China Rundreise 2021

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Für manche Menschen steht im Urlaub die Erholung im Vordergrund, für andere zählt vorrangig der Spaßfaktor und wieder andere begeistern sich für fremde Länder und deren Kulturen. Die Letzteren sind die geeigneten Kandidaten für eine Rundreise. Wer fremde Länder bereist, will natürlich so viel wie möglich sehen. Da im Urlaub häufig nur wenig Zeit zur Verfügung steht, man auf der anderen Seite aber keine Sehenswürdigkeit auslassen will, müssen Rundreisen vor allem in weit entfernte, große Länder gut organisiert und geplant werden. Am Beispiel einer China Rundreise soll gezeigt werden, was bei einer solchen Planung alles zu beachten ist. Aber vorab ein paar wichtige Informationen über das Land der aufgehenden Sonne.

Wissenwertes und praktische Tipps für eine China Rundreise

  • Einreisebestimmungen und Visum: Das für die Einreise nach China notwendige Visum erhält man in den Konsularabteilungen der Botschaften. Steht Tibet auf dem Programm, erhält man das dafür notwendige Visum in chinesischen Reisebüros. Der Reisepass selbst muss mindestens noch sechs Monate über die Ablauffrist des Visums gültig sein und sollte noch eine Seite frei haben. Das Einreisevisum ist 30 Tage gültig und kann in allen Städten Chinas beim Amt für öffentliche Sicherheit (gongan ju / PSB) maximal zweimal um weitere 30 Tage verlängert werden.
  • Klima und Reisezeit: China ist ein Land der unterschiedlichen Klimazonen. Das Klima wird überall aber mehr oder weniger vom Monsun beeinflusst. Im Nordosten herrscht Kontinentalklima, das heißt heiße Sommer und kalte Winter. Im Osten zwischen Peking und dem Yangtze herrscht gemäßigtes Monsunklima. Weiter südlich ist das Klima subtropisch bis tropisch. Dazwischen gibt es trockenes Wüstenklima im Westen und kühles Gebirgsklima im Inneren Chinas. Als günstige Reisezeit bieten sich die Monate April und Mai sowie September und Oktober an. In diesen Zeiten ist die sibirische Kälte des Nordens verflogen und die Monsun-Taifune haben sich beruhigt. Übrigens, in ganz China herrscht Peking-Zeit, d. h. MEZ + 7 Stunden (Mitteleuropäische Sommerzeit + 6 Stunden).
  • Kleidung: Bei der Kleiderauswahl sind praktischer Nutzen und Bequemlichkeit vorrangig. Bewährt hat sich Komfortable, leicht zu reinigende Kleidung. Luftige Kleidung aus Naturfasern hilft im Sommer die Hitze besser zu ertragen. Für die kalten Winter im Norden ist warme Kleidung zu empfehlen. Auch die winterlich feucht-kühle Luft im Süden (um 10 Grad) ist mit einer Jacke besser zu ertragen.
  • Gesundheitsvorsorge: Ratsam sind Impfungen gegen Polio, Diphtherie, Tetanus, Hepatitis A (evtl. auch B) sowie eine Malariaprophylaxe (je nach Region) wegen Denguefieber. Unverzichtbar ist eine gut gefüllte Reiseapotheke. Diese sollte enthalten: Mittel gegen Erkältungskrankheiten und Magen-Darm-Infekte, Pflaster, Schmerztabletten, Bandagen, Desinfektionssalbe, Sonnenschutzcreme und Breitbandantibiotika. Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Eventuell notwendig werdende Behandlungen durch einen Arzt oder in einem Krankenhaus erfolgen nur gegen Barzahlung. Der Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung ist sinnvoll.
  • Währung und Geldwechsel: Die Währung in China, mit Ausnahme in den Sonderverwaltungszonen von Hongkong und Macau, ist der Renminbi Yuan (CNY). Ein Yuan entspricht ca. 0,13 Euro. Ein Yuan sind 100 Fen. Devisen dürfen als Bargeld oder als Reisescheck eingeführt werden. Kreditkarten werden in allen großen Hotels, gehobenen Restaurants und Kaufhäusern akzeptiert. Bargeld bekommt man in ganz China am einfachsten an den Geldautomaten vieler Banken mit einer Kreditkarte oder Maestro-Karte. Tauschen kann man Bargeld und Reiseschecks nur in Filialen der Bank of China, in guten Hotels oder am Flughafen. Achtung: In den Hotels und am Flughafen werden oft hohe Provisionen berechnet. Nicht ausgegebene Landeswährung kann man bei der Ausreise gegen Vorlage der Eintauschquittung in ausländische Währung zurücktauschen. Ohne diesen Beleg erhält man einen schlechteren Rücktauschkurs.
  • Reisen im Inland: Oberstes Gebot: An chinesischen Feiertagen sollte man im Inland nicht umherreisen, denn dann ist alles hoffnungslos ausgebucht. Mit dem Flugzeug sind fast alle Regionen in China gut erreichbar. Dutzende große und kleine Airlines konkurrieren um Passagiere. Flugtickets bucht man im Internet oder in einer der zahlreichen Verkaufsstellen in den Städten und Hotels. Inlandflüge sind oft auch billiger als die Eisenbahn, vorausgesetzt man bucht rechtzeitig. Das chinesische Eisenbahnnetz gilt als eines der größten der Welt. Es gibt jedoch keine Wagenklassen, sondern nur Kategorien: harte Sitze (yingzuo), weiche Sitze (ruanzuo), harte Liegen (yingwo) und weiche Betten (ruanwo). Die ruanzuo-Kategorie wird meist nur auf Kurzstrecken eingesetzt. Die ruanwo-Kategorie besteht aus abgeschlossenen Vierbettabteilen. Die härteren Liegen befinden sich in offenen Sechserabteilen. Tipp: Wer in China mit der Eisenbahn reist, sollte unbedingt Toilettenpapier und Feuchttücher mitnehmen. Speisewagen werden nur auf langen Strecken eingesetzt. Wo die Eisenbahn nicht hinfährt, fährt in der Regel ein Bus. Der überregionale Busverkehr ist gut organisiert. Die Busse fahren zu interessanten Zielen im dichten Takt. Die Sitzplätze in den Überlandlinien sind aber nummeriert, daher sollte rechtzeitig reserviert werden.
  • Öffentliche Verkehrsmittel in den Städten: Wer die Lokalbusse in den Großstädten nutzen will, sollte starke Nerven mitbringen. Um in den überfüllten Bussen mitfahren zu können, ist den Chinesen jedes Mittel recht. Touristen werden einfach oft mitgerissen oder abgedrängt. Wer die Fahrpreise nicht kennt, kann dem Busschaffner die offene Hand mit einigen Yuan hinhalten. Wer überhaupt viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, sollte in den U-Bahn-Stationen von Peking und Schanghai sogenannte IC-Karten zu erwerben (siehe Schalter mit großem IC-Schild). Die Karten können an Automaten wieder aufgeladen werden und gelten für Metro, Taxis und Busse. In Hongkong gibt es für Touristen, die Airport Express Tourist Octopus Card. Diese gilt für drei Tage und kostet ca. 220 Hongkong Dollar (HKD) plus 50 HKD Pfand. Ein Hongkong Dollar entspricht ca. 0,12 Euro. Die Karte gilt für unbegrenzte Fahrten mit der Metro und für eine Fahrt mit dem Airport Express. 20 HKD davon darf auch für andere Verkehrsmittel verwendet werden. Taxis können vom Straßenrand aus angehalten werden. Die meisten haben ein Taxameter, ansonsten sollte der Fahrpreis vorher ausgehandelt werden. Taxis können auch Stunden- und tageweise gemietet werden. Beim Mieten von Fahrradrikschas hingegen ist Vorsicht geboten. Die Preise sind oft überteuert.
  • Apotheken und Notdienst: In den meisten großen Hotels gibt es einen ärztlichen Notdienst oder eine ärztliche Betreuung. Der medizinische Standard in den Großstädten ist hoch. Peking, Schanghai und Hongkong haben sogar separate Krankenabteilungen für Ausländer. Apotheken sind an einem grünen Kreuz zu erkennen. In chinesischen Apotheken findet man fast alles, was die östliche und westliche Heilkunst zu bieten hat. Ohne eigene Chinesisch-Kenntnisse oder einen sprachkundigen Arzt ist es jedoch fast unmöglich, hier fündig zu werden. Da ist die Reiseapotheke oft die letzte Rettung.
  • Gastronomie: Chinesen gehen gern in großer Gesellschaft essen, daher wird man in den meisten Restaurants große runde Tische vorfinden. Wer Wert auf Ruhe legt, kann auch auf kleinere, private Restaurants ausweichen, zumal bei diesen der Service freundlicher und das Essen besser ist. Die Vielfalt an Restaurants und ist schier grenzenlos, die Preispalette ebenso. Achtung: Ausländern wird gelegentlich ein Sondertarif in Rechnung gestellt. Ein Blick auf die Speisekarte zum Preisvergleich hilft da weiter. Trinkgeld ist in Restaurants (außer solchen der Luxusklasse) unüblich. Bei anderen Gelegenheiten aber schon. Ortskundige Reiseführer z. B. sind auf finanzielle Zuwendungen angewiesen. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld, nehmen es aber gerne an.
  • Sicherheit: China gilt als relativ sicher. Kriminelle werden insbesondere bei Delikten gegenüber Ausländern hart bestraft (viele Todesurteile), das scheint zu wirken. Lediglich Taschendiebstähle kommen häufiger vor. Daher sollte besonders an touristischen Attraktionen und bei größeren Menschenansammlungen auf die Wertsachen aufgepasst werden. Persönliche Dokumente, wie Pass oder Tickets, besser im Hotel deponieren. Es empfiehlt sich aber, eine Passkopie mitzuführen. Frauen sollten in Muslim-Gebieten körperbedeckende Kleidung tragen.
  • Zoll: Verboten ist die Einfuhr jeder Art von Waffen, frischen Früchten und staatsfeindlicher Literatur. Antiquitäten dürfen nur mit dem Siegel eines Antiquitätengeschäfts und mit Zertifikat ausgeführt werden. Hart bestraft werden auch Verstöße gegen das Washingtoner Artenschutzabkommen, also die Einfuhr von geschützten Tieren, Pflanzen und den aus ihnen gefertigten Produkten.

Wie könnte eine Reiseroute aussehen wenn man 10 Tage, 2 Wochen, 3 Wochen oder 4 Wochen Zeit hat?

Es gibt natürlich viele Reisevorschläge für eine Rundreise durch China. Wer die Rundreise nicht selber planen will, sollte eine organisierte Gruppenreise buchen. Auf diesen klassischen Touren reist man auf bewährten Routen und wird während der gesamten Reise von erfahrenen Reisebegleitern betreut. Der Reisende muss sich im Grunde um nichts kümmern. Wer aber eher auf Individualreisen steht, kann sich seine Tour entweder selbst oder in einem Reisebüro nach Wunsch zusammenstellen lassen. China ist ein sehr großes Land. Um in der zur Verfügung stehenden Zeit, so viel wie möglich zu sehen, sind schnelle Transportmittel unverzichtbar. Für Rundreisen sind daher Inlandsflüge, Schnellzüge, Busse und gegebenenfalls Schiffe zu empfehlen. Eine China-Rundreise mit dem eigenen Auto ist wegen der hohen bürokratischen Hürden und Kosten nicht unbedingt zu empfehlen. Man benötigt ein chinesisches Kfz-Kennzeichen, einen chinesischen Führerschein und in der Regel auch einen Guide als Begleitung. Alternativ kann aber auch ein Mietwagen gebucht werden.

  • Vorschlag für eine 10-Tage-Rundreise: Die kurze Tour Peking – Shanghai zeigt die klassischen Sehenswürdigkeiten Chinas und erlaubt trotzdem engen Zeitfenster auch längere Aufenthalte (2-3 Tage) in beiden Metropolen. Reiseroute: Peking > Xi’an > mit dem Flugzeug nach Schanghai. Reisehöhepunkte: der Sommerpalast und der Kaiserpalast, der Himmelstempel und die verbotene Stadt, die große Mauer und die historische Altstadt von Schanghai.
  • Vorschlag für eine 2 Wochen-Rundreise: Es geht auch in umgekehrter Richtung. Die mittlere Tour von Schanghai nach Peking (Beijing) zeigt die ganze abwechslungsreiche Vielfalt Chinas. Reiseroute: Schanghai > Wuzhen > Guilin > Longsheng > mit dem Flugzeug nach Xi’an > Yangshuo > Peking. Reisehöhepunkte: die Altstadt von Schanghai und der Schanghai-Tower, das Wasserdorf Wuzhen und die Karstkegellandschaft bei Guilin, die Reisterrassen bei Longsheng und die Terrakotta-Armee, der Sommerpalast und der Kaiserpalast, der Himmelstempel und die verbotene Stadt, sowie die große Mauer.
  • Vorschlag für eine 3 Wochen-Rundreise: Die große Tour von der Kaiserstadt Peking über verschiedene Zwischenstationen nach Shanghai läßt wirklich keine der wichtigsten Sehenswürdigkeit aus. In diese Tour kann auch eine Schifffahrt auf dem Yangtze, dem langen Fluss eingebaut werden. Reiseroute: Kaiserstadt Peking > Xi’an > mit dem Flugzeug nach Guilin > Longsheng > Yangshuo > Chongqing > mit dem Schiff nach Yichang > Suzhou > Wuzhen > Schanghai. Reisehöhepunkte: der Sommerpalast und der Kaiserpalast, der Himmelstempel und die verbotene Stadt, die große Mauer und die Terrakotta-Armee, die Reisterrassen bei Longsheng und die Karstkegellandschaft bei Yangshuo, die Shibaozhai Pagode, sowie die Schluchtenlandschaft des Yangtze mit dem Drei-Schluchten-Staudamm, das Kunqu-Museum in Suzhou und das Wasserdorf Wuzhen und am Ende Schanghai.
  • Vorschlag für eine 4 Wochen-Rundreise: Wer soviel Zeit investieren kann, sollte die große Rundreise von Peking über Schanghai nach Hongkong in Erwägung ziehen. Auf dem Yangtze kann ein Teil der Strecke von Chongqing bis Yichang auch mit dem Schiff zurückgelegt werden. Reiseroute: Peking > Xi‘an > Chongqing > mit dem Schiff nach Hangzhou > Wuzhen > Schanghai > Guilin > Longsheng > Yangshuo > Hongkong. Reisehöhepunkte: der Sommerpalast und der Kaiserpalast, der Himmelstempel und die verbotene Stadt, die große Mauer und die Terrakotta-Armee, die Felsschluchten des Yangtzi, die Westsee und das Wasserdorf Wuzhen, die Skyline von Schanghai und die Reisterrassen von Longsheng, sowie die Karstkegellandschaft bei Yangshuo, die Altstadt von Hongkong und Victoria Peak auf Hongkong Island.

15 Sehenswürdigkeiten, die man auf einer China-Reise auf keinen Fall verpassen sollte?

China hat viele bemerkenswerte Reiseziele. Alle haben ihren eigenen Reiz. Unter China-Reisenden gelten jedoch folgende Ziele als absolutes Muss, die man gesehen haben und deshalb nach Möglichkeit in eine China-Rundreise einplanen sollte:

  1. Peking (Beijing): Die Sehenswürdigkeiten in der alten Kaiserstadt liegen teilweis sehr weit auseinander. Am besten erkundet man sie mit dem Bus oder dem Taxi. Auch mit der U-Bahn sind die meisten Attraktionen bequem zu erreichen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören auf jeden Fall der Kohlehügel, der Nordsee-Park, die drei hinteren Seen/Houhai, der Trommel- und Glockenturm, der Konfuzius-Tempel, das Lama-Tempelkloster, der Fünf-Pagoden-Tempel, der Himmelaltar. Auch dem Zoo kann man einen Besuch abstatten. Als Ausgangspunkt für eine Stadtbesichtigung ist der Platz und das Tor des Himmlischen Friedens zu empfehlen.
  2. Tian’anmen-Platz: diese auch unter dem Namen Platz des Himmlischen Friedens bekannte Örtlichkeit ist Chinas Zentrum. Er gilt als einer der größten Plätze der Welt. Hier ruht in einem prachtvollen Mausoleum Mao Zedong, chinesischer Revolutionär, Parteiführer und Begründer der Volksrepublik China. Rund um den Platz stehen verschiedene Monumentalbauten, wie zum Beispiel die Volkskongresshalle, das Denkmal des Volkshelden und das chinesische Nationalmuseum. Die nördliche Grenze am Platz des Himmlischen Friedens” ist das Tor des Himmlischen Frieden, das dem Platz auch seinen Namen gab.
  3. Kaiserpalast/Verbotene Stadt: Durch das Tor des Himmlischen Friedens gelangt man in den Kaiserpalast und in die verbotene Stadt. Der einfachen Bevölkerung Chinas war seinerzeit der Zutritt in die verbotene Stadt verwehrt. Heutzutage kann sie jeder besichtigen. Der prachtvolle imposante Komplex mit roten Mauern und gelben Dächern ist UNESCO-Weltkulturerbe. Er hat 9.999 Räume. Das ist dem Umstand geschuldet, dass es nach der chinesischen Mythologie nur im Himmel 100.000 Räume geben darf. Erbaut wurde der Palast in der Ming-Zeit in den Jahren 1406-1420. Das Herzstück des Kaiserpalastes sind die sich auf einer riesigen dreistufigen Terrasse aus Marmor erhebenden drei großen Zeremonienhallen. In der ersten Halle, der “Halle der Höchsten Harmonie”, stand der Drachenthron, auf dem bei festlichen Anlässen der Kaiser saß. In der kleineren Halle der Höchsten Harmonie bereitete sich der Kaiser auf diese Anlässe vor. Die dritte Halle, der “Halle zur Bewahrung der Höchsten Harmonie”, empfing der Kaiser Prinzen aus Vasallenstaaten. Weitere markante Gebäude im Kaiserkomplex sind der “Palast der Himmlischen Reinheit”, der “Palast des Irdischen Friedens” und der “Palast des Friedvollen Alters”. Sehenswert ist auch der Palastgarten, ein Beispiel der einzigartigen chinesischen Gartenkunst. Durch das “Tor des Göttlichen Kriegers” verlässt der Besucher dann die Palastanlage und die verbotene Stadt.
  4. Himmelstempel: Diese berühmte Tempelanlage zählt seid 1998 zu den markantesten Bauwerken in Peking. Der Himmelstempel gehört zum UNESCO-Welterbe. Hier betete der chinesische Kaiser seinerzeit zu den Himmelsmächten für eine gute Ernte. Die zwei wichtigsten Gebäude der Tempelanlage, sind die “Halle der Ernteopfer” und die “Halle des Himmelsgewölbes”. Umrundet wird dieses zweite Gebäude von der sogenannten Echomauer. Die kreisrunde exakt glatte Form führt Schallwellen an der Mauer entlang, sodass gesprochene Worte überall verstanden werden, egal an welcher Stelle man steht. Beide Gebäude sind durch die Danbi-Brücke, ein 360 Meter langer Übergang miteinander verbunden.
  5. Sommerpalast: Die Sommerpalast-Anlage mit dem Garten der Kultivierten Harmonie gehört ebenfalls zum UNESCO-Welterbe. Architektonisch dominierend im Palastensemble ist der Gebäudekomplex, der sich vom künstlich angelegten Kunming-See den Hügel der Langlebigkeit hinaufzieht. Vom Hügel aus hat man einen fantastischen Blick auf den Palast und den See. Zum Komplex gehören des Weiteren das Schmucktor, durch das die Anlage betreten wird, die Halle der Ziehenden Wolken und der Pavillon des Wohlgeruchs Buddhas. Der Letztere ist eine achteckige buddhistische Pagode auf einem 20 m hohen Steinsockel. Am Seeufer kann der Besucher auch einen Missisippi Dampfer mit Schaufelrädern bewundern. Der Rumpf des Schiffes ist aus Marmor, die zweigeschossigen, bemalten Aufbauten aus Holz.
  6. Große Mauer: Diese großartige Grenzbefestigung ist wohl das berühmteste Bauwerk in China. Sie sollte die chinesische Bevölkerung vor den Raubüberfällen der nomadischen Reitervölker schützen. Sie erstreckt sich mit einer Länge von 21.196,18 km über Berge und Flüsse. Mit dem Bau der Mauer wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. begonnen. Dieses einzigartige Bauwerk ist leider überwiegend in einem schlechten Zustand. Teilweise sind nur noch die Fundamente erhalten. Die touristisch erschlossenen Abschnitte befinden sich bei Mutianyu und Badaling. Dabei ist Badaling, ca. 60 km nordwestlich von Peking, der am meisten besuchte Mauerabschnitt. Die restaurierte Mauerkrone wird durch bis zu 2 m hohen Zinnen geschützt und ist so breit, das zehn Menschen nebeneinander laufen können. Von oben bekommt man unvergessliche Ausblicke auf die hügelige Landschaft. Tipp: Der Touristenandrang ist am frühen Morgen und am späten Nachmittag noch relativ überschaubar. Daher sollte man vorzugsweise in dieser Zeit Baldaling erkunden. Weniger restauriert, dafür noch mehr im ursprünglichen Zustand, befindet sich die Große Mauer bei Simatai, was Romantikern sehr entgegenkommt.
  7. Terrakottaarmee: Die berühmte Terrakottaarmee in Xi’an gehört zu den Highlights jeder China-Rundreise. Der erste Kaiser von China, Qin Shihuangdi, ließ diese riesige, beinah 60 km² große unterirdische Grabanlage bauen. Hauptanziehungspunkt ist eine 230 x 62 m große Grube, in der rund 1.100 Tonsoldaten von geschätzten 7.000 ausgegraben wurden. Ausgegraben wurden außerdem 32 Pferde, Bronzewaffen und die Überreste von 8 Streitwagen. In vorderster Front der Armeeaufstellung stehen 210 Bogenschützen, gefolgt von gepanzerten Speerträgern und Kampfwagen. In der Anlage wird noch immer gegraben. Erst kürzlich wurden 150 weitere Tonsoldaten mit Schuppenpanzern aus Kalkstein dort gefunden.
  8. Felsschluchten des Yangtze: Der Yangtze auch “Langer Fluss” genannt, fließt durch spektakuläre Schluchten mit haushohen Felswänden. Das landschaftlich, größte Highlight sind dabei die “Drei Schluchten”. Xiling, die erste und gleichzeitig sowohl engste als auch zerklüftete der drei Schluchten, verläuft über eine Länge von 66 Kilometern. Die engste Stelle ist nur 80 Meter breit. Mit einer Länge von 44 Kilometern schließt sich die Schlucht Wu mit vielen idyllischen Buchten an. Weiter flussaufwärts ist die Qutang die letzte der “Drei Schluchten”. Die schroffen Wände und angrenzenden Bergformationen ragen bis zu 1.200 Meter hoch am Yangtze-Ufer empor.
  9. Drei-Schluchten-Staudamm: Dieser größte Staudamm der Welt bei Sandouping wurde 2009 nach 17-jähriger Bauzeit vollendet. Der damals umstrittene Bau hat die Flusslandschaft in den Drei Schluchten über weite Strecken in eine Seenlandschaft verwandelt. Jedenfalls beeindrucken die Maße des Staudamms jeden Besucher. Die Länge beträgt 2.309 Meter, die Höhe 185 Meter und die Breite an der Basis und am Kamm 10 bzw. 18 Meter. Der Staudamm hat bis heute zahlreiche Dörfer, archäologische Stätten sowie Tempel und Klöster verschlungen. Einige bedeutsamere davon, wie z. B. die Shibaozhai-Pagode, wurden abgetragen und an höherer Stelle wieder aufgebaut.
  10. Hangzhou: Die romantische Stadt am Unterlauf des Qiantang-Flusses, wird beschrieben mit den Worten: “Oben ist das Paradies, aber auf Erden Hangzhou”. Sie ist auch bekannt als Stadt der Seide und des Tees. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt ziehen Reisende aus der ganzen Welt an. Hauptattraktion von Hangzhou ist der Westsee (Paradies auf Erden), eine einzigartige mit Tempeln, Pagoden und Pavillons gestaltete Parklandschaft auf bzw. rund um den See. In der See-Parklandschaft besonders hervorzuheben sind die Baochu-Pagode, die “Zerbrochene Brücke”, der Deich des Bai, der Berg der Einsamkeit und der Pavillon des Herbstmondes auf ruhigem See. Weitere Attraktionen sind das Kloster der Seelenzuflucht mit der kostbaren Halle des “Großen Helden”. In der Halle kann man den auf einem Lotosthron sitzenden 9 m großen Buddha Shakyamuni, den Begründer der buddhistischen Lehre, besichtigen. Einzigartig ist auch die 60 Meter hohe Pagode der “Sechs Harmonien”. Die Pagode hat nach außen hin 13 Stockwerke, im Inneren sind jedoch nur 7 Stockwerke zu besteigen. Das Teemusem in der Longjing Lu und das Seidenmuseum in der Nähe des Yuhuang-Hügels verdienen ebenfalls einen Besuch.
  11. Wasserdorf Wuzhen: Wuzhen ist von zwei Flüssen – dem Dong Shi und einem kleineren Nebenfluss umgeben. In dem über 6.000 Jahre alten, romantischen Dorf gibt es rund 100 alte Steinbrücken, die über die Kanäle führen. Bei einem Streifzug durch die engen Gässchen des Dorfes, entdeckt der Besucher eine Vielzahl von alten Handwerksbetrieben, wie die Schnapsbrennerei, die Seidenspinnerei sowie eine wunderschöne Holzschnitzereiausstellung. Weitere Sehenswürdigkeiten sind Xiuzhen Guan, ein taoistischer Tempel und ein, über 1.000 Jahre alter Ginkgobaum, mit einem so dicken Stamm, dass drei Männer mit ausgestreckten Armen ihn nicht umfassen können.
  12. Reisterrassen von Longsheng: Die Umgebung von Longsheng, ist bekannt für die an steilen Berghängen terrassierten Reisfelder soweit das Auge reicht. Die Reisterrassen wurden vor ca. vor 800 Jahren in der Yuan Dynastie angelegt. Diese von Menschen geschaffene fantastische Landschaft verzaubert und beeindruckt jeden Besucher und darf bei einer China Rundreise nicht fehlen. In dem Gebiet siedeln noch heute ethnische Minderheiten, wie die Zhuang und Yao. Die Gebräuche und Sitten dieser Ureinwohner sind bis in unsere Zeit erhalten geblieben.
  13. Kloster Shaolin: Das am 1494 hohen heiligen Berg Songshan (Berg der Mitte) liegende Schaolin Kloster wurde gegen Ende des 5. Jahrhunderts von dem indischen Mönch Damo gegründet. In der wichtigsten Sehenswürdigkeit von Shaolin, dem Stupawald, kann der Besucher auf dem alten Mönchsfriedhof über 220 Monumente (Stupas) aus der Tang- bis hin zur Qing-Zeit bestaunen. In der Blütezeit des Klosters im 8. bis 9. Jahrhundert lebten hier Tausende von Mönchen. Auf einem steilen Weg gelangt man zu einer Höhle in der Damo meditiert haben soll. Ganz in der Nähe des heiligen Berges wurde zum Gedenken an Damo im Jahr 1125 der älteste Holztempel in der Provinz von Henan, der Tempel des ersten Patriarchen erbaut.
  14. Shanghai: Schanghai wird auch Paris des Orients genannt. In dieser Stadt der Gegensätze stehen Wolkenkratzer, traditionelle Wohnhäuser, chinesische Gärten, buddhistische Tempel Seite an Seite. Auf der einen Seite des Huangpu-Flusses, Pudong das moderne Finanzzentrum Schanghais. Auf der anderen Seite die Altstadt, in der es scheint, als sei die Zeit stehen geblieben.
  15. Honkong: Von den vielen Sehenswürdigkeiten in der ehemaligen Kronkolonie seien nur drei besonders zu erwähnen. Die aber sind ein Muss für alle Hongkong-Besucher: Hongkongs Dschunkenstadt Aberdeen, die Hollywood Road und ihre Antiquitätenhändler sowie die Aussichtsplattform auf dem Hausberg von Hongkong, dem Victoria Peak. Erreichbar mit der historischen Peak Tram, einer Seilzugbahn.

Wo sind die schönsten Badeorte?

Die chinesische Küste hat eine Länge von 18.000 Kilometer. Da findet sich für jeden Strandliebhaber der richtige Badeort. Bei Urlaubern sehr beliebt sind die Strände bei Sanya. Diese liegen in fünf romantischen Buchten rund um Sanya Stadt:

  1. Sanya Bucht: Die größte Bucht von Saya Stadt mit ihrem ausgedehnten Sandstrand (ca. vier Kilometer lang, etwa zehn bis zwanzig Meter breit) und ungewöhnlich vielen Kokospalmen, ist nicht nur bei Strandliebhabern beliebt. Auch Aktiv-Urlauber kommen hier auf ihre Kosten. Im blauen, sauberen Wasser der Bucht kann man schwimmen, surfen und tauchen.
  2. Dadonghai Bucht: Die halbmondförmige Bucht mit Palmen, weißem Sandstrand und kristallklarem Wasser ist ein tropisches Paradies im Schatten der mit Bäumen dicht bewachsenen, grünen Berge Tuziwei und Luhuitou
  3. Yalong Bucht: Man nennt diese wunderschöne Bucht auch Hawaii des Ostens. Sie punktet mit ihrer sanften Brandung, der frischen Luft, den Kokospalmen, viel Sonne und feinstem weißen Sandstrand.
  4. Haitang Bucht: Eine vom Urlaubstrubel noch relativ unberührte Bucht. Der Strand ist wegen seiner starken Brandung zum Schwimmen weniger gut geeignet. Doch wer lange Strandwanderungen und naturbelassene Strände mag, ist hier genau richtig.
  5. Yazhou Bucht: Mit einer Fläche von 61 Quadratkilometer eine große Bucht. Der schöne Strand mit weißem Sand lädt zum Sonnen und Baden ein.

Weitere schöne Strände finden Sonnenanbeter in Qingdao, Xiamen, Putuo Insel, Beidaihe und Beihai.

Wo fühlen Kinder sich wohl?

Eine China-Rundreise mit Kindern sollte Abenteuer und Spaß beinhalten. Ein Vorschlag der bei Kindern sicher gut ankommt, ist ein Besuch bei den Pandas, den Kungfu-Kämpfern aber auch bei den Terrakotta-Kriegern. Reiseroute: Peking > Dengfeng > Xi’an > Chengdu. Als Transportmittel von einem Ort zum anderen werden ausschließlich Schnellzüge eingesetzt, die für sich schon ein Abenteuer für Kinder sein können. In Peking vermag eine Stadttour mit der Rischka bestimmt jedes Kinderherz zu erfreuen. Erstes Ausflugsziel in Peking könnte der Sommerpalast der Kaiserin sein. Diese hat sich einen Mississippi-Dampfer aus Marmor nachbauen lassen. Alle Kinder, die das Kinderbuch „Tom Sawyer und Huckleberry Finn“ gelesen haben werden begeistert sein. Als weitere Meilensteine der Reise bieten sich an, der Platz des “Himmlischen Friedens” und die verbotene Stadt.

Nach erlebnisreichen Tagen in Peking kann die Fahrt dann mit einem Highspeed-Zug nach Dengfeng weitergehen. Dort kann man das Schaolin Kloster besichtigen. Die Mönche dort üben auch heute noch die traditionelle Kunst des Kung-Fu aus, was sicher auch für die kleinen Reisegäste spektakulär ist, das einmal live zu erleben. Ein kleiner Abstecher in die Longmen-Grotten, mit ihren rund 100.000 Buddha-Statuen, ist ebenfalls ein besonderes Erlebnis für Kinder. Nächster Meilenstein der Reiseroute ist alte Kaiserstadt Xi‘an. Die über 7.000 Tonsoldaten in der Grabanlage des ersten Kaisers von China lassen bestimmt auch Kinder nicht unbeeindruckt. Als letzte Station der Reise liegt dann Chengdu auf der Route. Dort erleben die Kinder einen weiteren Höhepunkt. In der dortigen Panda-Aufzuchtstation kann man mit etwas Glück sogar Panda-Babys sehen. Für Kinder sicher ein unvergessliches Urlaubserlebnis.