Mumbai Sehenswürdigkeiten, Reise, Reiseführer


Fläche603,4 km²
Einwohner12,5 Millionen
18,4 Millionen in der Agglomeration (ca. 20.680 Einwohner pro km²)
Postleitzahl400001–400203
Telefon-Vorwahl22
Vorwahl von Deutschland nach Yangon: +91(22) bzw. 0091(22)
FlughafenChhatrapati Shivaji International Airport (BOM)
KlimaTropisches Klima. Monsun mit starken Regenfällen von Juni bis September.

Die Hafenstadt Mumbai liegt an der Westküste des Landes direkt am Arabischen Meer und gilt als das wirtschaftliche Zentrum Indiens sowie als wichtiger Verkehrsknoten und Kulturzentrum. Die zahlreichen Theater, Museen und Galerien gehören ebenso zum Stadtbild wie die vielen Märkte, Restaurants und Cafes.

Aufgrund der kolonialen Historie der Stadt, welche bis 1996 noch Bombay hieß, findet man in der gesamten Metropolregion eine interessante architektonische Mischung verschiedener Stile. Neben imposanten Bauten, etwa aus dem Mogulreich, haben auch die britischen Besatzer eindeutige Spuren ihrer Herrschaft hinterlassen.

Mumbai Sehenswürdigkeiten, Sykline

Die Skyline von Mumbai

Mit knapp 12,5 Millionen Einwohnern – 18,5 Millionen in der Agglomeration – ist Mumbai die größte Stadt auf dem indischen Subkontinent und außerdem eine der größten Metropolregionen der Welt. Reisende können rund um Mumbai zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Attraktionen bewundern, die sich aufgrund der vorbildlichen Infrastruktur der Stadt allesamt gut erreichen lassen. In den Abendstunden bietet es sich schließlich an, in einem der etlichen Restaurants eine Stärkung zu sich zu nehmen, bevor man sich in das Nachtleben der Stadt stürzt. Am nächsten Morgen wartete dann garantiert ein weiterer aufregenden Tag in der Weltmetropole am Meer auf Sie.

Mumbai Sehenswürdigkeiten

Top 10 der schönsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten in Mumbai

Gateway of India

Gateway of India

Gateway of India

Das imposante Monument gilt als das berühmteste Wahrzeichen Mumbais. Erbaut wurde das Tor allerdings erst im Jahr 1924 nach den Plänen des britischen Architekten George Wittet, der neben dem Gateway of India noch für diverse weitere Bauwerke in Mumbai verantwortlich ist. Der Zentrale Turm in der Mitte der Anlage erreicht eine Höhe von 25 m, einen Durchmesser von 15 m und hat bereits damals umgerechnet rund 25.000 Euro gekostet.

Erbaut wurde der Torbogen als Erinnerung an einen Besuch König Georges V. im Jahr 1911. Ursprünglich sollten am Gateway of India, welches unmittelbar am Meer liegt, Dampfschiffe der Peninsula and Oriental Steam Navigation Company anlegen.

Nachdem sich allerdings die Briten letztendlich aus Indien zurückgezogen hatten, verlor der Torbogen seine ursprüngliche Bedeutung und wurde mehr und mehr zu einer allgemeinen Touristenattraktion. Insbesondere in den Abendstunden tummeln sich rund um das Gateway of India unzählige Besucher, welche die idyllische Atmosphäre genießen. In unmittelbarer Nähe befindet sich darüber hinaus ein Denkmal des Kriegsherrn Shivaji Maharaj, welcher von vielen Indern noch heute verehrt wird.

Aktuell dient der Torbogen als Anlegepunkt für Boote, welche Touristen auf die benachbarte Insel Elephanta bringen.

Das Wahrzeichen der Stadt lässt sich mit dem Bus, dem Taxi oder der Bahn erreichen. Die nächste Bahnstation, Churchgate, liegt rund 1,5 Kilometer vom Torbogen entfernt.

Shree Siddhivinayak Tempel

Shree Siddhivinayak Temple Mumbai

Shree Siddhivinayak Temple

Der Shree Siddhivinayak Ganapti Mandir Tempel wurde zu Ehren des Hindugottes Ganesha zu Beginn des 19. Jahrhunderts durch Laxman Vithu und Deubai Patil erbaut.

Der eigentliche Tempel hatte lediglich eine Grundfläche von 3,6*3,6 m und wurde mit einer Sikhara versehen, einer zusammenlaufenden Kuppel aus Ziegeln.
Das ursprüngliche Gebäude wuchs im Laufe der Jahre zu einem prächtigen Komplex heran, der heute eine Größe von rund 2550 m² aufweist. Neben Unterkünften für die Bediensteten sowie einem Gästehaus befindet sich auf dem Gelände ebenfalls ein Teich mit einer Größe von rund 1200 m².

Der Shree Siddhivinayak Ganapti Mandir Tempel gilt als der reichste Tempel in Mumbai, was vor allem durch die enormen Spenden zu erklären ist.

Bei Touristen ist das Heiligtum aber vor allem aufgrund seiner außergewöhnlichen Architektur beliebt. Die verschiedenen Etagen des Tempels bestehen aus mehreren kleinen Türmchen, während im Inneren des Tempels eine aus schwarzen Stein gehauenen Statue des Gottes Ganesha steht und die Decken des Gebäudes mit Gold verkleidet sind. Die Holztore der Haupthalle sind verziert mit kunstvollen Schnitzereien der acht verschiedenen Manifestationen des Gottes.

Erreichen lässt sich das Gotteshaus mit dem Bus, dem Taxi oder der Bahn. Die nächstgelegene Station ist Dadar.

Elephanta

Elephanta Caves

Elephanta Höhlen (Bild: Archaelogical Survey of India)

Wer der Hektik und der Fülle Mumbais für einige Zeit entfliehen möchte, für den bietet sich ein Besuch der kleinen Insel Elephanta an, die knapp 10 Kilometer östlich von Mumbai entfernt liegt und auf einer Fläche von rund 2 km² allerlei Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

Insbesondere die zahlreichen Höhlen mit ihren beeindruckenden Statuen locken viele Reisende auf die Insel vor der Küste. Der Ursprung dieser Bauten lässt sich bis heute nicht eindeutig einordnen, Historiker gehen allerdings davon aus, das die Statuen aus der Kalachuri-Dynastie oder dem Maurya-Reich stammen.

Ihren heutigen Namen erhielt die Inseln im 16. Jahrhundert durch die Portugiesen, welche sie nach einem steinernen Elefanten, der im Hafen stand und der auch heute noch in den Victoria Gardens in Mumbai besichtigt werden kann, benannten.

Nachdem Niedergang der portugiesischen Kolonialbemühungen fiel die Insel erneut unter indische Herrschaft, bis sie schließlich 1774 an die britische Krone überging, nur um im 20. Jahrhundert ein weiteres mal unter indische Kontrolle zu geraten. Heute ist die Insel ein wahrer Touristenmagnet und wird seit 1987 von der UNESCO als Weltkulturerbe gelistet.

Die Höhlen mit ihren zahlreichen Statuen können jederzeit besichtigt werden. Entlang der Wege zur Haupthöhle findet man diverse Souvenir- und Essensstände. Für die wenigen Bewohner Elephantas ist der Tourismus neben dem Fischfang mittlerweile zur wichtigsten Einnahmequelle geworden. Hotels oder sonstige Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auf der Insel dennoch nicht.

Interessierte müssen mit einer Fähre vom Gateway of India aus anreisen. Die Fahrt dauert rund eine Stunde und wird mehrmals täglich angeboten. Der folgende Anstieg zur Haupthöhle nimmt hingegen nur knapp 20 Minuten in Anspruch.

Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya

Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya

Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya

Das Museum welches bis zum Ende der 1990er Jahr noch Prince of Wales Museum genannt wurde, beeindruckt sowohl mit seiner Architektur, wie auch mit seiner großen Auswahl an Artefakten. Der Grundstein für das Gebäude wurde am 11. November 1905 vom Prinzen von Wales persönlich gelegt. Bis zum eigentlichen Bau sollten allerdings noch einige Jahre vergehen. 1909 wurde der britische Architekt George Wittet (u.a. verantwortlich für das Gateway of India und das General Post Office) beauftragt, das Museum zu gestalten. Fertiggestellt wurde der Bau 1915 allerdings fanden die Räumlichkeiten während des Ersten Weltkrieges eine andere Bestimmung. Bis zur Einweihung des Museums wurde das Gebäude als Militärkrankenhaus und Jugendheim genutzt, bevor es am 10. Januar 1922 von der Frau des Gouverneurs von Mumbai endgültig seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt wurde.

Das Museum hat eine Fläche von rund 12.000 m² und ist umgeben von einem Palmengarten. Über dem Hauptteil des Museums prangt eine mächtige Kuppel, während sich rechts und links des Zentrum zwei Flügel erstrecken, die mit jeweils sechs Arkaden versehen wurden, und an deren Ende zwei kleinere Kuppeln den Bau begrenzen.

Die Sammlung des Museums umfasst mehr als 50.000 Artefakte aus den Bereichen Kunst, Archäologie und Naturgeschichte.
Das Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya (CSMVS) hat täglich zwischen 10:15 und 18:00 Uhr geöffnet und kostet für ausländische Besucher, die älter sind als 12 Jahre, 300 Rupien. Im Preis enthalten ist zudem ein Audioguide. Studenten, Kleinkinder und Senioren können einen Rabatt erhalten.

Die beiden nächstgelegen Bahnstationen sind Chhatrapati Shivaji Terminus und Churchgate. Von beiden Stationen aus benötigt man rund 20 Minuten, um das Museum zu erreichen. Beide Stationen werden übrigens auch von Bussen angefahren. Wer sich den 1,5 Kilometer langen Fußweg sparen möchte, muss auf ein Taxi oder die Rikscha zurückgreifen.

Haji Ali Dargah

Haji Ali Dargah Mumbai

Haji Ali Dargah

Haji Ali Dargah ist sowohl eine Moschee, wie auch ein Grabmal und gehört ganz klar zu den besonderen Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Gewidmet wurde das Gebäude einem wohlhabenden muslimischen Kaufmann, der später einmal als Haji AliShah Bukhari bekannt werden sollte. Vor seiner Pilgerreise nach Mekka entsagte er seinem gesamtem Reichtum und allen weltlichen Gütern. Den Legenden zu Folge starb der Kaufmann auf seinem Weg nach Mekka und der Sarg, der seine sterblichen Überreste barg schwebte von alleine zu dem Punkt, wo später das Haji Ali Dargah erbaut wurde.

Ihre Popularität hat das Gotteshaus nicht zuletzt ihrer ausgefallenen Lage zu verdanken. Mitten auf einer kleinen vorgelagerten Insel 500 Meter vor der Küste Mumbais steht der Komplex, der nur über einen erhöhten Fußweg erreicht werden kann, der wiederum nur während der Ebbe zugänglich ist.

Das Gebäude besteht zum Großteil aus dem gleichen Marmor aus dem auch das Taj Mahal erbaut wurde. Auf einer Fläche von 4500 m² beherbergt das Haji Ali Dargah neben dem Grab seines Namensgebers auch eine Moschee.

Zunächst betreten Besucher den ebenfalls mit Marmor verkleideten Innenhof auf dem sich auch der zentrale Schrein befindet. Dahinter liegt die Moschee, welche geschmückt mit aufwendig gestalteten grünen und roten Brokat die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Heute ist das Haji Ali Dargah eine berühmte Pilgerstätte für Muslime sowie eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Mumbai. Offiziellen Zahlen zu Folge besichtigen täglich zwischen 10.000 und 15.000 Gäste den Komplex und an den Wochenenden kommen sogar 20.000 bis 30.000 Besucher um das eindrucksvolle Gebäude zu besuchen.

Erreichen lässt sich die kleine Insel auf der sich das Haji Ali Dargah befindet ausschließlich fußläufig über den mit dem Festland verbundenen Damm. Bis hierhin fahren allerdings mehrere Busse und auch von den Bahnstationen Mahalaxmi und Mumbai Central aus kann man die Verbindung zwischen dem Komplex und dem Festland nach einem kleinen Fußmarsch von rund 1,5 Kilometern betreten.

Kanheri-Höhlen

Kanheri Caves Mumbai

Kanheri Caves Mumbai (Bild: flickr.com/photos/philopp CC)

Die in der Nähe der küstennahen Ausläufer des Westghats gelegenen Kanheri-Höhlen befinden sich in dem unter Naturschutz stehenden Sanjay Gandhi Nationalpark rund 40 Kilometern nordöstlich vom Zentrum Mumbais entfernt. Während diese unterirdischen buddhistischen Kloster in den Vergangenheit nur wenig relevant für den Tourismus der Stadt waren, nimmt ihre Bedeutung heute stetig zu. Mittlerweile fahren Busse im Stundentakt vom Eingang des Nationalparks aus zu den historischen Bauten, die rund 6 Kilometer im Inneren des Waldes liegen.

Inschriften innerhalb der Höhlen lassen sich auf das zweite oder dritte Jahrhundert n. Chr. datieren, obwohl sich Forscher im allgemeinen einig sind, dass die Bauaktivitäten bereits im ersten oder dritten Jahrhundert v. Chr. begonnen haben.

Während die Höhlen mit ihren Statuen, Malereien und Fresken bereits eine Attraktion für sich selbst sind, profitieren Besucher darüber hinaus von der idyllischen Lage der buddhistischen Klostertempel.

Im Nationalpark rund um die Höhlen findet man immer wieder Familien oder Paare, welche die Ruhe genießen und bei einem Picknick dem hektischen Alltag der Metropole zu entkommen versuchen. Darüber hinaus verfügt der Park über eine reichhaltige Flora und Fauna. In einem kleinen Zoo ist es zudem möglich exotische Tiere wie den Leoparden oder die Hanuman-Languren aus nächster Nähe zu sehen. Offiziellen Schätzungen zu Folge besuchen jährlich rund zwei Millionen Menschen den Sanjay Gandhi Nationalpark.

Die nächstgelegene Haltestelle ist die Borivali Station, die knapp einen Kilometer vom Eingang des Nationalparks entfernt liegt. Reisenden können den Park ab 7:30 Uhr in der Früh betreten, müssen allerdings eine kleine Eintrittsgebühr bezahlen. Um 17:30 Uhr schließt der Park seine Tore.

Bombay High Court

Bombay High Court Mumbai

Bombay High Court

Das oberste Gericht Mumbais wurde am 14. August 1862 durch den High Court Act 1961 ins Leben gerufen. Entworfen wurde der prächtige Bau von dem Briten J.A. Fuller. Nach einer siebeneinhalbjährigen Bauphase konnte der Bombay High Court im November 1878 fertiggestellt werden. Die erste Sitzung erfolgte bereits zwei Jahre später. Trotz der Namensänderung der Stadt in den 1990er Jahren behielt das Gericht seinen Namen bei.

Heute ist das Gebäude, welches sich dem Stil der Neugotik zurechnen lässt, aufgrund seiner eindrucksvollen Architektur ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen. Nach einigen Sicherheitskontrollen steht es den Besuchern frei auch das Innere des Komplexes zu betreten. Aber Vorsicht: Sie sollten immer entsprechend gekleidet sein und lange Hosen tragen, andernfalls bleibt Ihnen lediglich die Option, das oberste Gericht nur von Außen bestaunen können.

Mit einer Länge von 170 m und einer Breite von knapp 60 m gehört der High Court zu den größten Bauten seiner Art in der Metropolregion. In der Mitte des symmetrisch aufgebauten Komplexes befindet sich das Hauptportal, welches von einem nördlich und einem südlichen Flügel flankiert wird. Alle sechs Stockwerke des Gebäudes sind darüber hinaus mit Arkadengängen umgeben, was in Kombination mit den vielen kleinen, spitz zulaufenden Türmchen bereits aus der Ferne besonders beeindruckend wirkt.

Aufgrund der recht zentralen Lage lässt sich das Gericht problemlos mit dem Bus oder der Bahn erreichen. Nur wenige Meter östlich des Gebäudes befindet sich die Bushaltestelle Hutatma Chowk.

Die nächstgelegene Bahnstation ist das Chhatrapati Shivaji Terminal, welche sich rund 1 km nördlich des Bombay High Court befindet.

Marine Drive

Mumbai Marine Drive by night

Mumbai Marine Drive bei Nacht (Bild: nandakishore.in)

Bei dem Marine Drive handelt es sich um eine rund 4 Kilometer lange Küstenstraße im Süden Mumbais. An einem Besuch der Bucht kommt wohl kaum ein Urlauber vorbei. Entlang der gesamten Küstenlinie ist der Weg mit Palmen gesäumt und am Nordende des Marine Drive befindet sich der populäre Chowpatty Beach.

Die vielen Häuser im Art Deco-Stil der 1930 Jahre haben im Laufe der Zeit etliche Celebrities angezogen, die hier ihr Domizil haben. Darüber hinaus befindet sich hier das Trident Oberoi Hotel, welches nach den Anschlägen im November 2008 traurige Berühmtheit erlangte.

Entlang der Promenade gibt es zudem zahlreiche Restaurants, die zu jeder Tageszeit gut gefüllt sind. Spaziergänger lieben aber insbesondere die warmen Abende am Marine Drive. Hell erleuchtet trägt die Straße auch den Namen Queen’s Necklace, da der Drive von einem erhöhten Standpunkt aus an eine glitzernde Halskette erinnert.

Der Chowpatty Beach an Nordende der Straße ist wohl der beliebteste Strand der Region, findet man hier doch neben allerlei Essensständen und Kleinhändlern wunderbar feinen Sand und ein angenehmes Klima. Einmal im Jahr findet hier zudem das Ganesh Chaturthi Festival statt, bei dem der Geburtstag der Gottheit Ganesha zelebriert wird.

Das Ganesh Chaturthi ist allerdings nicht das einzige Event, das man am Marine Drive miterleben kann. Über das ganze Jahr verteilt finden hier kleinere und größere Festivitäten statt, die immer auch einen beliebten Anlaufpunkt für Reisende bieten. Ein sportlicher Höhepunkt ist sicherlich der jährlich stattfindende Mumbai Marathon, der immer auch von begeisterten Zuschauern verfolgt wird.

Madh Fort

Madh Fort Mumbai

Madh Fort Mumbai

Das Fort liegt nordwestlich des Zentrums der Stadt unmittelbar an der Küste auf der Halbinsel Madh Island. Erbaut wurde es während der Zeit der portugiesischen Besatzung, bis diese es 1739 an die Marathen verloren. Von der Festungsanlage aus hat man einen wunderschönen Blick über die Küstenlinie. Da das Fort allerdings unter der Aufsicht der indischen Air Force steht, benötigt man im Vorfeld eine Genehmigung um das Innere der Festung zu besichtigen.

Beliebt ist die Festung vor allem bei indischen Touristen, was insbesondere daran liegt, das die Anlage schon als Kulisse in diversen Bollywoodfilmen und Serien zum Einsatz gekommen ist.

Das Madh Fort lässt sich vom Vorort Malad aus mit dem Bus erreichen oder vom südlichen Versova-Strand mit der Fähre. In der Nähe der Festung befindet sich darüber hinaus der Aksa-Strand, der vor allem während der Ferien und an den Wochenenden bei der einheimischen Bevölkerung sehr beliebt ist. Rund um den Strand und die Festung liegen mehrere Fischerdörfer, die der ganzen Region einen sehr rustikalen Charme verleihen.

Neben der Besichtigung des Forts oder der Erkundung der kleinen Dörfer, können Urlauber aber auch in den Abendstunden zu den Beats verschiedener DJs das Tanzbein schwingen, was insbesondere junge Menschen an den Aksa Beach lockt.

EsselWorld

Essel World Mumbai

EsselWorld

Die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen Mumbais sind vielfältig. Wer sich nach dem reichhaltigen Kulturprogramm der etwas weniger ernsten Seite des Lebens zuwenden möchte, der sollte unbedingt EsselWorld besuchen. Der größte Freizeitpark Indiens bietet zahlreiche Attraktionen für Besucher jeden Alters. Neben verschiedenen Achterbahnen und einem Freefall Tower für erwachsene Gäste, gibt es etliche kleinere Bahnen für das jüngere Publikum oder auch Fahrgeschäfte, die für die gesamte Familie geeignet sind.

Direkt angeschlossen an Esselworld befindet sich zudem das Water Kingdom, welches vom gleichen Unternehmen betrieben wird und als der größter Wasserpark Asiens beschrieben wird.

Preise und Anfahrt

Besucher können wählen, ob sie ein Kombi-Ticket für beide Vergnügungspark kaufen oder lieber nur mit einer der Attraktionen Vorlieb nehmen möchte. Der „Combined Pass“ kostet erwachsene Besucher 1000 Indische Rupien, umgerechnet etwa 12,50 Euro. Wer nur einen der beiden Parks besuchen möchte zahlt entweder 790 Rupien für EsselWorld oder 890 Rupien für das Water Kingdom. Jugendliche und Senioren können Rabatte erhalten. Für Kinder unter 3 Jahren ist der Eintritt kostenlos. Geöffnet hat der Park von 10:00 bis 20:00 Uhr während der Hauptsaison und von 10:00 bis 19:00 in der Nebensaison.

Da sich der Freizeitpark ein wenig außerhalb im Norden der Stadt befindet, müssen Besucher zunächst mit der Bahn bis zur Station Malad oder Borivali fahren und von dort aus mit dem Bus Nr. 272 nach Marve-Malad oder mit der Nr. 294 nach Gorai-Borivali, von wo aus die parkeigenen Fähren die Besucher zum Ziel bringen.

Weiterführende Information zu den Attraktionen, Preisen sowie der Anreise erhalten Sie auf der englischsprachigen Website des Parks (esselworld.in).