh

Mit 1,5 Millionen Einwohnern die Hauptstadt Phnom Penh die größte Stadt und das bedeutendste Wirtschaftszentrum Kambodschas. Die Stadt ist auf eine sympathische Art chaotisch und hat ein intensives Flair, das jeden Besucher schon nach kurzer Zeit in seinen Bann zieht. Die Stadt begeistert durch zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten und zieht wegen ihrer angesagten Club-Szene viele junge internationale Touristen an. Es gibt eine unüberschaubare Menge von Restaurants, die für wenig Geld originelles und meist immer perfekt zubereitetes Essen servieren. Der Markt Phsar Thme verblüfft durch seine Art-Deco-Architektur und das nahezu unendliche Warenangebot, das gleichzeitig eine wunderbare Fundgrube für originelle Souvenirs darstellt. Auch für einen luxuriösen Shoppingbummel wie in einer westlichen Metropole finden Sie ein breit aufgestelltes Angebot. Ein nachhaltiges Erlebnis ist ein Stadtbummel mit einem Tuk Tuk. Sie können das witzige Verkehrsmittel für einen ganzen Tag mieten, die freundlichen und hilfsbereiten Fahrer kennen alle touristischen Highlights und verblüffen mit individuellen Geheimtips.

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört der Wat Phnom, das schönste buddhistische Bauwerk der kambodschanischen Hauptstadt und natürlich der Royal Palace, den Sie auch von Innen besichtigen können. Zu einem ebenso beeindruckenden wie nachdenklich stimmenden Erlebnis wird ein Besuch der Gedenkstätte Choeung Ek. Sie ist eine der 300 sogenannten „Killing Fields“ in Kambodscha, an denen der Tausenden von Opfern des Gewaltregimes der Roten Khmer gedacht wird.

Weitere Infos zu Pnohm Penh.

Battambang, eine sympathische Stadt am Rand der großen Reiserouten

In Battambang finden Sie keine herausragenden Sehenswürdigkeiten, aber eine für südostasiatische Verhältnisse sehr ruhige und entspannte Stadt mit sympathischen und offenen Bewohnern. Kambodschas zweitgrößte Stadt bietet eine gute Gelegenheit, das kambodschanische Leben abseits der großen Touristen-Highlights kennenzulernen. Nach prall gefüllten Sightseeing-Tagen in Siem Reap oder dem intensiven Erlebnis Phnom Penh ist Battambang eine willkommene Abwechslung, um einfach nur die „Seele baumeln zu lassen“.

Die überschaubare Stadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden. Ausgangspunkt für einen Stadtbummel ist der Psar Nat, der große Markt. Von dort können Sie unbehelligt von hektischem Verkehr durch kleine Straßen bummeln, deren Häuser vielfach von der Architektur der französischen Kolonialzeit geprägt sind. Es gibt eine junge kreative Szene mit originellen Shops, Galerien und offenen Ateliers.

In Sihanoukville feiern und das Strandleben genießen

Rund um Sihanoukville und auf den naheliegenden Inseln Koh Rong und Koh Rong Sanloem gibt es die schönsten Badegelegenheiten Kambodschas. Die traumhaften Strände ziehen sehr unterschiedliche Besucher an. Sihanoukville ist ebenso ein Ferienort für Familien wie für Luxus-Touristen und bugetbewusste Backpacker. Es gibt eine starke Party-Szene, die am Ochheuteal- und am Serendipity-Beach das Feiern in zahllosen Strandbars genießt. Wesentlich ruhiger ist das Strandleben am Otres Beach und am Koh Pos Beach.

Mit einem Speedboot gelangt man auf die rund 25 Kilometer vor der Küste liegende Insel Koh Rong. Schon bei der Ankunft blickt man auf den „Main Beach“, eine Art idyllisches Wohnzimmer und Treffpunkt für Backpacker aus aller Welt. Tagsüber genießt man die malerische Natur und mit dem Sonnenuntergang verwandelt sich der Strand eine traumhafte Party-Kulisse. Wer etwas weniger Trubel und Action mag, wandert durch den dichten Dschungel zum Longbeach auf der anderen Seite der Insel. Koh Rong ist im Vergleich zu den thailändischen oder anderen südostasiatischen Inseln wohltuend unerschlossen. Es gibt weder Straßen noch Autos und die Unterkünfte bieten einen sehr einfachen, aber durchaus ausreichenden Komfort.

Noch ein wenig ursprünglicher geht es auf der Nachbarinsel Koh Rong Samloem zu. Zentrum der Insel ist eine sehr originelle Ansammlung von Unterkünften und Restaurants, die liebevoll als Hippie-Dorf bezeichnet wird. Auch hier führen Saumpfade durch dichte Vegetation zu echtem Traumstränden mit makellosen weißem Sand und türkisblauem Wasser

Kampot – traumhafte Landschaft und absolute Ruhe

Kampot ist eine zauberhafte Kleinstadt im äußersten Südwesten des Landes. Die Region um Kampot gilt als der landschaftlich schönste Teil Kambodschas. Ein besonderes Highlight ist das Französische Viertel, das sich entlang der Promenade am Fluss Teuk Chhou erstreckt. Zwar haben die stilvollen Bauten aus der Kolonialzeit etwas Patina angesetzt, aber der Charme der französischer Architektur ist voll erhalten geblieben. Hier finden Sie gemütliche Cafés und Restaurants mit einer anspruchsvollen Küche, die lokale Spezialitäten mit französischen Einflüsse kombiniert. Ein Bummel durch das überschaubare Stadtzentrum ist sehr entspannend, denn für kambodschanische Verhältnisse herrscht hier wenig Verkehr und keine Hektik. Es gibt einen malerischen Markt, auf dem auch Pfefferschoten von den umliegenden Plantagen verkauft werden. Pfeffer aus Kampot ist bei Gourmets in aller Welt berühmt und gilt als einer der besten seiner Art. Der Grund dafür sind die quarz- und mineralhaltigen Böden, die dem Pfeffer aus Kampot sein typisches und intensives Aroma verleihen. Die Pfeffer-Plantagen liegen etwas außerhalb der Stadt und man freut sich dort über jeden Besuch.

Etwa mehr als 20 Kilometer entfernt liegt das Städtchen Kep. Während der französischen Kolonialzeit war Kep ein beliebtes Seebad und die zahlreichen Villen im Kolonialstil sind Zeugen dieser Zeit. Heute gibt es im Umkreis der Stadt zahlreiche, teils sehr luxuriöse Ferienresorts. Kep ist berühmt für seinen Krabben- und Fischmarkt, der das beste Angebot an Meeresfrüchten in ganz Südostasien haben soll. Eine beliebte Spezialität in den umliegenden Restaurants sind gegrillte Krebse, die mit dem berühmten Pfeffer aus Kampot schmackhaft gewürzt sind.

Nicht weit von Kampot beginnt der ausgedehnte Preah Monivong Nationalpark, der auch Bokor Nationalpark genannt wird. Das Naturreservat bietet zahllose Möglichkeiten für Wanderungen durch eine weitgehend unberührte Natur. In Kampot können Sie einen Führer engagieren, der Sie sicher zu den schönsten Aussichtspunkten auf dem Bokor Hill bringt. Auf den Gipfel stehen die Ruinen eines Luxushotels, einer christlichen Kirche und anderer Gebäude. Sie sind Teil einer Ferienkolonie, die in den 1920er Jahren von Franzosen gebaut wurde, um der sommerlichen Hitze in der Ebene zu entgehen. Die teil verfallenen und von der Vegetation überwachsenen Ruinen bieten einen spektakulären Anblick. Nicht weit davon wurde ein modernes Luxusresort errichtet, in dessen Zufahrtsbereich eine 29 Meter hohe Statue der buddhistischen Göttin Lok Yeay Mao steht. Vom Fuß dieses Denkmals haben Sie einen grandiosen Ausblick auf die Landschaft und die Küste.

Eine Rundreise von 2 Wochen, 3 Wochen, 4 Wochen…

Kambodscha bietet eine breite Vielfalt von ganz unterschiedlichen Zielen und Eindrücken. Größter Anziehungspunkt des Landes sind die berühmten Tempel und die anderen historischen Bauten einer längst vergangenen Kultur. Nicht weniger attraktiv sind die malerischen Strände und Inseln am Golf von Thailand. Sie sind ein Paradies für Low-Budget-Touristen und Backpacker, haben aber auch zauberhafte Hotels für Familien und „normale“ Urlauber. Auch findet man wie in ganz Südostasien jene luxuriöse Resorts, die allen Komfort bieten, deren Gäste das Land Kambodscha aber etwas isoliert vom Alltag der Bevölkerung erleben werden. In Siem Reap und Sihanoukville wird man auf eine internationale Party-Szene stoßen, die von dem faszinierenden Flair Kambodschas ebenso angezogen wird, wie von den günstigen Preisen für Schlafen, Drinks und Mahlzeiten. Ein wenig verborgen hinter allen touristischen Hotspots bietet das Land starke Eindrücke einer wunderbaren Landschaft. Wander- und Trekkingwege durch verschlafene Bergregionen mit magischen Wasserfällen, faszinierende Seen-und Flusslandschaften mit Mangrovenwäldern und dichtem Dschungel.

Wenn Sie nur ein paar Tage in Kambodscha verbringen können, sollten die Tempelanlagen von Angkor im Mittelpunkt Ihrer Reise stehen. Mit ein wenig mehr Zeit können Sie das Besichtigungsprogramm der historischen Stätten mit einem Badeurlaub in Sihanoukville oder einem Stadtaufenthalt in der pulsierenden Hauptstadt Phom Phen verbinden. Die ganze Schönheit des Landes und den Charme seiner Bewohner werden Sie bei einer individuellen Rundreise erleben können. Überlandfahrten mit Bussen, die tägliche Suche nach schönen Unterkünften und die spontanen Erlebnisse vor Ort lassen Sie tief in dieses faszinierende Land eintauchen. Fern von Zeitdruck und festen Terminen werden Sie auf diese Weise den nachhaltigsten Eindruck von dem großartigen Land bekommen.

Mit Kindern

Überall im Land ist man sehr kinderfreundlich und das Erscheinen eines niedlichen westlichen Kindes erregt immer ziemliches Aufsehen. Als Eltern muss man sich daran gewöhnen, das Ihr Nachwuchs ständig bewundert und angefasst wird. Für Kinder ist gerade das ländliche Kambodscha ein Paradies. Ständig wird man ihm Haustiere wie Schweine, Hühner oder Ziegen zeigen, die es im europäischen Alltag nur aus Bilderbüchern kennt. Selbst das manchmal anstrengende Besichtigungsprogramm in Angkor wird Kinder begeistern, denn auch sie spüren, dass sie etwas ganz Besonderes erleben.

Natürlich müssen Sie mit Kindern noch ein wenig strenger auf alle Vorsichtsmaßnahmen achten, die in einem tropischen Land wie Kambodscha unumgänglich sind. Mückenschutz, Hygiene in Restaurant und Vorsicht beim direkten Kontakt mit möglicherweise infizierten Haustieren sind geboten. In den Resorts an der Küste und in den großen Hotels in Phom Phen und Siem Reap werden Kinder jeden Alters gut aufgehoben sein. Vielfach wird eine Kinderbetreuung angeboten, die Ihnen Gelegenheit gibt, eine Besichtigung auch ohne Kinderbegleitung vorzunehmen.