Tokio Reiseführer, Sehenswürdigkeiten, To Do List

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Die Hauptstadt Japans war einst die schillerndste Metropole in ganz Asien und weit über ihre Grenzen hinaus bei Kosmopoliten auf dem ganzen Erdenrund bekannt. Mittlerweile hat die Weltstadt jedoch mit populärer Konkurrenz wie Shanghai, Hongkong, Bangkok, Peking oder Seoul zu kämpfen; allesamt Städte, die den Nr.1-Platz für die beliebteste Metropole Asiens für sich beanspruchen. Aber wie sagt man so schön? Ein wenig Konkurrenz belebt das Geschäft!

In den vergangenen 10 Jahren hat die Regierung etliche Anstrengungen unternommen, um die Stadt auch für ausländische Touristen so attraktiv wie möglich zu gestalten. Neben der intensiven Imagepflege hat man neue Attraktionen geschaffen und die ohnehin bemerkenswerte Infrastruktur weiter ausgebaut. Tatsächlich ist Tokio eine Stadt in der grundsätzlich jeder Besucher auf seine Kosten kommt.

Ob Kultur, Geschichte, Mode, Shopping, die Landesküche, etliche Freizeitangebote sowie ein extravagantes Nachtleben und interessante Subkulturen; in der Hauptstadt Nippons gibt es nichts was es nicht gibt. Dabei mag der Ersteindruck viele Neuankömmlinge überraschen. Betonbauten, Stromleitungen und breite Straßen scheinen das Stadtbild zu dominieren – ein Eindruck, der sich jedoch nach kurzer Zeit korrigiert. Zwar ist es richtig, das die gesamte Präfektur Tokio stark bebaut ist, umso bemerkenswerter sind jedoch die vielen grünen Oasen, die man im Zentrum der Stadt sowie in den Außenbezirken der Metropole findet.

Die hervorragende Infrastruktur Tokios erlaubt es Touristen alle Sehenswürdigkeiten problemlos zu erreichen und auch abseits gelegene Attraktionen im Umfeld der Stadt zu besuchen. Obwohl in der Hauptstadt Japans Fremdsprachen nicht allzu verbreitet sind, kann man sich als westlicher Tourist aufgrund der ausgezeichneten Beschilderung sehr gut zurechtfinden.

Tokio Sehenswürdigkeiten Top 10

Die Top 10 der Stadtteile und Reisetipps für Tokio.

Kaiserpalast Tokio

Kaiserpalast Tokio
Der Kaiserpalast

Den Kaiserpalast Tokios kann man sehr wohl als das Aushängeschild der Stadt betrachten. Nachdem die Metropole in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gleich zwei mal zu großen Teile zerstört wurde – das erste mal bei dem großen Erdbeben und dem anschließenden Feuer im September 1923 und ein weiteres mal im Bombenhagel der Amerikaner im November 1944 – ist von der historischen Stadt Edo nicht mehr allzu viel übrig geblieben. Auch der Kaiserpalast fiel zu dieser Zeit den Bomben zum Opfer, wurde allerdings in den 1960er Jahren in einem moderneren Stil rekonstruiert.

Heute wird das riesige Gelände täglich von etlichen Touristen aus dem In- und Ausland besucht. Während der eigentliche Palast nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist (Besucher müssen sich damit begnügen das opulente Gebäude von jenseits des Wassergrabens zu bewundern) können Urlauber durch den östlichen Garten der Anlage flanieren und ein wenig Abstand von der sonst so turbulenten und schnelllebigen Stadt gewinnen. Unter anderem findet man hier Überreste der Mauern der ehemaligen Burg Edo und kann sogar einen der ehemaligen Wehrtürme besteigen.

Der Eintritt ist übrigens kostenlos und die Öffnungszeiten liegen zwischen 9 Uhr und 16:30 Uhr. Da sich der Kaiserpalast unmittelbar im Zentrum der Metropole befindet, lässt sich diese einmalige Sehenswürdigkeit von allen Stadtteilen aus gut mit den öffentlichen Verkehrsmittel erreichen.

Meiji-Schrein

Meiji-Schrein
Meiji-Schrein

Während bereits die östlichen Gärten des Kaiserpalastes einen angenehmen Kontrast zur sonst so schnelllebigen Art der Hauptstadt bieten, ist die Anlage rund um den Meiji-Schrein eine wahre Oase der Ruhe und Entspannung. Mitten in der Stadt, unmittelbar am Bahnhof Harajuku, liegt der knapp 1 km² große Wald (Yoyogi-Park), in dessen Zentrum sich einer der bedeutendsten Shinto-Schreine Japans befindet. Der Weg zu diesem besonderen Heiligtum führt entlang eines breiten Kiesweges hindurch durch drei mächtige Toori. Im Innenhof des Schreins gehen die Shintopriester ihrer Arbeit nach und mit ein wenig Glück kann man hier Zeuge einer traditionellen japanischen Hochzeit werden.

Nördlich des Schreins, befindet sich ein Schatzmuseum. Der gesamte Wald ist durchzogen von einer Vielzahl an kleinen Gehwegen, so dass man durchaus eine ganze Weile auf dem Gelände flanieren kann ohne dieselbe Strecke zweimal zu laufen. Südlich des Schreins liegt der Meiji Jingu Gyoen, ein künstlich angelegter Garten, dessen schmale Wege und idyllische Ausrichtung zum verweilen einladen. Im Gegensatz zum übrigen Gelände des Yoyogi-Pakrs wird für den Besuch des Gartens eine Gebühr von 500 Yen erhoben.

Im Idealfall besucht man den Meiji-Schrein an einem frühen Vormittag unter der Woche, bevor die Reisebusse mit japanischen Touristen eintreffen. Wenn man zwischen 9:00 und 10:00 die verschlungenen Wege entlang wandert, ist es kaum vorstellbar, dass sich hinter den Grenzen dieses kleinen Waldstücks eine Stadt mit knapp 10 Millionen Einwohnern befindet.

Der Schrein lässt sich zu jeder Tageszeit problemlos mit der Yamanote-Line, dem Pendant zur Berliner Ringbahn, erreichen.

Roppongi

Roppongi
Roppongi

Der Stadtteil Roppongi ist bei westlichen Besuchern insbesondere für sein ausschweifende Nachtleben bekannt. Aufgrund seiner Nähe zum Regierungsviertel treffen sich in Roppongi gehäuft Mitarbeiter verschiedener Botschaften oder multinationaler Konzerne, deren Firmensitz in der unmittelbaren Umgebung liegt. Der Stadtteil ist somit über die Jahre zu einem Magneten für Expats und junge, westlich orientierte Japaner geworden. In den vielen kleinen Nachtclubs ist man an Ausländer gewöhnt und ihnen gegenüber offener als in den Diskotheken und Bars in den Bezirken Shibuya oder Shinjuku.

Abseits des Nachtlebens ist das Stadtviertel vor allem für seine zahlreichen Galerien und Kunstmuseen bekannt. Das National Art Center, das Suntory Museum of Art sowie das populäre Mori Art Museum sind nur einige der bekannteren Adressen des Szene. Unmittelbar vor dem Mori Tower (in dessen 52. und 53. Etage das Mori Art Museum befindet) findet man eine der riesigen Maman-Skulpturen der Künstlerin Louise Bourgeois. Zugleich ist der Mori Tower das Herzstück des Roppongi Hills Komplexes, von wo aus sich Besuchern, insbesondere in den Abendstunden, ein wunderschöner Ausblick auf die hell erleuchte Stadt und den östlich gelegenen Tokyo Tower eröffnet.

Zum Einkaufen und Essen gehen bietet sich der Tokyo Midtown Komplex an, der nur wenige Minuten von Roppongi Hills entfernt liegt. Zahlreiche Geschäfte jeglicher Art sowie verschiedene Restaurants laden hier zum Verweilen ein.

Tokyo Tower

Tokyo Tower Night
Tokyo Tower by Night: Nachts erleuchten Scheinwerfer den Turm.

Der Tokyo Tower liegt rund 1,5 Kilometer östlich der Ropongi Hills und gilt für viele Japaner noch immer als das Symbol ihrer Hauptstadt, der Eiffelturm Tokios. Tatsächlich entspricht der Tokyo Tower seinem optischen Vorbild in vielerlei Hinsicht, ist jedoch mit einer Höhe von knapp 333m rund neun Meter höher als sein französische Pendant. Der Auffälligste Unterschied ist jedoch die orangerot-weiße Bemalung, die aufgrund der Flugsicherheitsbestimmungen ein notwendiges Übel ist.

Trotz seiner architektonischen Höhe von knapp 333 m können Besucher lediglich auf 250 m aufsteigen. Eine weiter Plattform befindet sich auf einer Höhe von 150 m. Für diese Hauptaussichtsplattform, die auch über einen Souvenirshop und ein Restaurants verfügt, zahlen Besucher eine Gebühr von 820 Yen. Das „Special Observatory“ in 250m Höhe kostet zusätzlich 600 Yen. Abseits seiner Funktion als Wahrzeichen und Touristenmagnet dient der Tokyo Tower als Sendestation für Radio und Fernsehen.

Beinahe noch Beeindruckender als die Aussicht vom Turm ist der Anblick der Stahlgitterkonstruktion währende der Abendstunden und in der Nacht, wenn weit über 100 Scheinwerfer den Tokyo Tower in ein warmes orangefarbenes Licht tauchen. Ein wahrhaft erhabener Anblick bietet sich Besuchern von den Roppongi Hills aus.

Besonders beeindruckend ist auch die Ansicht vom Nahe liegenden Zojo-ji Tempel. Hier verbinden sich durch den Anblick auf den Turm vom Sangedatsu-Tor aus Tradition und Moderne. Der Tempel liegt liegt nur wenige Meter entfernt am Fuße des Tokyo Tower in östlicher Richtung ist für viele Touristen ein ebenso wichtiges Ziel.

Tokyo Skytree

Tokyo Skytree
Tokyo Skytree

Unlängst hat der Tokyo Tower Konkurrenz vom Tokyo Skytree bekommen. Der im Jahr 2012 eröffnete Fernsehturm war zu diesem Zeitpunkt mit einer Höhe von 634 m das zweithöchste Gebäude der Welt und soll, zumindest wenn es nach den Entscheidungsträgern der Stadt geht, den etwas antiquiert wirkenden Tokyo Tower als Wahrzeichen der Stadt ablösen. Wann und ob ein solcher Wandel sich vollzieht bleibt abzuwarten, aber schon jetzt bemüht sich die Stadt mit allen Mitteln den Skytree als neues Touristenhighlight zu vermarkten. Abbilder des Gebäudes zieren T-Shirts und Taschen während man in jedem Spielwarengeschäft Modelle des Turms in allen erdenklichen Größen ergattern kann.

Der Tokyo Skytree verfügt über zwei Aussichtsplattformen auf 350 m und 450 m Höhe und erlaubt somit einen atemberaubenden Ausblick, nicht nur auf die Stadt, sondern auf die gesamte Kanto-Region. Bei klarer Sicht lässt sich von hier aus unter anderem auch der sagenumwobene Mt. Fuji erblicken. Die besten Chancen den heiligen Berg zu sehen haben Besucher in den frühen Morgenstunden und in den Wintermonaten.

Wer Angst vor Höhen hat, kann sich in der Tokyo Skytree Town vergnügen, die direkt am Fuß des Turmes liegt. Verschiedene Freizeitangebote und Geschäfte sorgen dafür, dass sich die Besucher nach dem erfolgreichen Auf- und Abstieg nicht langweilen und sich in ihrer Euphorie über das gerade Erlebte als spendabel erweisen.

Eine Eintrittskarte für eine erwachsene Person kostet 2000 Yen bzw. 2500 Yen für das „Tokyo Skytree Tempo Deck“ auf 350 m und weitere 1000 Yen, sofern man auch den Anblick von der 450 m hohen „Tokyo Skytree Tembo Galleria“ genießen möchte.

Akihabara

Akihabara Night
Akihabara bei Nacht

Wenn es einen Ort im Land der aufgehenden Sonne gibt, an dem man die populärste japanische Subkultur live miterleben kann, dann ist es Akihabara Electric Town. Dabei spiegelt der Name heute nur noch unzureichend den Stil des Viertels wieder. Zwar gibt es noch immer zahlreiche Fachgeschäfte (unter anderem das Yodobashi Akiba, ein riesiges, mehrstöckiges Einkaufszentrum für Elektrogeräte und Zubehör), in den letzten 10 Jahren haben allerdings unzählige neue Shops aus den Bereichen Manga, Anime, Cosplay sowie „Dolls and Figures“ das Bild des Stadtteils entscheidend verändert.

Auf der Suche nach den neusten Gadgets, treffen sich hier regelmäßig Otakus, die Anhänger der Szene, um anschließend in einem der zahlreichen Maidcafes – in denen junge japanische Mädchen ihre Gäste in viktorianisch anumtenden Uniformen lieblich angerichtete Snacks und Getränke servieren – zu entspannen. Selbst wenn man kein Fan der Anime- und Mangasubkultur ist, ist ein Besuch Akihabaras immer ein ganz spezielles Erlebnis.

Senso-Ji

Senso-Ji
Senso-Ji Tempel

Der buddhistische Tempel im Stadtteil Asakusa gilt als eines der ältesten und bedeutendsten Heiligtümer der Stadt. Dabei ist die Haupthalle nur eine der vielen Sehenswürdigkeiten des Tempels.

Der Tempelbezirk beginnt am sogenannten Donnertor, welches von Fujin, dem Gott des Windes (rechte Seite) und Rajin, dem Gott des Donners (linke Seite) bewacht wird.

Hat man dieses erste Tor einmal durchschritten, findet man sich in der Nakamise-dori wieder, einer schmalen Einkaufsstraße im Stil des alten Edo, die unmittelbar zum Haupttor und zur Haupthalle führt. Natürlich ist das ganze sehr touristische angelegt, dennoch vermittelt die Straße mit ihren schier endlosen, kleinen Geschäften einen guten optischen Eindruck der damaligen Zeit.Besucher können hier jede Art von Souvenirs, traditionelle Haushaltswaren und Kleidung sowie Snacks und Süßigkeiten erstehen, bevor sie durch das beeindruckende Hozo-mon-Tor, welches ebenfalls auf beiden Seiten von etwa 5,50 m großen Nio-Statuen bewacht wird, das Zentrum der Anlage betreten. In der Mitte des Tores hängt eine 400 Kilogramm schwere und 3,75 m hohe rote Chonin-Laterne. Mit ihren Ausmaßen gehört diese zu den imposantesten ihrer Art.

Schon durch das Tor hindurch können Besucher die rund 53 m hohe Hauptgebäude des Tempels erblicken. Hat man die Wahl, sollte man es vermeiden den Senso-ji an den Wochenenden zu besuchen, da Samstags und Sonntags das Gelände dermaßen überlaufen ist, dass man eher in einer Masse vorangetragen wird anstatt das Gelände eigenständig zu erkunden.

Wer sich nach dem Besuch ein wenig amüsieren möchte, kann dies im kleine Hanayashiki-Freizeitpark unmittelbar hinter dem Tempel tun. Für Alle, denen der Sinn eher nach Ruhe und Entspannung steht, bietet sich ein Spaziergang entlang des Sumida-Flusses an, der nur wenige Meter östlich der Anlage seinem Lauf folgt.

Kabukicho

Kabukicho
Kabukicho in der Nacht.

Was wäre eine Weltstadt wie Tokio ohne ein intakte Partyszene? Neben dem oben erwähnten Roppongi ist besonders der Bezirk Shinjuku berühmt-berüchtigt für sein Nightlife. Der dortige Stadtteil Kabukicho ist das Pendant zur Hamburger Reeperbahn und entspricht optisch genau dem, was für viele Besucher eine Stadt wie Tokio ausmacht.

In den Abendstunden, wenn die Straßen des Viertels langsam in Wallung raten, erstrahlt über dem Viertel der Himmel in sämtlichen Farben. Besucher tauchen ein in Meer aus Neonreklamen und beleuchteten Fassaden, die allesamt eine unvergessliche Abendunterhaltung suggerieren. Eine ganze Reihe von Kneipen, Nachtclubs, Restaurants, Kinos und Hostessen-Bars locken vor allem an den Wochenenden unzählige Japaner (aber auch den einen oder anderen Touristen) in die Amüsiermeile der Stadt.

Populär ist hier vor allem das Golden Gai, ein Bereich von 6 schmalen Gassen, in dem Dutzende von kleinen Bars und Kneipen zu finden sind. Da viele dieser Etablissements eine feste Stammkundschaft haben, wird man als Tourist häufig ein wenig nachteilig behandelt. Zum Glück findet man aber zahlreiche Läden, in denen auch ausländische Touristen immer willkommen sind.

Kabukicho ist allerdings nicht nur für Nachtschwärmer ein absolutes Muss. Die Atmosphäre die Abends in den kleinen Gassen des Viertels herrscht sowie das geschäftige Treiben und die hell erleuchteten Hausfassaden erschaffen eine ganz besondere Stimmung, die selbst für Tokio einmalig ist.

Ueno-Park

Ueno Park
Ueno Park zur Zeit der Kirschblüte.

Wie der Name bereits erahnen lässt, liegt der Park im Tokioter Stadtteil Ueno im Bezirk Taito und ist aus touristischer Hinsicht gleich mehrfach erwähnenswert. Neben seiner offensichtlichen Funktion als Erholungsgebiet beherbergt der Park mehrere Sehenswürdigkeiten.

Im Süden der Anlage befindet sich ein kleiner See, in dessen Mitte ein Schrein liegt, der über einen Gehweg mit dem Park verbunden ist. In östlicher Richtung erreicht man dann über einige Treppenstufen den Kiyomizu Kannon-do. Diese buddhistische Tempelanlage liegt wiederum nicht weit entfernt vom Ueno-Zoo, dem ältesten Tiergarten Japans, der innerhalb des Parks in zwei Teile gespalten wurde, die über eine Schwebebahn miteinander verbunden sind. Vom Ueno-Zoo hat man einen wunderbaren Ausblick auf die fünfstöckige Kan’ei-ji-Pagode, deren Ursprünge bis ins 17. Jahrhundert zurückgehen. Touristen können übrigens durch Vorlage ihres Reisepasses eine vergünstigte Eintrittsgebühr für sich geltend machen.

Ein Ausflugsziel der ganz besonderen Art liegt im Norden des Ueno-Parks. Besucher finden hier das Nationalmuseum Tokios, seines Zeichens das größte und älteste Museum Japans, mit mehr als 110.000 Exponaten. Zugleich gilt es als das wichtigste Museum der Stadt und sollte in jedem Fall in die Reiseplanung mit eingebunden werden.

Der Ueno-Park ist allerdings noch weit mehr als nur die Summe seiner Teile. Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten bietet sich Besuchern hier vor allem die Möglichkeit vom Alltag abzuschalten. Besonders zu Zeiten der Kirschblüte ist das Parkgelände einer der wichtigsten Anlaufpunkt für Touristen aus ganz Japan. Überall am Wegesrand sitzen kleine Grüppchen auf mitgebrachten Unterlagen, eingedeckt mit Bentoboxen und Getränken, um die Idylle und die Schönheit der Kirschblüte zu zelebrieren.

Shibuya

Shibuya
Shibuya Crossing

Ein Besuch des Stadtteils Shibuya darf bei keiner Tokioreise fehlen. Wann immer man in den Medien junge, hippe Japaner sieht, stehen die Chancen nicht schlecht, dass es sich um das angesagte Viertel südwestlich des Zentrums handelt.

Jeden Tag überqueren tausende Japaner die legendäre „Shibuya Crossing“, welche unmittelbar vor der Shibuya Station liegt und es durch Filme wie Lost in Translation, The Fast and the Furious: Tokyo Drift oder Resident Evil: Afterlife/ Retribution mittlerweile zu Weltruhm gebracht hat.

Direkt daneben befindet sich die beliebte Hachiko-Statue, das Abbild eines kleinen Akita-Hundes, der nach dem tödlichen Unfall seines Herrchens bis zu seinem eigenen Ende an diesem Bahnhof auf die Rückkehr seines Besitzers wartete. Zu jeder Tageszeit ist das kleine Denkmal von unzähligen Japanern umringt, die unbedingt ein Foto von sich und dem loyalen Vierbeiner ergattern möchten.

Östlich der Shibuya Station beginnt dann auch schon der Shopping-Wahnsinn. Unzählige Modegeschäfte, kleine Boutiquen oder Accessoiresstände prägen das Bild des Stadtteils. Dazwischen findet man immer wieder niedliche Restaurants aber auch manch große Warenhäuser, die beinah alles bieten, was sich für Geld kaufen lässt. Während hier in erster Linie junge Japanerinnen ihrem Hobby nachkommen, geht es südlich der Bahnstation etwas alternativer zu. Eine Vielzahl von Musikgeschäften und kleineren Kneipen bieten ein Anlaufstelle für die künftige Generation der japanischen Rockmusiker.

Zwar ist das Viertel aus kulturhistorischer Sicht touristisch eher uninteressant, wer aber das junge, lebendige Tokio kennenlernen möchte, kommt um einen Besuch Shibuyas nicht herum.

Hier finden Sie einen Tokio Reisebericht.

Kostenlos Geld am Automaten in Tokio abheben

Mit einigen gratis erhältlichen Visa Kreditkarten kann man in Japan kostenlos Geld am Automaten abheben.