Hong Kong Reise, Reiseführer, Sehenswürdigkeiten


Inhalt

SprachenChinesisch (Hochchinesisch und Kantonesisch), Englisch (Amtssprachen)
StaatsformSonderverwaltungszone
Fläche1085 km²
Einwohner7,01 Millionen (~6396 Einwohner pro km²)
WährungHongkong-Dollar (HKD)
Telefon-Vorwahl+852
ZeitzoneUTC+8
NationalflaggeHongkong Flagge

Hongkong Flagge

Hongkong, eine der bedeutendsten Metropolen Asiens, kann auf eine ebenso reiche wie bewegte Geschichte zurückblicken. Entstanden aus einer Kollision westlicher und östlicher Mächte, musste die Stadt insbesondere im 20 Jahrhundert etwaige Hürden und Probleme hinter sich lassen, um zu ihrer heutigen Größe zu finden.

Als gemeinsamer Treffpunkt verschiedener Kulturkreise ist Hongkong ein ideales Reiseziel für Touristen und Besucher aus der ganzen Welt. Von der herrlichen Skyline Hong Kong Islands über die Märkte und Museen Kowloons bis hin zu den historischen Stätten der New Territories oder der natürlichen Schönheit der Outlying Islands, die asiatische Metropole hat allen Besuchern jeglichen Alters etwas ganz besonderes zu bieten.
Die Stadt ist jedoch weit mehr als die Summe ihrer Teile. Die Atmosphäre und das Flair Hongkongs sind weltweit einzigartig. Die hervorragende touristische Infrastruktur gepaart mit den zahlreichen Sehenswürdigkeiten und dem riesigen Angebot an Freizeitaktivitäten, lassen jeden Besuch in Hongkong zu einem unvergesslichen Ereignis werden.

Hong Kong

Hong Kong

Mit einer Fläche von rund 1100 km² und knapp 7,1 Millionen Einwohner ist Hongkong beinahe doppelt so dicht besiedelt wie Berlin. Obwohl knapp 50 % der Bevölkerung als nichtreligiös gelten, sind dennoch nahezu alle großen Religionen in der Metropole vertreten. Neben Buddhisten und Taoisten findet man auch Christen, Moslems und Hindus, die das Bild der Stadt mitprägen.

Stadtteile und Sehenswürdigkeiten

Hong Kong Karte, Map mit Sehenswürdigkeiten

Hong Kong Karte mit Sehenswürdigkeiten in den vier Distrikten. Quelle: chinahighlights.com

Das Territorium Hongkong wird in vier verschiedene Distrikte unterteilt.

Hong Kong Island, Kowloon, die New Territories und die Outlying Islands, von denen Lantau Island die bedeutendste Insel ist, bilden in ihrer Gesamtheit die Sonderverwaltungszone Hongkong.

Im Norden, in unmittelbarer Grenze zur südchinesischen Grenze, liegen die New Territories welche zugleich der größte und neuste Teil der Sonderverwaltungszone Hongkong sind. Südlich der New Territories liegt Kowloon. Durch den Victoria Harbour getrennt liegt, weiter südlich von Kowloon, Hong Kong Island, das Herz der geschäftigen asiatischen Stadt.
Lantau Island liegt westlich von Hong Kong Island. Hier findet man auch den großen internationalen Flughafen Chek Lap Kok, der für die meisten Besucher den Ausgangspunkt ihrer Reise nach Hongkong markiert.

Hong Kong Island

Hong Kong Island Skyline

Hong Kong Island Skyline

Im Herzen der Stadt leben etwa 1,3 Millionen Einwohner auf einer Fläche von rund 80 km². Wann immer man Hongkong in Filmen oder im Fernsehen sieht, handelt es sich um den nördlichen Teil von Hong Kong Island. Die unverwechselbare Skyline mit ihren einzigartigen architektonischen Errungenschaften und dem extraordinären Farbspiel bei Nacht hat sich mittlerweile ihren festen Platz in den Fotoalben und Reisedokumentationen dieser Welt gesichert. Das schillerndste Viertel auf Hong Kong Island ist der Central District. Geschäftskomplexe internationaler Konzerne und Luxushotels findet man hier ebenso wie Edelrestaurants und die feinsten Boutiquen und Geschäfte. Ein Besuch Hong Kong Islands gehört mit Sicherheit zum Standardprogramm einer jeden Hongkongreise.

Stars der HK Skyline

Hong Kong Skyline by night

Hong Kong Island Skyline by night

Unter anderem findet man hier auch eines der Wahrzeichen der Hongkonger Skyline, das „HSBC Building“ (früher einmal Hongkong & Shanghai Bank). Das Gebäude des Architekten Sir Norman Foster liegt in der Queen’s Road in Central und ist nicht zu übersehen. (Falls Sie mit der MTR unterwegs sind, steigen Sie in Central aus und benutzen den Ausgang K). Der tatsächliche Star unter den Wolkenkratzern ist aber der „Bank of China Tower“. Mit seinen weiß beleuchteten Querverstrebungen ist er vor allem in der Nacht ein unverwechselbares Monument moderner Architektur. Verlockend sind ebenfalls die kleinen Märkte, die es trotz aller Moderne auch hier nicht gibt. Tier- und Naturfreunde besuchen den „Hong Kong Zoological & Botanical Garden“ in der Albany Road. Der Eintritt ist übrigens frei.
Ebenfalls empfehlenswert ist auch das „Legislative Council Building“ in der 8 Jackson Road oder die „St John’s Cathedral“ in 4-8 Garden Road.

Victoria Peak

Victoria Peak

Blick vom Victoria Peak

In jeder Hinsicht einer der Höhepunkte ist der Besuch auf dem 552 m hohen Gipfel des „Victoria Peak“. Den beeindruckendsten Blick erhält man in der Abenddämmerung, bei einer Fahrt mit der Peak Tram. Oben angekommen findet man den Victoria Tower, die Peak Gallery und das Cafe Deco sowie das Peak Lookout.

Weitere Teile von Hong Island

Wer Hong Kong Island besucht, sollte sich zudem den Stadtteil Aberdeen im Süden der Insel ansehen. Rund um Central findet man zudem noch Admiralty, Lan Kwai Fong, die Mid-Levels, Sheung Wan, Wan Chai und natürlich Causeway Bay und Happy Valley. Auf der andere Seite der Insel, im Südosten, liegt dann noch Stanley. Jeder einzelne dieser Bezirke hat seinen eigenen Charme und kann mit diverse Attraktionen und Sehenswürdigkeiten aufwarten.

Kowloon

Kowloon liegt nördlich von Hong Kong Island, auf der anderen Seite des Victoria Harbour. Als erstes sticht der starke Kontrast zwischen Hong Kong Island und Kowloon ins Auge. Während HKI, insbesondere der Central District, einem auf hochglanz polierten Diamanten gleicht, erinnert Kowloon eher an ein ungeschliffenes, noch dreckiges Juwel, welches grade erst aus der Erde geborgen wurde. Und genau das ist Kowloon auch; aber unter der stumpfen Oberfläche kommt bei genauerer Betrachtung der wahre Glanz des Viertels zum Vorschein.

Abseits der Museen und Geschäfte sowie vielerlei Sehenswürdigkeiten, hebt sich Kowloon vor allem durch seine Authenzität ab. Hier trifft man auf das wahre Hongkong und begegnet einem anderen Schlag von Menschen. Das Gefühl der Disneyland-ähnlichen Fassade, wie sie auf Hong Kong Island besteht, fehlt in Kowloon, dafür offenbart sich hier das ursprüngliche und unverfälschte Gesicht der Stadt.

Tsim Sha Tsui

Tsim Sha Tsui Shopping

Luxury Shopping in Tsim Sha Tsui.

Besonders bei Touristen sehr beliebt ist Tsim Sha Tsui, direkt an der Südspitze Kowloons. Unzählige Hotels und Restaurants säumen die Strassen und sind eine perfekte Ergänzung zu den unzähligen Geschäften, die Kleidung, Schuhe oder Elektronikartikel anbieten. Insbesonsere im Süden der Nathan Road in Tsim Sha Tsui finden sich auch sehr exklusive Luxushotels und die Boutiquen der bekannten Luxusmarken.

In den Abendstunden findet in TST ein ausschweifendes Nachtleben statt, das ebenfalls gerne von Touristen frequentiert wird. Dieses Viertel ähnelt Hong Kong Island noch am ehesten.

Hong Kong Museum of Art

Eine besonderes Highlight für alle Künstler und Kunstbegeisterte ist das „Hong Kong Museum of Art“. Auf sechs Etage können Besucher in sieben Galerien die verschiedenen Ausprägungen der regionalen Künste erfahren. Von Fine Art über Zeitgenössische Kunst sowie Kaligraphie oder Keramiken finden Interessierte in der 10 Salisbury Road alles was das Herz begehrt. Mittwochs ist der Eintritt frei, an den sonstigen Wochentagen kostet der Besuch etwa 1 Euro.

Kowloon Park

Kowloon Park

Kowloon Park

Urlauber, die ihre Freizeit lieber an der frischen Luft verbringen, sollten den allseits beliebten Kowloon Park besuchen. Diese grüne Oase ist ein Ort der Ruhe und Entspannung im sonst so geschäftigen Süden Kowloons und lockt mit seinen chinesischen Gärten, dem „Sculpture Walk“ und seinen Schwimmbädern täglich viele Einheimische und Touristen durch seine Pforten. Den Eingang finden Sie in 22 Austin Road.

Die Öffnungszeiten sind von 5 Uhr morgens bis Mitternacht. Der Eintritt für den Kowloon Park Swimming Complex belaufen sich auf etwa 2,00 Euro. Urlauber sollten allerdings einen Besuch unter der Woche vorziehen, da die Anlage am Wochenende stark überlaufen ist.

Peninsula Hotel

Peninsula Hotel Hong Kong

Rolls Royce Limousinen vor dem Peninsula Hotel in Hong Kong bei Nacht.

Ein besonderes Highlight ist das Peninsula Hotel, welches aufgrund seiner pompösen Vergangenheit auch häufig “ die große alte Dame“ genannt wird. Das Luxushotel fällt nicht nur aufgrund seiner Architektur ins Auge, auch seine Bedeutung für die Popkultur im Raum um Hongkong ist nicht zu unterschätzen. Neben zahlreichen Filmstars, die hier bereits abgestiegen sind, spielte hier auch eine Szene aus dem ikonischen James Bond Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“.

Tsim Sha Tsui Promenade

Tsim Sha Tsui Promenade

Tsim Sha Tsui Promenade

In den östlichen Teil von Tsim Sha Tsui lockt es Urlauber und Touristen insbesondere aufgrund der Promenade, welche die beste Gelegenheit bietet, um beim entspannten Flanieren einen Blick auf die atemberaubende Skyline von Hong Kong Island zu werfen. Besonders beeindruckend ist ein Spaziergang in den Abendstunden, wenn am gegenüberliegenden Ufer die „Symphony of the Stars“ Zeremonie stattfindet. Bei diesem Ereignis wird die Skyline ab 20 Uhr mit Hilfe von Lichtspielen in ein buntes Meer aus Farben getaucht.

Avenue of the Stars

Ebenfalls auf der „Tsim Sha Tsui East Promenade“ findet man den „Avenue of the Stars“, das Pendat Hongkongs zum berühmten amerikanischen „Walk of Fame“. Bekannte Schauspieler der nationalen Filmindustrie haben hier, ganz in Hollywoodmanier, ihre Handabdrücke und Unterschriften in trockenem Zement hinterlassen. Man findet Statuen von Berühmtheiten und Informationstafeln zu Filmen, die es einem erlauben, ein wenig den Flair der Hongkonger Filmindustrie zu genießen.

Yau Ma Tei

Nördlich von Tsim Sha Tsui liegt Yau Ma Tei. Weit weniger einladend als der südlichen Teil Kowoons, sind es hier vor allem die atmosphärischen Nachtmärkte, welche Besucher in ihren Bann ziehen. Insbesondere der „Temple Street Night Market“ in der Temple Street erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit bei Urlaubern. Nachtschwärmer finden hier alles, von gefälschter Kleidung über CDs und DVDs unklarer Herkunft (die Regierung bemüht sich allerdings vermehrt die Markenpiraterie einzuschränken) bis hin zu alltäglichen Accessoires und unzähligen Garküchen. Vor allem die dichte Atmosphäre macht einen Besuch zu einem unvergesslichen Erlebnis. Mitten in der Temple Street teilt der Tin Hau Tempel den Nachtmarkt in zwei Teile und bietet die Möglichkeit neben all dem Konsum auch ein wenig Kultur zu inhalieren.

Mong Kog

Je weiter man in den Norden vordringt, desto roher scheint die Stadt zu werden. Mong Kog ist das Zuhause der arbeitenden Bevölkerung Hongkongs. Weniger überlaufen von Touristen, bietet sich hier die Möglichkeit einen Blick auf das wahre Leben vieler Hongkong-Chinesen zu werfen. In Mong Kog findet man neben außerordentlichen Shoppingmöglichkeiten, wie den „Tung Choi Street Market“ (vor allem bekannt für die unzähligen Stände mit günstiger Damenmode), auch die etwas zwielichtigere Seite der Stadt. Westlich der Nathan Road dominieren bunte Neonreklamen das Straßenbild, welche ein untrügliches Zeichen für die zahlreichen Bordelle und Stripclubs in diesem Bezirk Kowloons sind.

Meistens in der Hand der Triaden, versuchen die lokalen Autoritäten des Öfteren gegen diese halblegalen Einrichtungen vorzugehen. In der Regel geschieht dies jedoch ohne großen Erfolg, denn auch in den Honkonger Regierungskreisen ist Korruption keineswegs eine unbekannte Größe.

New Kowloon

Kowloon Walled City

Kowloon Walled City (c) Greg Girard and Ian Lambot

Nördlich von Mong Kog liegt New Kowloon. Im Osten des Bezirks liegt Kowloon City. Touristisch eigentlich eher uninteressant, ist es der „Kowloon Walled City Park“, welcher trotz der Unattraktivität des Viertels immer wieder Besucher hierher lockt. Der Park ist eine wahre Oase in einem Viertel welches in den 1980er Jahren vor allem für seine enorme Kriminalität bekannt war. Mittlerweile ist die ehemalige Walled City jedoch ein normaler Stadtteil, der ohne weitere Bedenken von Touristen besucht werden kann.

New Territories

Die New Territories sind der bei weitem der größte Teil Hongkongs. Mit einer Fläche von 774 Quadratkilometern ist diese Region beinahe zehn mal so groß wie Hong Kong Island und bietet eine ganze Reihe von kulturellen und auch natürlichen Sehenswürdigkeiten. Besucher können hier die natürliche Schönheit des Landes bewundern sowie riesige Tempelkomplexe oder historische Dörfer besichtigen.

Tsuen Wan

Nordwestlich der Grenze zu Kowloon liegt der Ditrikt Tsuen Wan. Touristisch von eher geringem Interesse, gibt es doch einige Sehenswürdigkeiten, die man sich bei einem Besuch nicht entgehen lassen sollte. Angefangen beim „Yuen Yuen Institut“ in der Lo Wai Road, dessen Hauptgebäude eine grobe Replik des Himmelstempels in Peking ist bis hin zur „Western Monastry“, einem Kloster, das nur wenige Minuten vom Institut entfernt liegt, wer in den New Territories Attraktionen sucht, der findet auch welche.

Ein besonderer Augenöffner ist allerdings das „Chuk Lam Sim Kloster“ in der Fu Yung Shan Road. Der Komplex zählt zweifellos zu den beeindruckendsten Tempelanlagen in ganz Hongkong und ein Besuch gilt als absolutes Muss für jeden Touristen.

Wer sich ein wenig mehr für die Geschichte und das ursprüngliche leben in der Region interessiert, dem sei ein Besuch im „Sam Tung Uk Museum“ in 2 Kwu Uk Lane nahegelegt. Geöffnet hat das Museum mittwochs bis montags, von 9 Uhr morgens bis 5 Uhr am Nachmittag. Der Eintritt ist frei.

Tai Mo Shan

Nördlich von Tsuen Wan liegt der „Tai Mo Shan“. Der höchste Berg Hongkongs ist mit seinen 957 Metern annähernd doppelt so hoch wie der Victoria Peak und bietet zahlreiche Wanderrouten und eine bombastische Aussicht. Einer der populärsten Wanderwege der Region und ein absolutes Muss für Trekkingbegeisterte ist der sogenannte „MacLehose Trail“, welcher unter anderen über den Gipfel des Tai Mo Shan führt.

Hong Kong Wetland Park

Für ein wenig Abwechslung sorgt der „Hong Kong Wetland Park“ in Tuen Mun in der Wetland Park Road. Das über 60 Hektar große Naturschutzgebiet erfreut sich in den letzten Jahren einer zunehmenden Beliebtheit bei einheimischen und ausländischen Besuchern. Das Wetland Interactive World Besucherzentrum lockt mit einem Kino, einem Restaurants sowie verschiedenen Souveniershops, einer Aussichtsgalerie und einem großen Indoorspielplatz. Auf 10.000 Quadratmetern haben Familien hier die Möglichkeit einen entspannten Nachmittag zu verbringen und etwas über die Natur der Region zu erfahren. Beeindruckend ist auch das etwa 60 Hektar große Außengelände, welches auf mehreren Pfaden durchquert werden kann und auf die speziellen Bedürfnisse seiner tierischen Bewohner zugeschnitten ist. Auf dem Gelände warten darüber hinaus einige Attraktionen, wie der 2000 m² große Schmetterlingsgarten oder das Salzwasserkrokodil Pui Pui, welches mittlerweile in einem Außengehege untergebracht wurde. Der Park ist von 10 Uhr morgens bis 5 Uhr am Nachmittag geöffnet und kostet etwa 3,00 Euro Eintritt für erwachsene Besucher. Kinder zahlen ungefähr die Hälfte. Der Park kann direkt von Hong Kong Island aus mit dem Bus erreicht werden. Von der Admiralty MTR Bushaltestelle fährt die Linie 967 direkt zum Ziel.

Mai Po Naturreservat

Das „Mai Po Naturreservat“ im Nordwesten Hongkongs an der Grenze zu Südchina ist ein ganz spezieller Tip für alle Naturfreunde und Vogelkundler. Das 270 Hektar große Gelände verfügt über ein Besucher- und ein Lernzentrum. Für Urlauber ist es ratsam ein Fernglas mitzubringen. Die Öffnungszeiten liegen zwischen 9:00 und 17:00 Uhr. Der Eintritt ist verhältnismäßig teuer und liegt bei umgerechnet rund 12 Euro.
Nicht weit entfernt vom Mai Po Naturreservat findet man das historische Dorf „Shui Tau Tsuen“, welches vor allem für die altertümlichen Gebäude bekannt ist. Besonders auffälligen sind die Dächer der kleinen Unterkünfte, welche mit Skulpturen von Drachen oder Fischen versehen wurden.

Sha Tin

Sha Tin liegt recht zentral, nördlich der Grenze zu Kowloon. Obwohl der Ort jüngeren Datums ist, findet man auch hier einige historische Gebäude darunter den legendären „Tempel der 10.000 Buddhas“. Tatsächlich beherbergt der Tempel knapp 13.000 Buddhastatuen. Vor allem der Aufstieg zum Gebäude ist beeindruckend, da man sich hier zwischen mehreren hundert goldenen Statuen die Treppen hinauf zum Ziel bewegt. Das Innere des Tempels kann von 10 Uhr Früh bis 17 Uhr am Nachmittag besichtigt werden und kostet keinen Eintritt. Neben den Tempel der 10.000 Buddhas, lohnt sich zudem ein Besuch des „Che Kung Tempel“ in der Che Kung Miu Road und ein Besuch des „Hong Kong Heritage Museum“ in der Man Lam Road.

Sai Kung

Sai Kung Beach

Sai Kung Beach

Im Osten der New Territories, liegt unmittelbar am Wasser die Sai Kung Halbinsel, welche als Mekka für Freizeitsportler und Trekkingfreunde gilt. So zum Beispiel läuft der bereits erwähnte MacLehose Trail durch Sai Kung. Außerdem gibt es hier einen wunderschönen Strand der zum Entspannen und Schwimmen einlädt. Viele Urlauber nutzen auch die Möglichkeit sich ein kleines Boot, ein Kaido, zu mieten und im seichten Gewässer zu ankern, um den Sonnenschein zu genießen und der Hektik der Stadt zu entkommen.

In „Sai Kung Town“ kann man sich vorher mit den entsprechenden Vorräten und Proviant eindecken. Die ehemalige Hafenstadt dient mittlerweile in erster Linie als Wohnsitz für Arbeiter und Angestellte, die in Kowloon arbeiten, dennoch hat das Viertel zumindest einen Teil seines ursprünglichen Charmes bewahrt.

Tap Mun Chau

„Tap Mun Chau“, die Grasinsel, ist ein kleines Eiland vor der Ostküste der New Territories. Hier findet man eine Ursprünglichkeit, wie sie in Hongkong mittlerweile sehr selten geworden ist. Auf der Insel gibt es eine Reihe von Tempeln und anderen Sehenswürdigkeiten, wie etwa der „Tap Mun Höhle“ oder der „King Lam School“. Besonders zu empfehlen sind die Fischgerichte, die im lokalen Restaurant angeboten werden.
Man kann die Insel mit Hilfe einer Fähre erreichen, die vom Wong Shek Pier in Sai Kung abfährt.

Clear Water Bay Peninsula

Wer auf der Suche nach etwas Erholung ist, sollte die „Clear Water Bay Peninsula“ besuchen. Auf der Halbinsel in Sai Kung gibt es einige öffentliche Strände sowie die Möglichkeit für diverse Freizeitaktivitäten. Urlauber, die sich ein wenig die Beine vertreten möchten, können dies im „Clearwater Bay Country Park“ tun, von wo aus kleine Wanderwege in verschiedene Richtungen führen. Entlang der Tai Au Mun Road finden Reisende den „Tai Miu Tempel“, welcher der Göttin Tin Hau (die Göttin der See) zu Ehren erbaut wurde.

Wer jetzt immer noch nicht genug von den New Territories gesehen hat, der sollte sich noch die Orte „Yuen Long“, „Kam Tin“, „Sheung Shui“ oder „Tai Po Kau“ ansehen. Die ganz großen Touristenattraktionen findet man hier zwar nicht, aber jede dieser Bereiche hat seinen eigenen Flair und kleinere Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch bei einem längeren Aufenthalt in Hongkong durchaus lohnenswert machen.

Lantau Island

Westlich von Hong Kong Island und Kowloon liegt Lantau Island, die größte Insel der Sonderverwaltungszone. Lantau Island gehört zu den vorgelagerten Inseln und beherbergt den großen internationalen Flughafen Chek Lap Kok. Darüber hinaus beeindruckt die Insel mit ihrer Natürlichkeit. Viele kleine Fischerdörfer sowie eine Reihe von Tempeln und Klostern und einige der schönsten Strände Hongkongs machen einen Besuch der Insel zu einem unvergesslichen Erlebnis. Obwohl die Insel beinahe doppelt so groß wie Hong Kong Island ist, leben auf ihr lediglich ein wenig mehr als 200 000 Menschen.

Ngong Ping Plateau

Der Buddha ist die Top Sehenswürdigkeit auf Lantau Island

Der Buddha ist die bekannteste Sehenswürdigkeit auf Lantau Island

Südlich vom Flughafen im Norden der Insel liegt in über 500 m Höhe das Ngong Ping Plateau, welches mit einer Seilbahn, der Ngong Ping 360, von Tung Chung aus erreicht werden kann. Oben angekommen, warten diverse Attraktionen auf Besucher und Urlauber. Die Top-Sehenswürdigkeit ist sicherlich die 34 Meter große Buddha Statue (inklusive Sockel), welche sich auf einem Hügel über dem ebenfalls bemerkenswerten Po Lin Kloster erhebt, einem riesigen buddhistischen Gebäudekomplex, der im Jahr 1924 erbaut wurde. In unmittelbarer Nähe findet man auch das Ngong Pin Village. Hier warten weitere Attraktionen, die allerdings in erster Linie für Familien gedacht und eher touristischer Natur sind.

Lantau Peak

Südöstlich des Plateaus gelegen findet man den Lantau Peak. Der Gipfel ist mit 934 Metern die zweithöchste Erhebung in Hongkong nach Tai Mo Shan in den New Territories und erlaubt einen atemberaubenden Blick auf das gesamte Umland. Bei günstigen Witterungsverhältnissen ist es sogar möglich, das 65 km entfernte Macau zu erblicken. Sehr zur Freude vieler Freizeitsportler befinden sich in der gesamten Region zahlreiche Wanderwege, unter denen der Lantau Trail, welcher ebenfalls über den Berggipfel führt, wohl einer der bekanntesten ist. Wanderer sollten übrigens, egal wo sie auf Lantau Island unterwegs sind, stets festes Schuhwerk tragen, da es in vielen Bereichen der Insel, vor allem in den bergigen Regionen, noch Giftschlangen gibt.

Lung Tsai Ng Garten

Im Südwesten des Ngong Ping Plateaus findet man den Lung Tsai Ng Garten, bei angenehmer Atmosphäre kann man in dieser idyllischen Umgebung einige Zeit verbringen und entspannt über die Pfade der Grünanlage flanieren.

Tai O

Direkt an der Westküste der Insel liegt das kleine Fischerdorf „Tai O“. Obwohl das Dorf aufgrund der Industrialisierung mittlerweile seinen früheren Stellenwert verloren hat, ist es noch immer eine Attraktion bei Touristen, die einen Blick auf das Leben in einem der in ursprünglichen Fischerdörfer erhaschen möchten.

Mui Wo

An der Ostküste der Insel befindet sich die Stadt „Mui Wo“, in der etwa ein Drittel der Bewohner Lantaus leben, und welche daher häufig als die „Hauptstadt“ der Insel angesehen wird. Unmittelbar nordwestlich des Ortes liegt der Silvermine Bay Beach, ein idyllischer Strand , der sich mittlerweile einer großen Beliebtheit bei Einheimischen und Besuchern erfreut. Nicht weit entfernt liegt auch die Silvermine Höhle und der Silvermine Wasserfall.
Die gesamte Region bietet sich zum Wandern an und in der Stadt kann man ebenfalls Fahrräder leihen und sich von Mui Wo über die „South Lantau Road“ die Küste entlang bewegen.

Pui O

Nur etwa 5 Kilometer entfernt liegt der kleine Ort „Pui O“, direkt an der Südküste der Insel. Ein wenig weiter gen Westen, entlang der South Lantau Road, finden Besucher dann einen der längsten und schönsten Strände in ganz Hongkong. Der Cheung Sha Beach ist aufgeteilt in eine untere Hälfte und eine obere Hälfte, welche westlicher liegt. Neben schwimmen und entspannen gibt es hier die Möglichkeit für verschiedene Wassersportaktivitäten. Bei Long Coast Seasports kann man sich die entsprechende Ausrüstung leihen. Von Windsurfen über Kayaking bis Wakeboarding ist hier alles erhältlich.

Disneyland Hong Kong

Disneyland Hong Kong

Disneyland Hong Kong

Ein Stückchen heiles Amerika mitten in Asien? Aber sicher! Am östlichsten Zipfel von Lantau Island liegt das 2005 eröffnete Hong Kong Disneyland. Zwar ist der Park bedeutend kleiner als seine großen Brüder in den USA, er bietet aber dennoch alles was man von einem Vergnügungspark dieser Größe erwarten kann. Der Eintritt kostet für einen erwachsenen Besucher etwa 30 Euro und für Kinder 25 Euro. An den Wochenenden und in den Ferien sind die Entry Fees für Erwachsene leicht erhöht und liegen bei rund 35 Euro. Hong Kong Disneyland lässt sich bequem von Kowloon oder Hong Kong Island mit der MTR erreichen.

Lamma Island

Die kleine Insel südwestlich von Hong Kong Island zählt ebenso wie Lantau Island zu den sogenannten Outlying Islands, den vorgelagerten Inseln. Im Gegensatz zu HKI oder Kowloon ist die Insel für ihre Natürlichkeit bekannt. Kraftfahrtzeuge sind hier weitestgehend verboten und Gebäude und Neubauten dürfen nicht höher als drei Stockwerke in den Himmel emporragen. Yung Shue Wan ist der größte Ort der Insel und beherbergt einen Großteil der rund 6000 Einwohner. Sok Kwu Wan ist die zweitgrößte Niederlassung und liegt direkt an der „Picnic Bay“. Ein idyllischer Ort mit einem schönen Hafen, der zum verweilen und entspannen einlädt.

An der Südostküste der Insel ist die Sham Wan Bucht einen Besuch wert, ebenso wie Tung O Wan, eine Bucht ganz in der Nähe.
An der Westüste der Insel gibt es zwei überschaubare aber dennoch liebliche Strände. Der Hung Shing Yeh Beach liegt weiter nördlich, während der Lo So Shing Beach relativ zentral gelegen ist. Ein wunderschöner Ausblick und ein angenehmes Klima erwarten Besucher an beiden Strände.

Veranstaltungen und Festivals

Urlauber können in Hongkong zu jeder Jahreszeit eine Vielzahl kultureller, religiöser oder kommerzieller Festivals erleben, welche ihn in Berührung mit der einheimischen Lebensart und dem kulturellen Erbe bringen.

Januar

Chinesisches Neujahrsfest

Der erste Höhepunkt des Jahres ist das chinesische Neujahrsfest. Die meisten Tempel in Hongkong sowie viele Privatgebäude sind hell erleuchtet. Auf den Straßen und in den Gotteshäusern locken die zahlreichen Veranstaltungen stets viel Gäste an. Als absolutes Highlight gilt jedoch das opulente Feuerwerk im Victoria Harbour.

Darüber hinaus findet man in der ganzen Stadt Blumenmärkte und die Straßen sind ständig gefüllt, selbst in den Abendstunden. Bereits einige Tage vor dem Festival herrscht eine ausgelassene und angenehme Atmosphäre, die auch noch in den folgenden Tagen Bestand hat. Das Neujahrsfest als Gast miterleben zu dürfen ist in jeder Hinsicht ein besonderes Erlebnis.

Februar

Laternenfest

Das Ende der Feierlichkeiten anlässlich des chinesischen Neujahrsfestes wird durch das Laternenfestival besiegelt. Beinahe die ganze Stadt ist zu diesem Zeitpunkt geschmückt und besticht besonders in den Abendstunden mit ihrer Optik, wenn die vielen auffälligen Laternen an den Tempeln und Häusern die Nacht hell erleuchten. Ein wenig erinnert das Laternenfest an den westlichen Valentinstag. Singles und Unverheiratete treffen sich zu dieser Zeit in den Parks oder an der Uferpromenade auf der Suche nach einem Lebenspartner.

Hong Kong Arts Festival

Das Hong Kong Arts Festival ist eine jährlich wiederkehrende Veranstaltung, die in der Regel im Februar oder März abgehalten wird. Über einen Zeitraum von mehreren Wochen treten namhafte internationale Künstler aus den Bereichen Musik, Theater und Tanz in der ganzen Stadt auf und verwandeln die Region in eine kulturelle Hochburg. Da viele der Auftritte einmalig sind, ist es ratsam bereits im Vorfeld Karten für die entsprechende Veranstaltung zu buchen.

Hongkong Marathon

Eine Veranstaltung sportlicher Natur ist der Hongkong Marathon, der regelmäßig im Februar (gelegentlich auch im März) des Jahres ausgetragen wird. Zum Programm zählen außerdem ein Halbmarathon und ein 10 km-Lauf. Die Veranstaltung lockt jedes Jahr bis zu 30.000 Teilnehmer an und hat seit ihrer Einführung im Jahr 1997 eine große Fangemeinde aufgebaut.

März

Hong Kong Artwalk

Der Hong Kong Artwalk ist eine der größten Wohltätigkeitsveranstaltungen in der Sonderverwaltungszone. Gegen eine Gebühr von etwa 45 Euro öffnen über 70 Galerien (auf Hong Kong Island) mit unterschiedlichsten Ausstellungen ihre Türen für Besucher und Interessierte. Mit der erhaltenen Marke haben Sie freien Zugang zu allen Ausstellungen und können einen interessanten Einblick in die Hongkonger Kunstszene gewinnen. Ein Teil der Einnahmen geht an Society for Community Organization, einer regierungsunabhängige Menschenrechtsorganisation die öffentliche Bildungsprogramme zur Teilnahme der Bevölkerung am politischen Alltag fördert.

April

Ching Ming Festival

Jedes Jahr im April findet in Hongkong das Ching Ming Festival statt. Anlässlich dieses Festes zu Ehren der Toten werden während des Ching Ming Festivals die Gräber der Verstorbenen hergerichtet und geschmückt. Es werden Gaben wie Nahrungsmittel oder Blumen dargeboten und häufig findet man Gegenstände, die den Verstorbenen zu ihren Lebzeiten Freude bereiteten.

Das Entzünden von Räucherstäbchen gehört ebenso zur Zeremonie, wie das Verbrennen von Opfergaben aus Papier. Das Feuer gilt hierbei dem Glauben nach als ein Transportweg, durch welchen die Gaben in das Reich der Verstorbenen gelangen. In der Regel werden Geldscheine aus Papier verbrannt, gelegentlich findet man hier aber auch recht komplexe Gebilde wie Autos oder sogar Anzüge aus Papier. Häufig ist der Andrang auf den Friedhöfen zu diesem Fest so groß, dass die Stadt zusätzliche Verkehrsmittel bereitstellt, um die Nachfrage befriedigen zu können.

Internationales Filmfest Hongkong

Jedes Jahr im März oder April findet in Hongkong das internationale Filmfest statt. Mit über 600.000 Besuchern ist das Festival eines der größten Filmfestspiele in Asien und lockt über einen Zeitraum von zwei Wochen unzählige Besucher in die Kinos der Stadt.
Gezeigt werden meist über 300 Filme aus mehr als 50 verschiedenen Ländern. Zudem gibt es eine Reihe von Vorträgen und Ausstellungen, und natürlich auch die eine oder andere Aftershowparty.

Cheng Chau Bun Festival

Das Cheng Chau Bun Festival ist eine ebenso ungewöhnliche wie auch unvergessliche Veranstaltung. Auf der kleinen Insel Cheng Chau, vor der Südküste Lantaus, findet jährlich diese ungewöhnliche Festivität statt, welche der Überlieferung nach abgehalten wurde, um die aufgescheuchten Geister der Toten zu besänftigen.

Auf etwa 16 m hohen Bambustürmen werden Brötchen aufgestapelt (Buntower), die als Opfergaben dienen sollen. Die Tempel werden festlich geschmückt und es werden während des Festes verschiedene traditionelle Bräuche aufgeführt. Am letzten Tag der des Festivals bewegt sich eine farbenprächtige Parade mit musikalische Untermalung entlang der Straßen der Insel. Schließlich werden die Brötchen von den Türmen entfernt und am folgenden Tag unter der Bevölkerung verteilt. Da das Festival mehrere Tage dauert, empfiehlt es sich eine Unterkunft auf Cheung Chau zu suchen.

Mai

Buddhas Geburtstag

Buddhas Geburtstag wird in Hongkong jedes Jahr am achten Tag des vierten Mondmonats gefeiert. Die Tempel und Klöster der Stadt sind an diesem Tag festlich geschmückt und in allen buddhistischen Gotteshäusern finden an diesem Tag Veranstaltungen und Zeremonien zu Buddhas Ehren statt. Traditioneller Höhepunkt des Festes ist allerdings das Waschen der Buddahstatuen. Dieser Akt dient als Symbol der Reinigung von Sünden und verkörpert das Streben nach Reinheit und Weisheit.

Juni

Drachenboat Festival

Das Dragonboat Festival wird jährlich zu Ehren des chinesischen Dichters Qu Yuan abgehalten. Dieser soll sich aus Protest gegen ein korruptes Regime im Fluss Miluo Jiang ertränkt haben, woraufhin die Legende besagt, dass seine zahlreichen Anhänger in auffällig bunten Booten auf den Fluss hinaus gefahren sind, um ihn zu retten oder zumindest sein Leiche zu bergen. Normalerweise finden die Rennen jedes Jahr in Wan Chai, Stanley, Aberdeen, Shau Kei Wan, Chai Wan, Sha Tin, Tai Po Sai Kung und Tuen Mun statt. Da die Austragungsorte jährlichen Schwankungen unterliegen, sollte man sich im Vorfeld beim Hong Kong Tourism Board über die genaue Location erkunden.

August

Seven Sisters Festival

Das Seven Sisters Festival gilt als eine Art chinesischer Valentinstag. Metaphorisch gesprochen liegen die Ursprünge dieses Festes in den Sternen. Einer chinesischen Legende nach handelt es sich nämlich bei den Sternen Altair und Vega um zwei Liebhaber, die auf herzlose Weise voneinander getrennt wurden und seitdem an den verschiedenen Enden der Milchstraße ihre Existenz in Einsamkeit verbringen müssen. Es ist Brauch, dass an diesem Tag junge Frauen den beiden Getrennten aus der Legende kleine Opfergaben darbieten, um ihre Liebe zu Ehren. Vielerorts finden in Hongkong zur Zeit des Seven Sister Festivals zudem Handarbeitswettbewerbe statt und während der gesamten Dauer liegt ein permanenter Duft von Räucherstäbchen in der Luft. Besuchen kann man das Festival in der Regel am Lovers Rock aug Hong Kong Island.

Hungry Ghost Festival

Das Hungry Ghost Festival hat eine recht spezielle Thematik. Es heißt, dass an diesem Tag die Toten auferstehen und auf der Suche nach Freude und Ausgelassenheit über der Erde wandeln. Zu dieser Zeit finden allerlei Auftritte von Tänzern, Sängern und anderen Unterhaltungskünstlern statt und es werden, ähnlich wie beim Ching Ming Festivals, Opfergaben aus Papier verbrannt. Veranstaltung findet man auf vielen öffentlichen Plätzen wie dem Moreton Terrace Playgroung gegenüber dem Victoria Peak, im King George V Memorial Park in Sheung Wan oder vor der New Town Plaza in Sha Tin sowie in den meisten taoistischen Tempeln.

September

Mid-Autum Festival

Dieses besondere Festival hat seinen festen Platz im traditionellen chinesischen Kalender. Demnach findet jedes Jahr am 15. Tag des achten Mondmonats das sogenannte Mid-Autum Festival, oder auch Mondfest, statt. Überall auf den Straßen findet man zu dieser Stände, welche den sogenannten Mondkuchen anbieten. Diese kleinen Teigtaschenähnlichen Schlemmereien findet man wahlweise mit würziger oder süßer Füllung. Einige der Mondkuchen sind mit Fleisch gefüllt, andere wiederum Gemüse, Obst oder Süßem. Durch diesen Umstand ergibt sich auch der alternativer Name des Festes: „Mooncake Festival„.

Neben dem Verkauf von Mondkuchen gibt es allerdings noch weitere Höhepunkte, wie die bunten Laternen und die auffälligen Lightshows, welche nachts die Straßen erhellen. Besonders empfehlenswert ist der Feuerdrachentanz, im Stadtteil Tai Hang, bei dem sich ein über 60 Meter langer Modelldrache, ausgestattet mit Knallkörpern und Räucherstäbchen, durch die Straßen des Viertels windet.

Monkey God Festival

Am 16. Tag des achten Mondmonats findet jährlich diese Veranstaltung zu Ehren des Affengottes statt, bei welcher Räucherstäbchen und Opfergaben aus Papier verbrannt werden. Der beste Ort um diese Zeremonien mitzuerleben ist der Monkey God Temple in Sau Mau Ping in Kowloon, wo nicht selten Hunderte von Menschen einem der bekanntesten Götter der chinesischen Mythologie die Ehre erweisen.

Oktober

Geburtstag des Konfuzius

Am 27. Tag des achten Mondmonats findet in der Confucius Hall in Causeway Bay auf Hong Kong Island eine Feierlichkeit zu Ehren des größten chinesischen Philosophen statt.

Chung Yeung Festival

Ähnlich wie beim Ching Ming Festival werden während des ChungYeung Festivals, die Gräber der Verstorbenen gesäubert, hergerichtet und geschmückt. Gaben wie Nahrungsmittel, Blumen oder aber Gegenstände die den verstorbenen zu ihren Lebzeiten Freude machten werden an das Grab gelegt, um der Toten zu Gedenken. Ebenso wie beim Ching Ming Festival werden Räucherstäbchen angezündet. Weiterhin gehört es auch hier zur Zeremonie Opfergaben aus Papier zu verbrennen, seien es einfache Papierscheine oder auch komplexere Objekte wie Papierautos o.ä..

Viele Familien unternehmen am Tag des Chung Yeung Festes eine Wanderung zum höchsten Punkt der Umgebung. Aufgrund einer alten Legende wird davon ausgegangen, dass eine solche Unternehmung zu Glück und Freude führt. Das ganze beruht auf der Geschichte eines jungen Mannes, der auf Anraten eines Wahrsagers mit seiner Familie sein Dorf verlassen und einen höher gelegenen Ort aufgesucht hat. Erst als die Familie zurückkehren wollte, mussten sie feststellen, dass eine Katastrophe ihre Heimat vernichtet hatte und sie aufgrund ihrer Wanderung die einzigen Überlebenden waren.

Dezember

Wintersonnenwende

Das Konzept von Yin und Yang wird in China für die Feierlichkeiten zur Wintersonnenwende zugrunde gelegt. Yin symbolisiert die Dunkelheit und Kälte, wohingegen das Yang für Licht und die Wärme steht.
An keinem Tag im Jahr erreicht die Sonne einer geringere Mittagshöhe als am Tag der Wintersonnenwende. Zu diesem Zeitpunkt hat das Yin seine absolute Stärke erreicht. Im Umkehrschluss bedeutet dies allerdings auch, dass ein Wechsel bevorsteht. Das Yin hat an diesem Tag seinen Höhepunkt erreicht und wird wieder schwächer. Das Yang hingegen überschreitet seinen Tiefpunkt und wächst ab dem Tag der Wintersonnenwende zu neuer Stärke heran. Dieser Umbruch ist weniger ein öffentliches Fest, als vielmehr ein Erlebnis, dass in trauter familiärer Atmosphäre gefeiert wird. Für viele Hongkong-Chinesen ist die Wintersonnenwende neben dem chinesischen Neujahr eines der wichtigsten Ereignisse im Jahr.

Weihnachten

Obwohl weit weniger populäre als im Westen, findet man auch in Hongkong in den kalten Dezembertagen eindeutige Zeichen, dass Weihnachten vor der Tür steht.
Vor allem Hong Kong Island ist geschmückt und erstrahlt im weihnachtlichem Glanz. Viele Straßenzüge machen den Eindruck, als wären sie die Kulisse für einen typischen Weihnachtsfilm aus der Filmfabrik Hollywood. Für manche Besucher mag das wohl etwas zu viel des Guten sein, andere hingegen berauschen sich an der klischeebeladenen Weihnachtsatmosphäre. Wer es gerne aufwendig geschmückt und ein wenig kitschig man ist zu dieser Jahreszeit auf Hong Kong Island auf jeden Fall richtig.

Geschichte

Im Jahr 1279 übernahmen die Mongolen die Herrschaft über China und leiteten die Yuan-Dynastie ein. In dieser Zeit gab es erste Migrationsbewegungen Richtung Hongkong, eine Region die zum damaligen Zeitpunkt noch abgeschottet war und hauptsächlich vom Fischfang und der Perlenzucht lebte. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich die Region. Ursprünglich ausschließlich zur landwirtschaftlichen Nutzung verwendet, entstanden nun im gesamten Gebiet größere Dörfer.

Ende der Ming Dynastie, die Ostindien-Kompanie und der erste Opiumkrieg

Nachdem in der Mitte des 17. Jahrhunderts die Ming-Dynastie endete, fiel die Region an den Bezirk Xin’an, woraufhin der Kaiser den Bereich mit Militäranlagen versah, um die Küste bei einem Angriff besser verteidigen zu können.

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts gelang es erstmals der britischen Ostindien Kompanie nach China zu gelangen. In den Folgejahren entwickelte sich ein florierender Handel in Hongkong, der hauptsächlich mit den dort ansässigen britischen Kaufleuten geführt wurde. Im Jahr 1710 ließ man schließlich einen festen Handelsstützpunkt in der Nähe der Stadt einrichten. Immer häufiger kam es jetzt zum Handel mit Opium. Etwa ab 1820 verstärkte die Ostindien-Kompanie den Export der Droge, was nicht nur zu soziokulturellen Problemen sondern auch zu einem erheblichen Handelsbilanzdefizit auf chinesischer Seite führte. Zunehmend versuchten die Chinesen nun den Handel einzudämmen, was letzten Endes zum Ersten Opiumkrieg führte. Im August 1939 wurde Hongkong als Operationsbasis von den Briten besetzt. Drei Jahre später endete der Krieg offiziell mit den Vertrag von Nanking, der die Chinesen zur Öffnung ihrer Handelshäfen und zur Abtretung Hongkongs sowie zu Reparationszahlungen zwang.

Hong Kong wird britische Kronkolonie

Von da an zählte die Stadt zu den britischen Kronkolonien. Im Juni 1889 weitete die britischen Krone ihren Einfluss auf die Gebiete nördlich von Kowloon und auf mehrerer Inseln aus. Die Bereiche wurden auf 99 Jahre gepachtet, um die Versorgung der Kronkolonien zu gewährleisten. In den kommenden jahren entwickelte sich die Stadt zu einer der wichtigsten Freihandelszonen Ostasiens. Bis in die 1930er Jahre stieg die Bevölkerung Hongkongs rapide an. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Stadt von japanischen Truppen besetzt.

Japan greift Hong Kong an

Unmittelbar nach dem Angriff auf Pearl Harbor startete die japanische Armee eine Offensive gegen Hongkong. Nur wenige Wochen später mussten sich die Briten den japanischen Besatzern ergeben. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war Hongkong in weiten Teilen zerstört. Dennoch flohen viele Chinesen in die Stadt als im Jahr 1949 der Chinesische Bürgerkrieg zu einem Ende kam und die Kommunisten die Volksrepublik China ausriefen. Die darauffolgenden Wirtschaftssanktionen gegen die Volksrepublik trafen auch Hongkong und führten zu einer schweren Wirtschaftskrise, die jedoch nach der Aufhebung der Sanktionen überwunden werden konnte. Durch die Liberalisierung der Wirtschaftspolitik konnte Hongkong in den folgenden Jahren zu einem effektiven Industriezentrum heranwachsen.

Wirtschaftliche Entwicklung ab 1960

Ab den 1960 er Jahren keimten Proteste im Land auf, welche die Stärkung der Rechte von Arbeitern zum Ziel hatten. Zu großen Veränderungen kam es allerdings nicht, da diese Bewegung konsequent unter zu Hilfenahme von Gewalt unterdrückt wurde.
Nach dem Tod Mao Zedongs im Jahr 1976 trieb sein Nachfolger Deng Xiaoping die wirtschaftliche Öffnung Chinas gegenüber dem Westen weiter voran. Vor allem das Einrichten sogenannter Sonderwirtschaftszonen war eine wichtige Maßnahme und veranlasste zahlreiche Betriebe von Hongkong in das chinesische Shenzhen abzuwandern. Um die Wirtschaft dennoch weiterhin florieren zulassen wandelte sich die Region von einen effektiven Produktionszentrum hin zu einem bedeutenden Handelsstandpunkt.

Hong Kong wird zur Sonderverwaltungszone

Zur gleichen Zeit begannen Gespräche zwischen Großbritannien und China, die Zukunft Hongkongs betreffend. Während die britische Regierung hoffte das China aufgrund der zunehmenden wirtschaftlichen Öffnung auf seine Ansprüche verzichtete, erhob die chinesische Regierung hingegen nicht nur Anspruch auf die 1898 gepachteten Regionen sondern auch auf das Kerngebiet Hongkong, welches nach dem ersten Opiumkrieg an Großbritannien übergegangen war.

1984 wurde ein Abkommen zwischen beiden Ländern verabschiedet, nach welchem Hongkong am 1. Juli 1997 zu einer Sonderverwaltungszone Chinas werden würde. In den folgenden Jahren kam es zu mehreren Auswanderungswellen, da vieler der Einwohner die restriktiven Beschränkungen Chinas fürchteten.

Mehreren 1000 Familien wurde daraufhin die englische Staatsangehörigkeit angeboten, welches den Menschen erlaubte sich in Großbritannien niederzulassen. Die Jahre bis zur Übergabe Hongkongs waren von Meinungsverschiedenheiten und sich wiederholenden Verhandlungen zwischen Großbritannien und China geprägt. Schließlich übernahm am 1. Juli 1997 die Volksrepublik China die Kontrolle über Hongkong, welches seitdem eine Sonderverwaltungszone mit eigenen Rechten ist. Ausgenommen der Bereiche der Verteidigungs- und Außenpolitik hat sich Hongkong ein hohes Maß an Autonomie bewahrt, auch wenn es immer wieder Bestrebungen der chinesischen Regierung gibt diese Unabhängigkeit zu untergraben.

Visum

Die Einreisebestimmungen sind im Fall von Hongkong weit weniger strikt, als in der Volksrepublik China. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Hongkong kein Visum. Wenn Sie als Tourist in die Stadt kommen erhalten Sie nach der Einreise eine eine Aufenthaltsgenehmigung von 90 Tagen. Sollten sie ausreisen, etwa in die Volksrepublik China, kann bei der Wiedereinreise erneut eine 90-tägige Aufenthaltsgenehmigung erteilt werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der vorgelegte Reisepass zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens weitere sechs Monate Gültigkeit besitzt. Gleiches gilt für Transitreisen über Hongkong. Am Tag der Weiterreise von Hongkong aus, muss der Reisepass noch länger als sechs Monate gültig sein, ansonsten verweigern die Fluggesellschaften ausnahmslos die Mitnahme.

Working Travel Visum für Hong Kong

Seit 2009 besteht für deutsche Staatsangehörige die Möglichkeit ein Working Travel Visum zu beantragen. Dieses Dokument ermöglicht es jungen Menschen, im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, bis zu zwölf Monate in Hongkong zu leben und dort einer Tätigkeit nachzugehen. Wer mit einem solchen Visum nach Hongkong einreist, sollte jedoch seine Prioritäten richtig setzen. Das Visum ist speziell für einen Ferien- und Arbeitsaufenthalt gedacht. Die primäre Intention des Besuchs sollte demnach das Reisen und nicht das Arbeiten sein.

Wer sich in Hongkong hingegen beruflich weiterbilden bzw. ein akademisches Zeugnis oder einen Hochschulabschluss erlangen möchte, benötigt dazu ein spezielles Studentenvisum, das Interessierte bei der Chinesischen Botschaft in Berlin beantragen können. Die darüber hinausgehende Aufnahme einer andauernden Tätigkeit ist nur mit einer zuvor ausgestellten Arbeitserlaubnis möglich. Weitere Informationen erhalten Sie auch hier bei der Botschaft der Volksrepublik China in Berlin.

Beantragung des Working Travel Visums

Für die Beantragung des Working Travel Visums, muss ein entsprechendes Formular, ausgefüllt und unterzeichnet, postalisch an die Einwanderungsbehörde in Hongkong gesandt werden oder bei einem chinesischen Konsulat in Deutschland eingereicht werden. Die Kosten belaufen sich auf eine Gebühr von 30 Euro für die Bearbeitung sowie auf eine Pauschale von zusätzlichen 20 Euro für die Korrespondenz mit den zuständigen Behörden in Hongkong.

Interessenten benötigen neben dem Rückflugticket bzw. dem Nachweis, dass die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen ein solches Ticket zu erwerben, weiterhin etwa 20.000 HK$, die belegen, dass der Antragsteller sich die erste Zeit des Aufenthalts selbstständig finanzieren kann. Darüber hinaus ist es erforderlich einen Nachweis über einen ausreichenden Versicherungsschutz beizulegen. Die Auslandskrankenversicherung muss über die gesamte Dauer des Aufenthalts Gültigkeit besitzen.

Abhängig vom Bundesland sind verschiedene chinesische Vertretungen für die Bearbeitung des Working Travel Visums zuständig.

  • Für die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen Anhalt, Sachsen, Mecklenburg Vorpommern und Thüringen wenden sich Interessierte bitte an die Botschaft der Volksrepublik China in Berlin.
  • Bewerber aus Bayern erhalten ein Working Travel Visum beim Generalkonsulat der VR China in München.
  • Für Hessen, Baden Württemberg, Rheinland-Pfalz, sowie Nordrhein-Westfalen und dem Saarland ist das Generalkonsulat der VR China in Frankfurt am Main zuständig.
  • Interessierte aus Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Schleswig Holstein müssen ihre Unterlagen an das Generalkonsulat der VR China in Hamburg weiterreichen.

Auch mit dem Working Travel Visum darf man in Hongkong nicht länger als 3 Monate für den selben Arbeitgeber tätig sein. Zudem wird das Visum nur einmal im Leben vergeben. Wie auch für die Einreise mit einem Touristenvisum ist im Fall des Working Travel Visums zwingend ein gültiger Reisepass zur Einreise erforderlich. Weiterführende Informationen finden Interessierte auf der deutschsprachigen Internetseite zum Working Travel Visum.

Studentenvisum für Hong Kong

Abseits der bisher erwähnten Optionen ist es möglich ein Studentenvisum für Hongkong zu beantragen. Grundvoraussetzung für ein solches Visum ist die Studienzulassungen an einer Hochschulen bzw. Universität in Hongkong. Sofern diese vorliegt ist es möglich ein Studentenvisum persönlich bei der Botschaft der Volksrepublik China in Berlin zu beantragen oder postalisch bei der Einwanderungsbehörde von Hongkong.

Neben dem Zulassungsbescheid der Hochschule benötigen Sie unter anderem einen Empfehlungsbrief von einer deutschen Universität sowie einen Nachweis über eine Auslandskrankenversicherung und den Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel (in der Regel ein Wert zwischen 3000-4000 Euro). Zudem wird ein Reisepass benötigt, der bei der Einreise noch mindestens weitere sechs Monate gültig sein muss. Der Antrag muss ausgefüllten und mit einem Lichtbild versehen inklusive aller Unterlagen eingeschickt werden. Die Bearbeitungszeit bei der chinesischen Botschaft beträgt in der Regel 6 bis 10 Wochen. Im Fall der Beantragung eines Studentenvisum, sollten sie sich in jedem Fall an Ihre Hochschule sowie die für Sie zuständige chinesische Vertretung (siehe oben) in Deutschland wenden. Auch für die Einreise mit dem Working Travel Visum benötigen Sie einen gültigen Reisepas.

Wetter und Klima

Hongkong lässt sich der subtropischen Klimazone zurechnen. Obwohl sich die Stadt auf einen ähnlichen Breitengrad wie Hawaii befindet, verhindern die vom Norden kommenden Winde ein wärmeres Klima während der Wintermonate. Stattdessen findet man ähnliche Jahreszeiten, wie man sie auch aus Europa kennt.

Der Winter dauert in etwa von Ende Dezember bis Mitte März. Zu dieser Zeit können Temperaturen auf bis zu 10°C absinken und sich in der Nacht sogar dem Gefrierpunkt nähern. Es lässt sich jedoch positiv hervorheben, dass es in diesen Monaten kaum Regen fällt und die Luftfeuchtigkeit auch für Europäer gut zu verkraften ist. Manche Reisende empfinden die Monate zwischen März und April als beste die Reisezeit. Die Meinungen gehen hier allerdings auseinander.

Ab Mitte März folgt der Frühling bis Ende Mai. In diesem Zeitraum steigen die Temperaturen an und liegen in der Regel zwischen 18 und 25°C. Gegen Ende Mai beginnen dann die Niederschläge in Hongkong zuzunehmen. Diese Entwicklung setzt sich auch in den Sommermonaten von Juni bis September fort, was vor allem eine enorm hohe Luftfeuchtigkeit zur Folge hat.

Höchstwerte erreichen die Temperaturen schließlich im Juli und August. 30°C sind zu dieser Zeit keine Seltenheit. Darüber hinaus kommt es jetzt auch erheblich öfter zu starken Regenfällen. Hongkong steht jetzt unter dem Einfluss warmer tropische Luft, die aus dem Süden heraufzieht. Die enorme Luftfeuchtigkeit von über 87 Prozent sowie die Temperaturen und die vermehrten Niederschläge sind allesamt schlechte Voraussetzungen für eine Reise in die Sonderverwaltungszone. Darüber hinaus kommt es im September und gelegentlich auch im Oktober im gesamten Südchinesischem Raum immer wieder zu Wirbelstürmen. Zwar erreichen dieser Taifune das Festland häufig nicht mit ihrer gesamten Wucht, die Naturphänomene können dennoch ein gewisses Sicherheitsrisiko darstellen.

Die beste Reisezeit für einen Trip nach Hongkong sind in der Regel die Monate Oktober, November oder Dezember. Geringe Niederschläge und angenehme Temperaturen zwischen 16 und 25° sowie eine moderate Luftfeuchtigkeit von unter 70% bieten eine ideales Klima für Reisende aus ganz Europa.

Währung und Geld

Hong Kong Dollar Banknotes

Hong Kong Dollar Geldscheine und Münzen

Die offizielle Währung in der Sonderverwaltungszone ist der Hong Kong Dollar. Da es keine offizielle Notenbank in der Stadt gibt, werden die Scheine von den drei führenden Bankhäusern ausgegeben, sodass es nicht weiter ungewöhnlich ist drei verschiedene Banknoten mit den gleichen Wert bei sich zu haben.

Geld wechseln und Reisechecks einlösen

In der Regel ist es kein Problemen in der Stadt Bargeld oder Reiseschecks einzuwechseln. In beinahe allen Banken, vielen Hotels und bei den sogenannten Money Changern haben Urlauber die Möglichkeit, ihr mitgeführtes Bargeld in Hongkong Dollar umzutauschen. Allerdings sollte auf die Money Changer nur im Notfall zurückgegriffen werden, da diese zwar mit hervorragenden Wechselkursen locken häufig aber eine Provision von 6% bis 10% nehmen. Zwar nehmen auch Banken Provisionen für den Wechsel von Bargeld oder Reiseschecks, diese liegt allerdings in der Regel nicht über 5,00 € pro Umtausch. Achten Sie bitte darauf, dass beim Umtausch von Reiseschecks der Reisepass vorgelegt werden muss.

Easyexchange

Eine andere Möglichkeit des Geldumtausches bieten die Automaten von Ea$yexchange, welche man in vielen Banken findet. Die Fremdwährung wird an den Automaten eingezahlt umgerechnet und schließlich in Hong Kong Dollar wieder ausgezahlt.

Zahlen mit Kreditkarte

Wer auf die Mitnahme von zu viel Bargeld verzichten möchte, kann auf seine Kreditkarte zurückgreifen. Beinahe überall in der Stadt akzeptiert man die Zahlung mit Credit Card. Alle größeren Hotels, viele Geschäfte und auch die größeren Restaurants nehmen allerdings eine kleine Servicegebühr.

Zudem ist es möglich mit der Kreditkarte an einem der zahlreichen Geldautomaten bzw. ATMs Bargeld abzuheben. Beachten Sie jedoch, dass sowohl Ihr einheimisches Kreditinstitut wie auch die Bank in Hongkong meist für das Abheben mit der Kreditkarte zusätzliche Gebühren berechnen. Setzen Sie sich im Vorfeld der Reise mit ihren Kreditinstitut auseinander, um zu erfahren, wie hoch diese Kosten sind.

Kostenlos Bargeld abheben

Mit einigen Visa Karten, die kostenlos erhältlich sind, kann man kostenlos Geld in Hong Kong abheben.

Lebenshaltungskosten

Hongkong war jahrelang ein Paradies für Reisende, die eine exotische Weltmetropole besuchen wollten ohne dafür Unsummen bezahlen zu müssen. Mit Blick auf die Lebenshaltungskosten ist Hongkong in vielerlei Hinsicht billiger als andere asiatische Metropolen wie Singapur oder Tokio, allerdings haben auch hier die Preise in den vergangenen Jahren angezogen. Letzten Endes ist die Frage nach den Kosten auch abhängig davon, welche Präferenzen der Reisende hat. Urlauber, die verstärkt auf westliche Produkte und Lebensmittel zurückgreifen, müssen tiefer in die Tasche greifen, als diejenigen, die auf die einheimischen Waren zurückgreifen.

Preise für Essen

Reisende, die den Flair der Metropole am Meer auf traditionelle Art und Weise genießen möchten, werden auch mit einem kleineren Budget zurechtkommen. Eine schlichte Mahlzeit in einem der kleineren einheimischen Restaurants, wie etwa Nudeln mit Gemüse, bekommt man bereits ab umgerechnet 3 Euro. Ein etwas umfangreicheres Mittagessen verursacht Kosten ab 7 Euro. Natürlich gibt es auch in Hongkong Restaurants in denen Sie pro Gericht zwischen 20 Euro und 30 Euro zahlen müssen. Nach oben hin sind die Preise für gewöhnlich offen. Ähnlich wie in Japan erhält man auch in Hongkong in den meisten Restaurants in der Regel gratis Wasser zum Gericht. Wer sich Snacks oder kleine Mahlzeiten in einem der zahlreichen Mini- oder Supermärkte kaufen will, sollte wissen, dass die Preise mit der Region schwanken können. Für gewöhnlich wird man auf Hongkong Island immer etwas mehr zahlen als in den New Territories.

Taxi und Metro fahren

Eine Fahrt mit der Metro kostet, abhängig von der Distanz, zwischen 1,30 € und 2,00 €. Sehr günstig kann man in Hongkong mit dem Taxi vorankommen. Die ersten 2 km einer Taxifahrt kosten abhängig vom Stadtteil zwischen 1 € und 1,50 Euro. Für alle weiteren 200m erhöht sich der Preis um lediglich 13 Cent (Schwankungen aufgrund des Wechselkurses sind möglich).

Hotel und Flugpreise

Preise für Hotels entsprechen in etwa dem europäischen Niveau. Ein schlichtes aber gepflegtes Einzelzimmer mit eigenen Sanitäranlagen ist bereits ab 20 Euro zu haben (abhängig vom Stadtteil) und auch die Flugpreise sind nicht höher, als bei vergleichbar entfernten Reisezielen. Wer ausgiebig sucht findet Angebote von zuverlässigen Fluggesellschaften bereits ab 550 Euro für den Hin- und Rückflug.

Unterkunft

In Hongkong findet man eine breite Auswahl an Hotels sämtlicher Kategorien. Westlich geführte Häuser entsprechen in der Regel gehobeneren Ansprüchen, sind dafür aber auch kostenintensiver. Grundsätzlich liegen die Preise unter denen in Deutschland, jedoch sind die Kosten auch hier abhängig vom Stadtteil und vom gebotenen Komfort. Angefangen bei etwa 20 Euro für ein schlichtes Einzelzimmer mit eigenen Sanitäranlagen bis hin zu 300 Euro für eines der zahlreichen Luxus- und Sternehotels. Wie überall gilt auch in Hongkong, dass die Preise nach obenhin offen sind.

Die meisten Unterkünfte in Hongkong lassen sich bequem über einen der zahlreichen Onlineanbieter buchen. Weiterführende Infos findet man auch bei der HKHA, der Hongkong Hotel Association. Neben den unzähligen Hotels gibt es in Hongkong auch eine ganze Reihe von Gästehäusern und Pensionen, deren Preisspanne sich zwischen 10 und 40,00 € pro Nacht bewegt. Weitere Infos zu Gästehäusern finden Sie auf der Seite des „Office of the Licensing Authority“, welche auch in Englisch verfügbar ist und Informationen und Listen zu Gästehäusern, Pensionen und Hotels anbietet. Von vielen kleinen Unterkünften findet man die Kontaktdaten auch alternativ über eine der gängigen Suchmaschinen.

Wer es gerne etwas familiärer mag, kann sich auch bei einem Expat in einem der Bed & Breakfast Unterkünfte einmieten. Der Mindestaufenthalt beträgt in der Regel zwei Nächte und die Kosten für ein Einzelzimmer belaufen sich meistens zwischen 50 und 80 Euro.

Jugendherbergen (Youth Hostels)

Neben den bisher erwähnten Möglichkeiten, verfügt das Land zudem über mehrere Jugendherbergen. Die Hong Kong Youth Hostel Association bietet Reisenden in sieben Jugendherbergen die Möglichkeit, ihren Aufenthalt in Hongkong möglichst kostengünstig zu bewältigen. In der Regel kostet ein Zimmer zwischen 5,00 und 10,00 Euro pro Nacht, zudem gibt es Familienzimmer mit 2 bis 6 Betten, die bis zu 55 Euro kosten können. Reisende müssen allerdings Mitglieder der Jugendherbergeorganisation sein, andernfalls entstehen pro Nacht zusätzliche Kosten von rund 30,00 Euro. Bei Interesse empfiehlt sich grundsätzlich eine Voranmeldung. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Hong Kong Youth Hostel Association, welche in Englisch verfügbar ist. Auch in Hongkong gelten die Regeln des internationalen Jugendherbergeverbands.

Anreise

Die Anreise nach Hongkong lässt sich in der Regel problemlos mit dem Flugzeug aus Deutschland oder den umliegenden Nachbarstaaten bewältigen.

Anreise mit dem Flugzeug

Von Deutschland aus besteht die Möglichkeit von verschiedenen Flughäfen via Direktflug nach Hongkong zu reisen. Von Frankfurt und München aus steuert die Lufthansa ohne Umwege die Metropole an. Darüber hinaus kann man von beinahe allen deutschen Flughäfen mit einen, manchmal zwei Zwischenstopps, die chinesische Sonderverwaltungszone erreichen.

Die Flugdauer ist abhängig von der Route und liegt bei einem Direktflug zwischen 11 und 12 Stunden. Die Dauer erhöht sich entsprechend für Routen, die ein Zwischenstopp vorsehen.

Die Kosten können erheblich variieren, abhängig davon mit welcher Gesellschaft man fliegt sowie der Route und dem Zeitraum. Allgemein gilt, dass die Direktverbindungen mit Lufthansa wesentlich teurer sind als Verbindungen mit einem Zwischenstopp. Während der Direktflug (hin und zurück) um die 1000 Euro kostet, findet man Umsteigeverbindungen bereits ab 550 Euro.

Es ist ebenso möglich aus verschiedenen asiatischen Nachbarländern einzureisen. Billigflieger wie Peach aus Japan, Air Asia, Jeju Air aus Südkorea oder Orient Thai Airlines aus Thailand steuern die ostasiatische Metropole an.

Hong Kongs Flughafen: Chek Lap Kok International Airport

Hong Kong Airport

Hong Kong Airport – Chek Lap Kok International Airport

Ausgangspunkt Ihres Aufenthalts in Hongkong ist der Chek Lap Kok International Airport. Von den hinteren Gates ist Terminalgebäudes fährt im Untergeschoss der sogenannte Automated People Mover, der Besucher zum Hauptteil des Flughafens bringt in dem die Passkontrolle stattfindet.

Vorher müssen Reisende allerdings die Arrival Card und Health Declaration ausfüllen und vorlegen. Die Formulare erhalten Sie entweder bereits während des Fluges oder unmittelbar vor der Passkontrolle. Nach dem Sie sich beim Schalter für Besucher eingereiht und die Passkontrolle hinter sich gebracht haben können Sie auf den Monitoren hinter den Kontrollschaltern sehen, auf welchem der Gepäckbänder Sie ihre Koffer finden.

Anschließend geht es weiter zur Zollkontrolle. Touristen, die keine meldepflichtigen Waren mit sich führen können den „Green Channel“ nutzen. Für den Fall, dass sie Waren einführen die der Deklaration bedürfen, wählen Sie bitte in den „Red Channel“ (weitere Informationen zum Themazollkontrolle finden Sie unter dem Punkt “ Besondere Zollvorschriften“). In der Ankunftshalle angekommen, haben Urlauber verschiedene Möglichkeiten ihren Besuch weiter zu planen. Es gibt eine Reihe von Auskunftsschaltern, unter anderen auch einen Schalter der Hong Kong Hotels Associaion sowie Schalter an denen die Möglichkeit besteht Bargeld tauschen.

Vom Flughafen in die Stadt

Schließlich geht ist mit einem der öffentlichen Verkehrsmitteln oder einem Taxi weiter in das gebuchte Hotel. Reisende, die zusammen mit ihrer Hotelreservierung über einen Transferticket verfügen, wenden sich bitte an den Hotel Pick-up Counter A bzw. B. Hier erhalten Sie weitere Informationen über den Shuttle Service, welcher sie zu ihrer Unterkunft bringt.

Ground Transportation Centre, Airport Express

Vor dem Terminalgebäude finden Urlauber das „Ground Transportation Centre“, in welchen man Zugriff auf die öffentlichen Verkehrsmittel der Metropole findet. Als erstes steuern Sie auf die Airport Express Station zu. Hier verkehren die Züge des Airport Express und bieten die schnellsten Verbindungen nach Hongkong Island und Kowloon. Bis zum Central District benötigt der Zug nur rund 25 Minuten. Die Linie umfast fünf Haltestellen:

  • Hong Kong Island
  • Kowloon
  • Tsing Yi
  •  Asia World Expo (AWE)
  •  Airport

Touristen finden den Airport Express auf der Ankunftsebene auf Level 5. Die Kosten für eine Fahrt vom Flughafen nach Hong Kong Island belaufen sich auf lediglich 10,00 Euro. Die Verbindungen zu den anderen Haltestellen sind, abhängig von der Distanz, entsprechend günstiger. Im Gegensatz zu den MTR-Stationen, finden Urlauber an den Haltestellen des Airport Express auch Toiletten und Bankschalter.

Airbus Station, Busse und Taxis

Hält man sich nach dem Verlassen des Terminalgebäudes rechts, findet man die Airbus Station, an der alle Busse abfahren. Für gewöhnlich finden Sie hier auch die Shuttlebusse der verschiedenen Hotels. Links neben der Airport Express Station liegen die Taxistände. Abhängig von ihrem Ziel in Hongkong, müssen sich Besucher an der Farbe der Taxis orientieren. Rote Taxis fahren nach Hongkong Island und Kowloon, Grüne Taxis hingegen bedienen die New Territories und die blauen Fahrzeuge sind für Lantau Island und den Flughafen zuständig. Über dem Taxistand liegt dann die Airport Mainland Coach Station, von wo aus Busse in Richtung Guangdong abfahren. Während die Kosten für die Taxifahrt unmittelbar nach der Ankunft beglichen werden, können Fahrscheine für alle anderen Transportmittel direkt in der Ankunftshalle bei den „Passengers Service“ Schaltern bzw. den „Airport Express Information“ Schaltern erstanden werden. Für den Airport Express gibt es zudem Automaten, an denen eine Fahrkarte gekauft werden kann. Der Fahrpreis für die Linienbusse kann ebenfalls unmittelbar im Bus beglichen werden.

Anreise mit der Bahn

Aufgrund der geographischen Lage besteht ausschließlich von China aus die Möglichkeit mit dem Zug oder der Bahn nach Hongkong zu gelangen. Reisende aus dem benachbarten Shenzhen überqueren die Grenze am Übergang Lo Wu, wo sie auch die Passformalitäten erledigen. Von dort aus haben Urlauber die Möglichkeit, mit der „East Rail Line“ bis zur Hung Hom Station in Kowloon zu gelangen.

Von Peking, Shanghai und Guangzhou aus

Auch Reisende aus Peking, Shanghai und Guangzhou passieren die Grenze in Lo Wu und können von hier aus mit der East Rail Line bis zur Hung Hom Station weiterreisen. Darüber hinau gibt es eine Schnellfahrtstrecke zwischen Peking und Hongkong, welche auch über Wuhan, Guangzhou und Shenzhen führt. Der letzte Streckenabschnitt zwischen Guangzhou und Kowloon wird aller Voraussicht nach allerdings erst 2015 eröffnet.

Zoll und Passkontrolle bei Einreise mit dem Zug

Bei durchgehenden Verbindungen, bei denen nicht in Lo Wu die Zollangelegenheiten geregelt werden, geschieht dies in der Hung Hom Station in Kowloon. Wie bei der Anreise mit dem Flugzeug, werden in der Regel bereits während der Fahrt die Arrival Card und die Health Declaration verteilt. Diese müssen anschließend ausgefüllt und bei der Passkontrolle vorgelegt werden. Sollten Sie die Dokumente nicht vom Personal des Zuges erhalten, haben Sie in der Station, bevor Sie zur Passkontrolle gelangen, noch einmal die Möglichkeit die beiden Papiere auszufüllen. Nach der Passkontrolle können Urlauber schließlich an der „Luggage Collection“ ihr Gepäck abholen und anschließend den Zoll passieren. Von der Hung Hom Station haben Reisende die Möglichkeit mit dem Bus, der Bahn oder dem Taxi ihr Ziel zu erreichen.

Anreise mit dem Schiff

Eine unmittelbare Anreise mit dem Schiff von Taiwan oder Vietnam aus ist momentan nicht möglich. Es verkehren allerdings regelmäßig Fähren, welche die Strecke von Macau nach Hongkong bedienen. In den meisten Fällen legen die Schiffe am Hong Kong Macau Ferry Terminal in Sheung Wan an. Einige Verbindungen enden aber auch am Hong Kong China Ferry Terminal in Tsim Sha Tsui im Stadtteil Kowloon. Von hier aus verkehren regelmäßig Fähren zwischen Hongkong und dem chinesischen Festland.

  • Der „Chu Kong Passenger Transport“ bietet Verbindungen zwischen Hongkong und Zhuhai, Zhongshan, Shunde, Panyu, Jiangmen, Dongguan, Heshan, Gaoming, Kaiping, Taishan sowie Doumen und Zhaoqing an.
  • Das Unternehmen „Xunlong“ befährt eine Route zwischen Hongkong und Shekou, einem Vorort vor Shenzhen.
  • Die „Panyu Nansha Port Passenger Transporte Company“ unterhält eine Verbindung vom chinesischen Nansha nach Hongkong, während „Cotai Jet“ eine Route zwischen dem Taipa Temporary Ferry Terminal auf Macau und Hongkong anbietet.

Nach der Ankunft finden unmittelbar am Hong Kong China Ferry Terminal die entsprechenden Pass- und Zollformalitäten statt. Wie auch bei der Einreise mit dem Flugzeug muss eine Arrival Card und die Health Declaration ausgefüllt werden. Aufgegebenes Gepäck kann anschließend hinter der Passkontrolle von den Gepäckbändern abgeholt werden. In den Untergeschossen des Terminals stehen den Besuchern Taxis, Busse und die MTR zur Verfügung, mit welchen Touristen ihre Weiterreise in die verschiedenen Stadtteile vornehmen können.

Kreuzfahrt nach Hong Kong

Neben den üblichen Fähren gibt es auch einige Kreuzfahrtschiffe, welche Hongkong ansteuern. Diese legen in der Regel am Hong Kong Ocean Terminal in Kowloon an. Unter anderem besteht auf diesem Weg die Möglichkeit von Yokohama in Japan nach Hongkong einzureisen. Die Passformalitäten werden für gewöhnlich direkt an Bord durch das Personal vorgenommen.

Fortbewegung in Hong Kong

Hongkong hat eine in jeder Hinsicht hervorragend ausgebaute Infrastruktur, welche sich auch über das gesamte Netz der öffentlichen und privaten Verkehrsmittel erstreckt.

Octopus Card

Octopus Card Hong Kong

Octopus Card

Jeder Besucher, der vorhat Hongkong mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu entdecken, sollte sich in jedem Fall die sogenannte Octopus Card zulegen. Sofern man länger als zwei oder drei Tage in der Stadt bleibt, gibt es keinen einfacheren, bequemeren und unkomplizierteren Weg sich in der Stadt frei von Strapazen mit Bahn, Bus oder Fähre zu fortzubewegen.

Die wiederaufladbare Karte kann in beinahe allen öffentlichen Verkehrsmittel benutzt werden und bietet darüber hinaus die Möglichkeit in verschiedenen Geschäften (Supermärkte, Buchhandlungen, Bekleidungsläden etc.) und Freizeiteinrichtungen (wie etwa Kinos, Schwimmbädern oder Freizeit) bargeldlos zu zahlen.

Kosten

Die Kosten für die Octopus Card belaufen sich für einen Erwachsenen auf 150 Hongkong Dollar, umgerechnet rund 15,00 €. 50 HK$ dienen als Pfand, welches Sie allerdings nach Rückgabe der Karte zurückerstattet bekommen. Die üblichen 100 Hongkong Dollar können direkt genutzt werden um Bahnfahrten oder Einkäufen zu bezahlen. Nach dem Kauf kann die Karte jederzeit mit einem maximalen Guthaben von 1000 HK$ aufgeladen werden. Die Octopus Card ist an jedem MTR Customer Service Centre erhältlich und kann dort ebenfalls wieder aufgeladen werden.

So funktioniert das Bahnfahren mit der Octopus Card

Die Karte kann überall dort genutzt werden, wo Sie ein Symbol mit einer gelbroten Schleife finden. Bei einer Bahnfahrt passieren Sie das Sperrkreuz, indem Sie die Karte gegen die entsprechende Fläche mit den Symbol halten (Aufschrift: Entry). Kurz darauf signalisiert ein Piepen dass die Schranke passiert werden kann. Der Vorgang wiederholt sich sobald Sie ihr Ziel erreichen, nur dass Sie die Karte dieses Mal an die mit der Aufschrift Exit versehene Fläche halten müssen. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der entsprechende Fahrpreis abgezogen. Ähnlich verhält es sich bei den Kartenlesegeräten in den verschiedenen Geschäften und Freizeiteinrichtungen. Hier reicht es aus, wenn Sie die Karte gegen das entsprechende Lesegeräte halten und darauf warten, dass Ihnen der Ton signalisiert, dass die Zahlung getätigt wurde.

An allen Bahnhöfen findet man zudem die Octopus Enquiry Machines, an welchen Reisende ihr restliches Guthaben checken können. Alternativ wird Ihnen der Restbetrag auch angezeigt, sobald Sie ihre Karte nutzen, um die Bahnstation zu verlassen.

Bus fahren

Hongkong verfügt über einen sehr dichtes und überaus effizientes Netz von Busrouten, welche die gesamte Sonderverwaltungszone umspannen. Urlaubern fallen sicherlich zuallererst die großen Doppeldeckerbusse auf, welche zwischen den verschiedenen Destinationen, meistens zwischen sechs und 24 Uhr, verkehren. Momentan bedienen fünf verschiedene Unternehmen den öffentlichen Busverkehr. Der Zielort wird für gewöhnlich auf einem großen Display an der Vorderseite des Busses angezeigt. Da die Busse nicht automatisch an jeder Station halten, müssen Reisende entweder einen der Knöpfe oder die am Busdach angebrachte Gummileiste drücken, um dem Fahrer zu signalisieren, dass sie aussteigen möchten.

Preise für Busfahrten

Die Preise für eine Fahrt schwanken, abhängig von der Distanz, zwischen zehn Cent und etwa 4,00 Euro. Da man für gewöhnlich im Vorfeld kein Ticket erstehen kann, muss der passende Fahrpreis nach dem Einsteigen in eine kleine Box neben dem Fahrer eingeworfen werden. Für viele Touristen ungewöhnlich ist die Tatsache, dass man weder Wechselgeld noch einen Fahrschein erhält. Daher ist es wichtig, grundsätzlich Kleingeld bei sich zu tragen. Urlauber, die viel mit den öffentlichen Transportmitteln unterwegs sind, können aber auch auf die „Octopus Card“ zurückgreifen (mehr dazu: siehe oben).

Buslinien

Die Buslinien sind in der Regel mit einem Buchstaben gekennzeichnet.

  • Alle Busse mit einem M am Ende (z.B. 249M) halten bei einer Station der MTR (Mass Rail Transit).
  • Ein X am Ende zeichnet einen Expressbus aus.
  • Ein R am Ende steht für einen Ausflugsbus.

Public Light Busses

Neben den gängigen Bussen gibt es zudem die „Public Light Busses“, die Minibusse. Hier wird zwischen zwei Formen unterschieden. Die cremefarbenen Busse mit einem roten Streifen lassen Passagiere auf ein Signal hin zu jeder Zeit ein- und aussteigen, fahren jedoch nicht immer entlang einer festgesetzten Route.

Grüne Minibusse

Eine Alternative sind die grünen Minibusse. Diese Vehikel bewegen sich entlang vorgegebenen Routen und stoppen an den vorgegebenen Haltestellen. Die Kosten für eine Fahrt liegen in etwa zwischen 20 Cent und 2,00 Euro. Das Geld muss passend in die kleine Box neben dem Fahrer eingeworfen werden, da auch hier kein Trinkgeld ausgegeben wird. In der Regel ist es auch in diesen Minibussen möglich mit der Octopus Card zu zahlen.

Hong Kong Tramways Limited

Hong Kong Tramways

Hong Kong Tramways

Eine Besonderheit unter den öffentlichen Verkehrsmitteln in Hongkong ist die Tramway. Hierbei handelt es sich um eine doppelstöckige Straßenbahn, welche bereits zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in den Dienst gestellt wurde und sich von Ost nach West entlang des ehemaligen Hafens auf der Nordseite von Hong Kong Island bewegt. Auf der etwa 13 km langen Strecke finden Sie alle 250 m einer Haltestelle, die sich meistens mitten auf der Straße befindet und deren Zugang durch einen Zebrastreifen oder eine Fußgängerüberführung erfolgt. Insgesamt verkehren auf der Strecke sechs Linien, von denen zwei eine Schleife um die Happy Valley Pferderennbahn machen.

Strecken und Fahrzeiten

  • Die Linie von der westlichen Endhaltestelle Kennedy Town nach Happy Valley verkehrt von 5 Uhr morgens bis Mitternacht. Von Kennedy Town nach Shau Kei Wan fahren Bahnen von 6:30 in der Früh bis 19:00 Uhr am Abend.
  • Die Strecke von Shek Tong Tsui nach Causeway Bay wird befahren von 5:10 bis 22:50 Uhr. Eine Ausnahme bildet hier der Samstag, an dem die Tram von 5:50 Uhr bis Mitternacht fährt.
  • Von Shek Tong Tsui nach North Point verkehren die Vehikel von 5:10 bis 22:50.
  • Von Happy Valley zur östlichen Endhaltestelle Shau Kei Wan gibt es Verbindungen von 6:35 bis 0:00 Uhr und von
  • Western Market nach Shau Kei Wan fährt die doppelstöckige Straßenbahn von 6:00 Uhr morgens bis Mitternacht.

Günstige Preise

Für viele Touristen ist eine Fahrt mit der Tram ein absolutes Muss. Besonders bemerkenswert ist der Preis, der unabhängig von der Distanz nur etwa 20 Cent beträgt. Der Ausstieg befindet sich vorne beim Fahrer, wo auch der entsprechende Betrag gezahlt wird. Aufgrund der geringen Kosten bietet die Fahrt in einer Doppeldecker-Straßenbahn eine der günstigsten Möglichkeiten einen Teil der Stadt kennenzulernen.
Wie in den meisten anderen öffentlichen Verkehrsmitteln auch, kann auch hier mit der Octopus Card bezahlt werden.

Peak Tram

Für die meisten Urlauber zählt der Besuch des Victoria Peak auf Hong Kong Island, der mit seinen 552 Metern zwar nicht der höchste, aber durchaus der bekannteste Berg Hongkongs ist, zum Pflichtprogramm.
Eine touristische Besonderheit ist die sogenannte Peak Tram, eine Standseilbahn, die vom Central District hinauf auf einen Nebengipfel des Victoria Peak führt. Die Strecke ist Lediglich knapp 1400 m langen und eine Fahrt auf dem Gipfel dauert weniger als zehn Minuten, dennoch ist die Fahrt mit der Peak Tram vor allem in der Abenddämmerung ein besonderes Erlebnis. Ein Hin- und Rückfahrtticket kostet umgerechnet etwa 3,00 €.

MTR (Mass Transit Railway)

Das U-Bahn-System in Hongkong umfasst zurzeit mehrere Linien und ist der einfachste Weg, um sich schnell und sicher in der Stadt fortzubewegen. Die Züge fahren in einem Intervall von 2 bis 5 Minuten, täglich von 6 Uhr morgens bis 1 Uhr in der Nacht.
Die MTR verfügt über den neun verschiedene Linien, die sowohl Hongkong Island, Kowloon, Lantau Island und die New Territories miteinander verbinden. Der Mass Transit Railway untersteht die sogenannte Light Rail und der Airport Express.

MTR Tickets kaufen

Eine einfache Fahrt kostet unabhängig vom gewählten Streckenabschnitt zwischen umgerechnet etwa 40 Cent und 2,50 €. Fahrkarten können direkt in der Station an den vollautomatisierten Ticketschaltern erstanden werden. In der Regel muss an den Automaten mit Kleingeld bezahlt werden, es gibt jedoch auch einige, die größere Geldscheine wechseln. Im Gegensatz zur Fahrt mit dem Bus erhalten Sie hier allerdings ihr Wechselgeld zurück, sofern Sie den Betrag nicht passend haben.

Wie bei vielen U-Bahn Stationen in den großen Metropolen der Welt benötigen Sie ihr Ticket um Zugang zur gewünschten Bahn zu erlangen. An den Absperrungen wird die Fahrkarte in den entsprechenden Schlitz gesteckt, so dass Sie die Drehkreuz durchschreiten können. Hinter der Absperrung wird das Ticket wieder ausgegeben. Vergessen Sie nicht dieses wieder an sich zu nehmen, da das Ticket beim Verlassen der Station erneut benötigt wird. Einzelfahrscheine gelten 90 Minuten ab dem Zeitpunkt, zu der man die Absperrung durchquert hat. Es ist nicht möglich mit dem gleichen Ticket das Streckennetz an derselben Stationen wieder zu verlassen.

Alternative Fahrscheine

Neben der Octopus Card haben Besucher zudem die Möglichkeit auf das Tourist MTR 1-Day Ticket oder das Airport Express Tourist Octopus Ticket zurückzugreifen.

Für den Tagespass zahlen Reisende etwa 5 Euro und können somit über einen Zeitraum von 24 Stunden das gesamte Streckennetz der MTR nutzen. Mit dem Airport Express Tourist Ticket haben Sie die Möglichkeit, 3 Tage lang sämtliche Strecken der MTR zu nutzen und können zudem zwei Fahrten mit dem Airport Express absolvieren. Die Kosten belaufen sich auf umgerechnet etwa 30 Euro. Beide Ticketoptionen sind an allen MTR- und Airport Express Stationen am jeweiligen Costumer Service Centre erhältlich.

Light Rail Transit (LTR)

Das Light Rail System in Hongkong ist ein Teil der Mass Transit Railway und operiert im Norden der New Territories. Die Stadtbahn verbindet auf einer Strecke von rund 36 km den Tuen Mun District mit dem Yuen Long District. Momentan verkehren in dem Gebiet zwölf verschiedene Linien, deren Fahrpreise sich nach einem Zonensystem berechnen. Tickets können direkt am Bahnsteig an den aufgestellten Automaten gekauft werden, wobei der Preis, abhängig von der gewünschten Zone in etwa zwischen 40 und 70 Cent liegt. Der Einzelfahrschein besitzt eine Gültigkeit von zwei Stunden und darf ausschließlich in eine Fahrtrichtung befahren werden. Wie üblich ist es auch im Light Rail Transit möglich, die Octopus Card zu nutzen.

Schiffe und Fähren

Es gibt in Hongkong einige besondere Fährverbindungen, die es Urlaubern ermöglichen, eine andere Sichtweise auf die Stadt zu erlangen und eventuell Orten zu besuchen, die sie mit den übrigen öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichen würden.

Star Ferry Company

Star Ferry Hong Kong

Star Ferry Hong Kong

Eine der bekanntesten und wohl auch bedeutendsten Anbieter ist die Star Ferry Company. Mit ihren zwölf Fähren bedient Star Ferry derzeit viele verschiedene Routen und bietet darüber hinaus eine Rundfahrt über den Victoria Harbour an.

  • Eine Linie fährt vom Central District nach Tsim Sha Tsui.
  • Eine weitere Verbindung besteht zwischen dem Central District und Hung Hom
  • sowie zwischen Wan Chai und Tsim Sha Tsui
  • und zwischen Wan Chai und Hung Hom.

Die Kosten schwanken, abhängig von der Route und abhängig vom Ober- oder Unterdeck. Die Kosten für die Fahrt werden entweder am Eingang des von der Gebäudes beglichen oder aber passen in die Säule des Drehkreuzes am Eingang geworfen. Im Gegensatz zur Fahrt mit der Bahn erhalten Sie, nachdem Sie das Drehkreuz durchschritten haben, kein Ticket. Wie üblich kann auch hier mit der Octopus Card bezahlt werden.

Neben der Star Ferry Company gibt es noch weitere Unternehmen, die Verbindungen innerhalb des Victoria Harbour anbieten. Die Kosten für diese Routen liegen umgerechnet zwischen 50 und 70 Cent und können ebenfalls mit der Octopus Card befahren werden.

HK Ferrys zu den Outlying Islands

Eine Besonderheit sind die Fähren zu den vorgelagerten Inseln die in der Regel von den Outlying Island Ferry Piers in Central District starten. Von hier aus haben Urlauber die Möglichkeit die Inseln Cheung Chau, Peng Chau, Lamma Island, Lantau Island und Ma Wan zu besuchen. Ferry Tickets können unmittelbar am Pier erstanden werden.

Neben den üblichen Schiffen verkehren auch einige „Fast Ferries„, diese sind nicht nur schneller und teurer, sondern haben gegenüber den normalen Fähren auch den Nachteil das ihr Oberdeck geschlossen ist. Die Preise schwanken zwischen einem und 4,00 Euro und können nicht mit der Octopus Karten beglichen werden.

Fähre nach Macau

Weiterhin besteht die Möglichkeit mit der Fähre in das etwa 65 km entfernte Macau zu reisen. Die beiden wichtigsten Unternehmen sind „TurboJet“ und „New World First Ferry Services Limited„. Tickets können direkt an den jeweiligen Terminals erstanden werden, wobei die Preise, abhängig vom Anbieter und von der Klasse, zwischen ca. 15 und 30 Euro schwanken.

Taxis in Hong Kong

Derzeit gibt es in Hongkong beinahe 20.000 Taxis, die zu jeder Tag- und Nachtzeit unterwegs sind. Tagsüber signalisiert das Schild hinter der Windschutzscheibe mit der Aufschrift „for hire“, dass das Taxi frei ist. In den Abendstunden nach Anbruch der Dunkelheit lässt sich zudem am beleuchteten Taxizeichen erkennen, dass das Gefährt zur Verfügung steht. Taxis können in der ganzen Stadt herangewunken werden. Es gibt lediglich einige spezielle Bereiche, die mit durchgezogen den Linien versehen sind, an denen der Fahrer seine Gäste weder ein- noch aussteigen lassen darf.

Viele der einheimischen Taxifahrer verfügen nur über einen eingeschränkten englischen Grundwortschatz. Es bietet sich daher grundsätzlich an, einen Zettel mit den für Sie relevanten Adressen oder einen Stadtplan bei sich zu tragen. Bei Fragen zu diesem Thema können sich Touristen in der Regel an die Rezeption ihres Hotels oder auch an das Hong Kong Tourism Board wenden. Da es häufiger zu Sprachproblemen kommt, haben viele Taxifahrer einen Plan mit wichtigen Destinationen in Englisch, Kantonesisch oder Japanisch vorliegen, aus welchen Touristen ihren Zielort wählen können.

Taxi Farben

  • Rote Taxis mit einem silbergrauen Dach sind zuständig für Hongkong Island und Kowloon,
  • Grüne Taxis mit einem weißen Dach hingegen bedienen die New Territories
  • und die blauen Fahrzeuge sind für Lantau Island und den Flughafen zuständig.

Zwar kommt es durchaus vor, dass auf besonderen Wunsch hin, die Fahrer auch in die anderen Stadtteile vordringen, die meisten kennen sich jedoch vorwiegend in ihrem eigenen Distrikt aus.

HK Taxi Preise

Die Grundgebühr für die ersten 2 km beträgt 20 Hongkong Dollar, umgerechnet etwa 1,90 Euro und für alle weiteren 200 Meter zahlt der Fahrgast 1,5 HK$. Abhängig von der Farbe der Taxis können die Beträge kleinen Schwankungen unterworfen sein. Zudem kann es vorkommen, dass zusätzliche Kosten anfallen, da einige Brücken und Tunnel privaten Unternehmen gehören. Die zusätzlichen Benutzungsgebühren werden dann zum Fahrpreis hinzu addiert.

Mietwagen, selber Auto fahren

Da das Netz der öffentlichen Verkehrsmitteln in Hongkong sehr gut ausgebaut ist, verzichten die meisten Besucher für gewöhnlich auf die Anmietung eines PKWs. Reisende, die sich dennoch dafür entscheiden, müssen mindestens 18 Jahre alt und im Besitz eines gültigen Führerscheins sein. Das kann entweder eine Fahrerlaubnis des eigenen Landes oder aber ein internationaler Führerschein sein. Auf diesem Weg haben Urlauber die Möglichkeit über einen Zeitraum von zwölf Monaten in Hongkong mobil zu sein, vorausgesetzt, man verfügt über eine Kaskoversicherung. Besucher, die länger im Land bleiben, benötigen auf Dauer einen Hongkong Führerschein.

In der Stadt gelten die Verkehrsregeln der einstigen Kolonialmacht. Es herrscht Linksverkehr und der Fahrer und Beifahrer sind dazu verpflichtet die Sicherheitsgurte anzulegen.

Autovermietung

Einen Wagen mieten kann man direkt am Flughafen. Hierfür sind neben einer Kreditkarte auch der Pass oder Personalausweis notwendig.

Einkaufen und Shopping

Hong Kong Shopping

Hong Kong Shopping, im Bild: Die IFC Mall.

Hongkong gleicht einem Paradies für Shoppingbegeisterte. Von günstiger Kleidung über gefälschte Designerware, welche man noch gelegentlich auf den Straßenmärkten der Stadt findet, bis hin zu den teuersten Luxusartikeln und auffälligsten Prestigeobjekten, in Hongkong kann man beinahe alles kaufen, was das Herz begehrt.

Hong Kong Island Shopping

Shopping Tipps für Hong Kong Island.

IFC Mall

Urlauber, die ausgiebiges Shopping für ihren Aufenthalt in Hongkong vorgesehen haben und zudem einen Faible für Designermode haben, sollten unbedingt einen Abstecher in die IFC Mall in der 8 Fiance Street im Central District vornehmen. Hier gibt es mehr als 200 Nobelboutiquen und einige Outletstores, die unzählige Marken zu einem etwas günstigeren Preis anbieten. Das glamouröse Einkaufszentrum können Sie von der MTR Hong Kong Station durch den Ausgang F erreichen.

Landmark

Wem das noch nicht reicht, der sollte sich zum Landmark in der 1 Pedder Street begeben. Dieses zentral gelegene Einkaufszentrum bietet neben unzähligen Designerboutiquen auch einige nette Restaurants, in denen man die müden Füße ausruhen und das bunte Treiben beobachten kann. Erreichen können Sie das Landmark von der MTR Central Station Ausgang G.

Lock Cha Tea Shop

Ideal für Geschenke, Souvenirs und Mitbringsel ist der Lock Cha Tea Shop in 290B Queens Road in Sheung Wan. Neben einer endlosen Anzahl chinesischer Teesorten finden Gästen hier auch zusammengestellte Sets sowie wunderschöne Teeboxen aus Holz und lieblich arrangierte Geschenkkörbchen. Der Tee kann vor dem Kauf gekostet werden.

Antiquitäten und Teppiche in der Hollywood Road

Wenn man schon einmal in Sheung Wan unterwegs ist, sollte man die Möglichkeit nutzen, um sich das westliche Ende der Hollywood Road genauer anzusehen. Hier findet man neben gehobeneren Antikläden auch verschiedene Teppichgeschäfte und vor allem einige nette Restaurants.

Cat Street

Gar nicht weit von der Hollywood Road entfernt liegt die Cat Street (richtiger Name: Upper Lascar Road), ein perfekter Ort zum Stöbern. Überall gibt es kleine Stände mit antiken Stücken, günstigem Schmuck, geschnitzten Objekte oder sonstigem Kunsthandwerk, welches an die Historie Chinas erinnern soll. Natürlich handelt sich in den meisten Fällen um Imitate, als kleines Mitbringsel sind die zahlreichen Gegenstände dennoch zu gebrauchen.

Hong Kong Times Square Shopping

Wer im Bereich um Causeway Bay unterwegs ist, sollte auf keinen Fall das Times Square Einkaufscenter verpassen. Auf zehn Etagen finden Besucher hier alles was man sich vorstellen kann, von hochklassiger Mode über unzählige Elektronikartikel bis hin zu ungewöhnlichen und interessanten Haushaltswaren.

Wer vom ständigen Treppensteigen müde wird, kann sich in einem der Restaurants oder Cafés ausruhen. Bevor es zurück ins Hotel geht, sollte man noch einen Abstecher in das Untergeschoss wagen. Hier findet man einen vorzüglichen Supermarkt, der unzählige Artikel und leckeres Snacks im Angebot hat. Das bombastische Einkaufszentrum finden Sie in der 1 Matheson Street.

Delay No Mall

In der Delay No Mall in der 68 Yee Wo Street geht das Shoppingerlebnis dann weiter. In diesem hippen Einkaufszentrum finden Touristen die neuesten Trends in Sachen Mode, Schmuck, Haushaltswaren und Kosmetik. In dem mehrstöckigen Geschäft gibt es außerdem ein Tattoostudio, mehrere Sleep Pods und ein Szenecafé.

Erreichen können Sie das Kaufhaus von der MTR Causewaybay Station durch den Ausgang F.

Island Beverly Center

Nicht weit entfernt findet man das Island Beverly Center. Von den vielen Modegeschäften verdient vor allem das Coup De Foudre besondere Aufmerksamkeit. In diesem Laden gibt es handgefertigte Schuhe, die nach ganz persönlichen Wunsch innerhalb weniger Tage angefertigt werden. Das Island Beverly Center finden Besucher in der 1 Great George Street.

Kowloon Shopping

Shopping Tipps für Kowloon.

Tsim Sha Tsui Shopping: Harbour City

Reisende, die sich im südlichen Kowloon in Tsim Sha Tsui aufhalten, sollten auf jeden Fall die Harbour City in der Canton Road besuchen. Das Harbour City Einkaufszentrum ist vielleicht eines der größten Einkaufskomplexe in ganz Hongkong und kann von Kindern bis zu Senioren alle Altersschichten begeistern. Hier gibt es über 700 Geschäfte, vom Spielzeugladen über Sportgeschäfte und Boutiquen hin zu Kosmetik, Haushaltswaren und Elektronik. Unter anderen findet man hier auch die japanische Kette Muji, in der man sämtliche angesagten Accessories aber auch Haushaltswaren und Kleidung zu moderaten Preisen erstehen kann. Darüber hinaus gibt es 50 Lebensmittel- und Feinkostgeschäfte sowie fünf Kinos. Egal welches Produkt von welcher Marke man sucht, die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man es hier findet.

Salisbury Road

Wer sich für Design interessiert, den zieht es ihn die Salisbury Road. Hier können Besucher den Shop des bekannten Designers Alan Chan aufsuchen. Zeitgenössisches Design trifft hier auf intelligente Individualität. In jedem Fall lohnt sich ein Besuch, sofern Sie sich für die künstlerische Seite Hongkongs begeistern können oder aber auf der Suche nach einem Geschenk für die Daheimgebliebenen sind.

Golden Computer Arcarde Center

Einen ganz besonderen Ort für alle Technikbegeisterten findet man im Norden Kowloons. Das Golden Computer Arcarde Center in 146-152 Fuk Wa Street in Sham Shui Po bietet auf einem riesigen Areal jegliche Art von Computerzubehör, sei es Hardware oder Software, sowie Cds, DVDs und Blu Rays zu unschlagbar günstigen Preisen an. Von der Platine bis hin zum High End gerät, von der Speicherkarte bis hin zu den neusten Tablets und Smartphones, hier gibt es einfach alles.

Langham Place Mall

Wer sich mehr für junge Mode interessiert, der sollte sein Glück in der Langham Place Mall in der 8 Argyle Street in Mong Kok versuchen. Hier hat man auf 15 Etagen eine Auswahl von über 200 Geschäften. Das eigentliche Highlight des Einkaufszentrums ist jedoch der digitale Himmel, der für die Unterhaltung der Kundschaft sorgt.

Yau Ma Tei Night Market

In Yau Ma Tei sind es vor allem die atmosphärischen Nachtmärkte, welche Besucher in ihren Bann ziehen. Besonderer Beliebtheit erfreut sich seit einigen Jahren der „Temple Street Night Market“ in der Temple Street. Shoppingfreunde finden hier alles, von gefälschter Kleidung über CDs und DVDs unklarer Herkunft bis hin zu alltäglichen Accessoires. Aber auch das Essen kommt nicht zu kurz. Es gibt unzähligen Garküchen und kleine Stände, an denen die köstliche regionale Spezialitäten angeboten werden kann. Es ist vor allem die dichte Atmosphäre, welche einen Besuch dieses speziellen Nachtmarktes zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Für ein wenig Ruhe sorgt der der Tin Hau Tempel, welcher den Nachtmarkt in zwei Teile spaltet und die Möglichkeit zum Durchatmen bietet.

New Territories Shopping

Die New Territories eignen sich weniger zum Shoppen, aber auch hier findet man das eine oder andere Einkaufszentrum, das einen mit allem versorgt was zum Leben nötig ist. In Tsuen Wan z.B. Gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten im Discovery Park oder im Tsuen Wan Plaza. In Tuen Mun empfiehlt sich der Tuen Mun Tower Plaza und in Tai Po gibt es idyllische Straßenmärkte rund um den Man Mo Tempel.

Handy, Smartphone, Internet

Wer in Hongkong sein Handy bzw. Smartphone nutzen will, hat unmittelbar nach der Einreise die Gelegenheit sich eine einheimischen Sim-Karte zu besorgen. Direkt am Flughafen finden Sie eine Reihe von Anbietern, welche diesen Service offerieren. Abhängig davon, ob sie ausschließlich telefonieren oder auch das mobile Internet benutzen möchten, kommen verschiedene Angebote für Sie in Frage.

Um eine einheimischen Karte nutzen zu können, sollten Sie im Vorfeld feststellen, ob ihr Smartphone UMTS/ Frequenz 2100 MHz unterstützt. Sollten sie ihr Mobiltelefon ausschließlich zum Telefonieren benutzen, beachten Sie, dass ihr Handy GSM 900 MHz und 1800 MHz unterstützen muss.

One2Free Sim Card

Sehr empfehlenswert ist die „One2Free Power Prepaid SIM“, welche es in den Ausführungen für 88 Hongkong Dollar und 180 HK$ gibt (etwa 8,40 Euro bzw. 17,20 Euro).

  • Ein Telefonat innerhalb Hongkongs kostet lediglich 0,1 HK$ pro Minute,
  • eine Textnachricht 0,8 Hong Kong Dollar.
  • Die Kosten für eine SMS ins Ausland belaufen sich auf 3 HK$.
  • Für die Nutzung des mobilen Internet werden Kosten von entweder 8,00 HK$ (etwa 76 Cent) pro Stunde, 28,00 HK$ (knapp 2,70 Euro) pro Tag oder aber 78,00 HK$ (rund 7,50 Euro) in der Woche fällig.

Die Karte kann problemlos direkt am Flughafen erworben werden. Auf Level Sieben finden Reisende den 1010 Shop, außerdem verkaufen Mini-Märkte wie 7-Eleven und VanGo die Prepaid-Karten unmittelbar im Flughafengebäude.

Discover Hong Kong Tourist Sim Card

Eine Alternative bietet die „Discover Hong Kong Tourist Sim-Karte“, welches ebenfalls in zwei verschiedenen Ausführungen gibt. Der 5-Tagespass kostet 69 Hongkong Dollar und bietet ein Volumen von 1, 5 GB für die mobile 3G-Datenverbindung. Ortsgespräche sind unbegrenzt möglich (Flatrate). 25 Hong Kong Dollar sind auf der Karte festgesetzt für die Verwendung von SMS. Während eine SMS innerhalb Hongkongs 0,7 Hongkong Dollar kostet, belaufen sich die Kosten für eine internationale Textnachricht auf 1,8 HK$.

Der 8-Tagespass kostet 96 Hongkong Dollar und bietet ein Datenvolumen von 5 GB. Ortsgespräche sind auch hier unbegrenzt möglich, während die Kosten für lokale bzw. internationale SMS den Kosten des 5-Tagespasses entsprechen. Beide Prepaid-Karten sind nicht für Blackberry Mobiltelefone verwendbar.

Sie erhalten diese Sim-Karten bei 7-Eleven, Circle K, VanGo, Sunning, Broadway oder in über 60 PCCW Geschäften in Hongkong.

3G Super Value Monthly Free Rechargeable Sim Card

Eine weitere Alternative bietet die „3G Super Value Monthly Free Rechargeable Sim Card“, welche etwas schlechtere Konditionen als die „One2Free Power Prepaid SIM“ bietet, allerdings von manchen Urlaubern für die geringfügig schnellere Internetverbindung gelobt wird. Auch die
„3G Super Value Monthly Free Rechargeable SIM Card“ findet man am Flughafen auf Level 7 im „3 Shop“, aber auch bei Watsons oder ParknShop.

Peoples Tourist Talk SIM Card

Urlauber, die auf die Nutzung des mobilen Internet verzichten können und lediglich Telefonanrufen tätigen möchten, sollten auf die „Peoples Tourist Talk SIM Card“ zurückgreifen. Die Karte kostet 89 Hongkong Dollar und ist in den meisten Minimärkten wie 7-Eleven oder Circle K erhältlich.

Hong Kong Wi-Fi Hotspots

Hongkong ist ein stark vernetzte Stadt, in der man beinahe überall Zugriff auf Wi-Fi Hotspots findet. Problematisch an der Sache ist allerdings, dass nur die wenigsten hiervon kostenlos zugänglich sind. Die meisten Betreiber verlangen eine Kostenerstattung für die Nutzung. Allerdings bieten viele der großen Einkaufszentren, sowie einige Cafés und Restaurants, aber auch manche der größeren Bahnstationen oder der Flghafen kostenlose Wi-Fi Verbindungen an.

Neben den gratis Hotspots bieten mittlerweile auch ein Großteil der Hotels kostenloses W-Lan. zudem findet man überall in der Stadt Internetcafes, auch wenn ihre Anzahl in den letzten Jahren aufgrund der zunehmenden Vernetzung ein wenig zurückgeht.

HK Post

Wer es bevorzugt auf traditionelle Art und Weise zu kommunizieren, kann sich an die Hongkong Post wenden. Das Servicepersonal spricht in den meisten Fällen Englisch und die Automaten und Briefkästen sind ebenfalls in Englisch beschriftet. Die Lieferdauer für einen Brief oder eine Postkarte nach Europa beträgt etwa fünf Tage. Geöffnet haben die Filiale in der Regel von 8 bzw. 9 Uhr morgens bis 18 Uhr am Abend.

Essen

Hong Kong Essen

Hong Kong Essen

Die Cuisine Hongkongs wird von verschiedenen chinesischen Regionalküchen bestimmt. Von hochklassigen Restaurants bis hin zu den kleinen Garküchen hat Honkong sowohl für jeden Geschmack wie auch für jeden Geldbeutel etwas zu bieten.

Peking-Küche

Eine der bekanntesten und beliebtesten Küchen in Hongkong ist die Peking-Küche. Neben Reis werden hier auch häufig Klösschen und Nudeln als Beilage gereicht. Das populärste Gericht ist die Peking-Ente, welche sich deutlich von der Art wie man sie in Deutschland findet unterscheidet. Die Entenbrust wird in kleine Streife geschnitten, welche anschließend in kleine Fladen gewickelt und in Pflaumensoße gedipt werden, bevor man sie verspeist. Häufig finden sich auch Gerichte mit Lamm, Schwein oder Geflügel auf den Speisekarten der Stadt wieder. Beliebte Gemüsebeilagen sind Knoblauch und Zwiebeln.

Sichuan-Küche

Ähnlich populär wie die Peking-Küche ist die Sichuan-Küche. Diese ist vor allem für die vielfältige Verwendung scharfer Gewürze bekannt und liefert insbesondere geräuchertes oder gegartes Schweinefleisch. Meist werden neben Chili und Knoblauch auch der sogenannte Szechuanpfeffer sowie Koriander und Strenanis verwendet. Neben Schwein findet man auch Gerichte mit Huhn und Ente, zu denen Nudeln oder gedämpftes Brot gereicht werden. Reis findet man als Beilage eher selten.

Kanton-Küche

Wirklich typisch für Hongkong sind allerdings eher die Gerichte der Kanton-Küche. Viele Bewohner der Hongkongs stammen ursprünglich aus Guangdon (Kanton ist ein alter westlicher Name). Gerichte und Restaurants, welche die kantonesische Küche anbieten findet man daher überall in der Stadt. Auch international genießt diese regionale Cuisnie einen außerordentlich guten Ruf, was unter anderem damit zusammenhängt, dass die Kanton-Küche aufgrund ihrer Gewürze und Zubereitung auch für ausländische Besucher gut verträglich ist. Frische Gewürze wie Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, Salz, Sojasauce und Reisessig werden vorwiegend mit Schweine- oder Hühnerfleisch schonend in einem Wok gegart. Als Gemüse findet man häufig Zutaten wie Kohl, Zwiebeln, Kopfsalat oder Tomaten. Die häufigste Beilage in der Region ist Reis. Die Kanton-Küche zählt nicht nur in Hongkong zu den beliebtesten Stilrichtungen, sondern bestimmt auch maßgeblich die Küche in Macau, wo man allerdings noch weitere portugiesische Einflüsse findet.

Shanghai-Küche

Die Shanghai-Küche setzt sich wiederum aus der Küche Shanghais und den umliegenden Regionen zusammen. Die dort entstandene Kochtechnik findet mittlerweile im ganzen Land Anwendung und ist aus der chinesischen Cuisine nicht mehr wegzudenken. In einem Fond aus Sojasauce und Rotwein werden über mehrere Stunden hinweg Fisch oder Fleisch gegart. Beliebt sind auch Schalen-und Krustentiere, zu denen als Beilage für gewöhnlich Reis serviert wird. Häufig findet man hier auch die sogenannten „Tausenjährigen Eier“ (manchmal auch „Hundertjährige Eier“). Hierbei handelt es sich um Enteneier, welche über einen Zeitraum von mehreren Wochen in einen Brei aus verschiedenen Zutaten eingelegt werden, wodurch sich das Eiweiß verändert und das Eigelb sich dunkelgrün bis schwarz fährt.

Dim Sum

Dim Sum

Dim Sum

Eine sehr beliebte Stärkung für Zwischendurch sind in Hongkong (sowie auch im sonstigen China) die allseits populären Dim Sum. Die kleinen Teigtaschen, welche sich mittlerweile auch in Deutschland einer gewissen Popularität erfreuen, werden in Bambuskörbchen serviert. Für gewöhnlich werden diese speziellen Leckereien gedämpft, frittiert oder auch gebraten. Unmittelbar mit dem Genuss von Dim Sum verbunden ist die Zeremonie des Teetrinkens.

In der Regel werden Dim Sum in vielen Restaurants jeglicher Preisklassen von morgens bis in den Nachmittag hinein zusammen mit Tee serviert. Gelegentlich schiebt eine Bedienung die Dim Sum auf einem kleinen Wagen durch das Restaurant, so dass es den Gästen möglich ist, sich die Ware im Vorfeld anzusehen. Häufig wird auch eine Karte ausgehändigt, auf welche die Anzahl und die Art der verschiedenen Dim Sum angestrichen werden.

Die Preise sind abhängig von den ausgewählten Körbchen aber auch von der Wahl des Restaurants. In der Regel kann man in Hongkong Dim Sum jedoch zu sehr günstigen Preisen genießen. Ob Dim Sum, Nudeln oder Reis mit Beilage, wohlschmeckende einheimische Gerichte sind bereits ab umgerechnet etwa 3,00 – 4,00 Euro zu haben.

Fertiges Essen aus dem Supermarkt

Viele Einheimische in Hongkong gehen weder Essen, noch bereiten sie es selber zu. Stattdessen verlassen sie sich ganz auf die zahlreichen Mini-Märkte, Supermärkte oder auf die Lebensmittelabteilungen in den Kaufhäusern. Man kann frisch zubereitete Snacks und Mahlzeiten wie Nudeln mit Soße oder auch Reis mit Fleisch und Gemüse bis hin zu Dim Sum kaufen.

Restaurants auf Hong Kong Island

Restaurants, Bars und Kneipen finden Sie in Hongkong überall. Dennoch sollen hier einige besondere Lokalitäten vorgestellt werden. Hong Kong Island zeichnet sich vor allen durch einen Mix aus traditionellen einheimischen und westlichen Restaurants, häufig unter der Leitung bekannter Chefköche, aus.

Lung King Heen

Das Lung King Heen ist ein hervorragendes chinesisches Restaurant, ausgezeichnet mit drei Michelinsternen. Natürlich ist es hier nicht ganz billig (ein Hauptgericht kostet mindestens 40,00 Euro oder mehr) aber der umwerfende Blick auf den Hafen sowie der vorzügliches Service und die unschlagbaren Dim Sum machen einen Besuch dennoch lohnenswert. Sie finden das Restaurant in der 8 Fiance Street im Four Season Hotels im Central District.

Inagiku

In einer noch höheren Preisklasse liegt eines der besten japanischen Restaurants in Hongkong. Das stilvolle Interieur und die perfekt abgeschmeckten traditionellen japanischen Gerichte, gepaart mit einer edlen Atmosphäre, machen den Besuch des Inagiku in der 8 Fiance Street zu einen Muss für alle, die in Hongkong ein wenig japanisches Flair genießen möchten. Wie auch das Lung King Heen liegt das Inagiku in der vierten Etage des Four Season Hotels im Central District.

Da Ping Huo

In der 49 Hollywood Road im Hilltop Plaza findet man das Da Ping Huo, ein Restaurant, welche sich auf die Szechuan Küche spezialisiert hat. Die würzigen Delikatessen der Region sind ein absoluter Genuss, für jeden der es scharf mag. Ein Abendessen kostet hier um die 30,00 Euro, der Tisch muss allerdings im Vorfeld reserviert werden.

Tim’s Kitchen

Das kantonesische Restaurant Tim’s Kitchen hat neben seinem ungewöhnlichen Namen auch einen Michelinsternen zu bieten. Hier findet man traditionelle Gerichte zu verhältnismäßig moderaten Preisen. Klassiker wie frittierte Riesengarnelen oder die delikaten Scheren der Königskrabbe müssen vorbestellt werden. Ein Besuch des Restaurants erfordert eine Reservierung und eine Mindestverzehr von wenigstens 200 Hongkong Dollar. Interessierte finden Tim’s Kitchen in der 93 Jervois Street in Sheung Wan.

Da Domenico

Natürlich hat Hongkong neben der chinesischen Küche auch diverse internationalen Spezialitäten zu bieten. Das Da Domenico wird von vielen Kennern für das beste italienische Restaurant der Stadt gehalten und serviert feinste Meeresfrüchte und herausragende Nudelgerichte. Für eine Mahlzeit muss mindestens ein Preis von rund 50,00 Euro eingeplant werden. Gourmands und alle die es werden wollen, finden den Italiener in der 8 Hoi Ping Road in Causeway Bay. Wer seine Meeresfrüchte lieber auf traditionell chinesische Weise angerichtet bekommt, der ist richtig im Leung Hing Chiu Chow Seafood Restaurant in 32 Bonham Strand West. Die Kosten für einen Gericht liegen hier in der Regel zwischen 10 und 50,00 Euro.

Restaurants in Kowloon

In Kowloon gibt es unzählige einheimische Restaurants, in denen man zu günstigeren Preisen dinieren kann als das auf Hong Kong Island der Fall ist. Natürlich gibt es auch hier neben der klassischen chinesischen Küche viele kleinere lokale, die Spezialitäten aus den übrigen Regionen Asiens anbieten.

Hansung Co

Ein gutes Beispiel ist das Hansung Co in der 10 Kimberly Street. Ein kleines Restaurant in dem es verschiedene koreanische Spezialitäten zu günstigen Preisen zwischen fünf und sieben Euro gibt. Von Fleisch über Gemüse bis hin zu Nudeln findet man hier eigentlich alles was eine Stärkung für unterwegs ausmacht.

Spring Deer

Wer die nordchinesische Peking Küche bevorzugt, dem sei ein Abstecher ins Spring Deer in der 42 Mody Road ans Herz gelegt. Hier findet man traditionell zubereitete Gerichte der Region bereits ab etwa 15,00 €. Bei angenehmer Atmosphäre und geschmacklich hervorragenden Essen können Urlauber hier in aller Ruhe einen entspannten Abend genießen.

Mido Kaffee

Eine wunderschöne Aussicht auf den Tin Hau Tempel hat man vom Mido Kaffee aus. In der 63 Temple Street kann man hier Kaffee oder Tee trinken sowie kleine Snacks verzehren. Die Preise liegen zwischen 2 und 8 Euro.

Cheong Fat

Günstig essen kann man auch bei Cheong Fat in der 27 South Wall Street in Kowloon City. Hier gibt es thailändische Spzialitäten zu unschlagbaren Preisen. Insbesondere die Chiang Mai Nudelsuppe erfreut sich einer ungeheuren Beliebtheit. Seinen Hunger kann man hier bereits ab etwa 3,00 Euro stillen.

Restaurants in den New Territories

Wer es gerne günstig mag, ist in den New Territories genau richtig. Hier gibt es sehr viele kleine Gaststätten und Restaurants, die einheimische Gerichte zu wahrhaft geringen Preisen anbieten. Kulinarische Überraschungen darf man hier zwar nicht erwarten, dennoch sind die meisten Lokale der Region grundsolide und bieten eine gute Gelegenheit, sich von den Anstrengungen einer Sightseeingtour eine kleine Auszeit zu nehmen und bei einer warmen Mahlzeit kurz durchzuatmen.

Nang Kee Goose Restaurant

Das Nang Kee Goose Restaurant in der 13 Sham Hong Road in Tuen Mun ist bekannt und beliebt für seine geröstete Gans und ist bei Touristen wie Einheimischen gleichermaßen beliebt.

Happy Seafood Restaurant

Wer sich hingegen eher für Meeresfrüchte begeistern kann, der ist richtig im Happy Seafood Restaurant in der 12 Shan Ting Street in Lau Fau Chan. Die kreativen Gerichte Kosten hier zwischen 2 und 8 Euro und begeistern seit jeher die Besucher des atmosphärischen Lokals.

Restaurants auf Lantau Island

Lantau Island bietet eine Vielzahl an Restaurants verschiedenster Ausrichtungen. Der Großteil dieser Lokale liegt im mittleren Preissegment und bietet von türkischen Gerichten bis hin zu chinesisch angerichteten Meeresfrüchten Spezialitäten aus aller Welt.

Bahce

Ein gutes Beispiel ist das Bahce im Mui Wo Centre. Hier gibt es von Kebab bis Börek alles, was man sich von einem türkischen Restaurant erhofft. Die Preise sind recht günstig, so dass man selten mehr als 10 Euro für ein Gericht bezahlt.

Stoep Restaurant

Eine kulinarische Reise zum Kap der guten Hoffnung bietet hingegen das Stoep Restaurant in 32 Lower Cheung Sha Village. Neben südafrikanischen Spezialitäten findet man hier auch eine gute Auswahl an typischen Mittelmeergerichten. Auch hier sind die Preise verhältnismäßig günstig und bewegen sich in einer Preisspanne zwischen 10 und 15,00 Euro.

Mui Wo Cooked Food Centre

Wer sich hingegen eher für die Landesküche interessiert, besucht das Mui Wo Cooked Food Centre nahe dem Mui Wo Pier. Hier findet man zahlreiche kleine Stände, die zu ebenso kleinen Preisen ausgezeichnete Dim Sum offerieren. Wie bei Ständen und Garküchen üblich, ist hier Selbstbedienung angesagt. Es gibt allerdings auch einige größere Restaurants, die sich meistens auf Meeresfrüchte spezialisiert haben.

Po Lin Vegetarian Restaurant

Nahe dem Po Lin Kloster auf dem Ngong Ping Plateau haben die Betreiber des Po Lin Vegetarian Restaurants auch an die Vegetarier unter den Besuchern gedacht. Zu günstigen Preisen bekommt man hier zahlreiche Delikatessen ganz ohne Fleisch.

Verhaltensregeln

Hongkong ist eine Stadt verschiedener Ethnien und Religionen. Neben dem Buddhismus und dem Konfuzianismus findet man viele Christen aber auch einige Moslems und Taoisten. Alle Religionen haben ihre eigenen Vorstellungen über Respekt, welche durchaus unterschiedlich stark ausgeprägt sind.

Immer ruhig bleiben

Wie überall auf der Welt sind lautstarkes Verhalten und öffentliche Wutausbrüche nicht gerne gesehen. Dabei ist die öffentliche Zurschaustellung von Wut nicht unbedingt für die umstehenden Personen ein Problem, vielmehr macht sich derjenige, der sich nicht kontrollieren kann nach Auffassung der Gastgeber lächerlich. Ein weitere Problempunkt sind Gesten, die in Hongkong nicht unbedingt die gleiche Bedeutung haben wie in Deutschland und durchaus als Beleidigung aufgefasst werden können.

Unangebrachte Kritik und Gesten

Kritik an der Familie oder Personen des öffentlichen Lebens ist ebenso verpönt, wie das Deuten mit dem Finger auf eine andere Person. Dies gilt insbesondere für Mönche und ältere Menschen aber auch auf Abbilder von Göttern (Statuen etc.) sollten nicht mit dem Finger gezeigt werden.

Stattdessen gilt es als höflich mit dem Kopf in die entsprechende Richtung nicken. Dieser gilt im Buddhismus übrigens als das höchste Körperteil und sollte daher nicht von Fremden berührt werden. Selbst eine gut gemeinte Geste kann so schnell zu einer unangenehmen Situation führen. Die Füße hingegen gelten als der niedrigste Teil des Menschen und werden daher als unrein wahrgenommen. Besucher sollten daher stets darauf achten mit ihren Fußsohlen nicht auf einen anderen Menschen zu deuten während sie sitzen. Gleiches gilt übrigens auch für Bilder und Statuen von Buddha.

Vor betreten eines Tempels oder auch Hauses müssen zudem die Schuhe ausgezogen werden, da diese, in kausaler Konsequenz, ebenfalls als unrein gelten. Es ist ratsam Tempel nicht in Strand- oder kurzer Kleidung zu betreten.

Der öffentliche Austausch von Zärtlichkeiten gilt in der Regel als verpönt, allerdings findet man auch in Hongkong immer mehr junge Paare, die sich nicht zwangsläufig an diese gesellschaftliche Konvention halten. Weiterhin sollte es für jeden Besucher eine Selbstverständlichkeit sein, sich beim Anstellen einzuordnen und hinter der gelben Linien zu warten. Ebenfalls als sehr unhöflich gilt es, dem Vordermann bei seinen Erledigungen über die Schulter zu schauen.

So verhält man sich bei einer Einladung

Sollte Sie eingeladen werden, vergessen Sie nicht ein kleines Gastgeschenk mitzubringen. Hierfür eignen sich besonders Kleinigkeiten aus Jade oder Importwaren wie Schokolade, aber auch ein guter Tropfen ist immer gerne gesehen.
Auch die Kinder der Gastgeber sollten in der Regel bedacht werden. Typisch wäre es einige Dollarscheine und einen roten Umschlag zu überreichen.

Zur Begrüßung reicht übrigens eine Verneigung aus. Sollten sie und ihr Gegenüber im Laufe des Abends Visitenkarten austauschen, beachten Sie bitte, dass diese grundsätzlich mit beiden Händen übergeben und auch mit beiden Händen entgegengenommen werden.

Verhalten bei Tisch

Besondere Regelungen gibt es zudem es in Verbindung mit den einheimischen Tischmanieren zu beachten. Wer lediglich mit anderen Urlaubern speist, muss sich nicht unbedingt an die strikten Regeln halten. Zwar kann es durchaus vorkommen, dass man Sie unauffällig beobachtet, Reaktionen werden Sie jedoch in den meisten Fällen kaum hervorrufen. Falls Sie jedoch eingeladen sind und gemeinsam mit Hongkong-Chinesen am Tisch sitzen, ist es angebracht die entsprechenden Verhaltensregeln soweit wie möglich zu beachten; das gebietet der Anstand.

  • Der Gastgeber bestellt das Essen und ist auch derjenige, der mit der Mahlzeit beginnt. Erst nachdem dieser den ersten Bissen genommen hat, gilt das Essen als offiziell eröffnet.
  • Falls Sie beim Essen pausieren, sollten Sie die Stäbchen nicht senkrecht in den Reis stecken. Ein solches Symbol erinnert an Räucherstäbchen, welche beim Gebet für die Toten entzündet werden.
  • Für den Fall, dass mehrere Schälchen auf einem Drehteller stehen, ist es angebracht, nicht mit den Arm quer über den Tisch zu greifen, sondern zu warten bis das Gericht vor Ihnen steht.
  • Ebenso ungehörig ist es, sich zu große Portionen auf den Teller zu legen, da dieses schnell den Eindruck erweckt unersättlich zu sein.
  • Und bitte: Putzen Sie sich beim Essen nicht die Nase!

Sprache und Verständigung

Die offiziellen Amtssprachen in Hongkong sind Kantonesisch und Englisch, wohingegen im Geschäftsleben auch oft Hochchinesisch (Mandarin) gesprochen wird. Etwa 95% der Einwohner Hongkongs stammen aus China und sind daher mit Kantonesisch als Muttersprache aufgewachsen.

Aufgrund seiner kolonialen Vergangenheit findet man aber auch in der ganzen Stadt Menschen mit ausgeprägten Englischkenntnissen. Sehr zur Freude der meisten Urlauber, spricht ein Großteil des Servicepersonals und der Dienstleister, welche in ständigem Kontakt mit Touristen stehen, verständliches Englisch. Problematisch kann es allerdings bei Taxifahrten werden. Nicht jeder Fahrer versteht die englische Sprache, noch kann er sie lesen. Einen Zettel mit den wichtigsten Adressen, geschrieben in Mandarin, sollte daher stets mitgeführt werden.

Durchsagen in den Bahnen des MTR werden auch in Englisch formuliert. Texte auf Straßenschildern oder Speisekarten sind in den touristischen Gebieten in der Regel auch auf Englisch. Obwohl nur etwa 40% der Hongkong-Chinesen die englische Sprache beherrschen, ist es meistens kein Problem, sich in der Stadt zu verständigen und zurechtzufinden. Gewöhnungsbedürftig ist jedoch in einigen Fällen der starke Akzent vieler Einwohner, an welchen sich Gäste in der Regel aber schnell gewöhnen.

Nachtleben und Party

Hong Kong Nightlife, Nachtleben

Hong Kong Nightlife: umfangreich und abwechslungsreich

Natürlich hat eine Millionenstadt wie Hongkong auch ein entsprechendes Nightlife zu bieten. Den Vergleich zu Städten wie Tokio oder dem Nachtleben in Singapur muss die Sonderverwaltungszone dabei nicht fürchten. Unzählige Bars, Clubs, Lounges oder Pubs garantieren den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis und bieten die Möglichkeit die Nacht zum Tag zu machen.

Diskotheken und Co. sind allerdings nicht die einzigen Möglichkeiten sich nachts in der Stadt zu amüsieren. Ein abendlicher Ausflug zum Victoria Peak oder ein Spaziergang an der Uferpromenade haben ihren ganz eigenen Charme. Anschließend kann man einen Nachtmarkt besuchen, diniert in einem Restaurant in Lan Kwai Fong im Central District oder besucht ein nächtliches Pferderennen auf der Rennbahn in Happy Valley. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt und für jeden Geldbeutel gibt es die richtige Option.

Hongkong Island Nightlife

Die edelsten Nachtclubs und Bars liegen auf Hongkong Island.

Barco

In Soho in der 42 Stanton Street finden Besucher das „Barco“. Eine entspannte Bar, die gleichermaßen einheimische wie ausländische Geschäftsreisende und Touristen anzieht. Von 16 – 20 Uhr gibt es hier übrigens eine Happy Hour. In gediegener Atmosphäre kann man hier einige Drinks zu sich nehmen, bevor man im Anschluss die Clubs der Stadt unsicher macht.

Homebase

Hierfür bietet sich zum Beispiel das „Homebase“ im Au’s Building in 17-19 Hollywood Road an. Ein stylischer Club für alle, die es schick und eine wenig over-the-top mögen. Das Homebase zählt in der Regel zu den Clubs mit den längsten Öffnungszeiten. Nachtschwärmer können hier bis zum Morgen durchfeiern.

Beijing Club

Eine Alternative zum Homebase ist der „Beijing Club“ in 2-8 Wellington Street. Hier trifft man auf ein gut durchgemischtes Publikum, das zu Dance und R&B Klängen die Nacht durchtanzt. In jedem Fall sollte man auf seine Kleidung achten, um am Eingang nicht abgewiesen zu werden.

Yumla

Wer es lieber etwa weniger aufgesetzt mag geht ins „Yumla“ in der 79 Wyndham Street. Das schlichte Interior passt zu den rohen Electrobeats, zu denen das angenehm entspannte Publikum das Tanzbein schwingt. In der Regel findet man hier auch Touristen und Expats.

Champagne Bar

Stilsicher und entspannt geht es in der „Champagne Bar“ im Grand Hyatt Hotel in der 1 Harbour Road zu. Zu live Jazz oder Blues können Gäste hier in attraktiver Art Deco Umgebung den einen oder anderen Drink genießen.

Pawn

In eine etwas andere Richtung geht das „Pawn“ in der 62 Johnston Street. In der Etage unter dem dazugehörigen Restaurant kann man in den aufgestellten Sofas oder der auf kleinen Terrasse seiner Blick über die Straße schweifen lassen und eine der zahlreichen alkoholischen Spezialitäten genießen.

Kowloon Nightlife

Biergarten

Deutsche Urlauber, die ihre Heimat vermissen, machen sich auf zum „Biergarten“ in der 5 Hanoi Road in Tsam Sha Tsui. Bei Bitburger Pils und Klassikern aus der Jukebox kann man außerdem traditionelle deutsche Gerichte wie Schweinshaxe oder Sauerkraut bestellen. Aber keine Sorge, Volksmusik wird hier nicht gespielt.

Deck’n Beer

Im „Deck’n Beer“ auf der Tsim Shau Tsui Promenade ist der Name Programm. Es gibt eine große Auswahl an verschiedensten Bieren und von der Terrasse aus bietet sich einem ein imposanter Blick auf die Skyline von Hong Kong Island.

Bahama Mama’s

Weiter geht es das ins „Bahama Mama’s“ in 4-5 Knutsford Terrace, ebenfalls in Tsim Shau Tsui. Wie der Name bereits erahnen lässt, handelt es sich hierbei um eine Bar mit karibischem Motto. Eine sehr angenehme und entspannte Atmosphäre zieht an den Wochenende viele jüngere Gäste zum Tanzen in den Laden. Freitags und Samstags kann hier bis 4 Uhr morgens getrunken und gefeiert werden.

Cloudnine

Ein Erlebnis der etwa anderen Art bietet das Cloudnine in der 7 Minden Avenue. Anders als in Tokio oder Seoul wird Karaoke hier nicht nur in separaten Räumen angeboten, stattdessen wird vor dem gesammelten Publikum gesungen. Der Spot ist vor allem bei jüngeren Hongkong-Chinesen sehr beliebt und ist ein idealer Ort um einige Drinks zu nehmen und das amüsante Treiben zu beobachten.

New Territories Nightlife

Je weiter man in den Norden Hongkongs vordringt, umso spärlicher wird die Auswahl an guten Bars und Clubs.

Poets

In Sai Kung findet man das „Poets“ in der 55 Yi Chun Street. In dieser Bar, welche einem britischen Pub nachempfunden wurde, lässt sich bei Bier und einigen typischen Snacks ein ruhiger Abend verbringen.

Andernfalls findet man in den meisten Distrikten kleinere Kneipen und Bars, die man auch als Tourist aufsuchen kann. Wer sich jedoch tatsächlich ins Nachtleben stürzen möchte, der sollte sich lieber auf das südliche Kowloon, Tsim Sha Tsui oder auf Hong Kong Island konzentrieren.

Reise- und Sicherheitshinweise

Das Auswärtige Amt hat einige Reisehinweise für Hongkong veröffentlicht, mit denen sich Touristen vor der Abreise vertraut machen sollten.

Taifune

In den Monaten zwischen Mai und November ist in Hongkong die Gefahr durch Taifunen am höchsten. Abhängig von der Situation setzt das Hong Kong Observatoty Warnsignale ein, sofern sich ein tropischer Zyklon Hongkong auf 800 km annähert und das Territorium eventuell zu einem späteren Zeitpunkt erreicht. Die eben beschriebene Situation wird symbolisiert durch das Signal 1. Das Signal 3 bedeutet, dass kräftige Winde mit Geschwindigkeiten bis über 60 km/h erwartet werden. Signal 8 ist das Warnzeichen für einen ausgereiften Sturm, mit Geschwindigkeiten zwischen 63 bis117 km/h und Sturmböen von bis zu 180 km/h. Bei diesen Geschwindigkeiten stellen alle Behörden ihre Tätigkeit ein. Ebenso werden Geschäfte, Schulen und auch die Finanzmärkte geschlossen sowie der öffentliche Nahverkehr stillgelegt, sobald das Signal 8 herausgegeben wird.
Signal 9 deutet auf eine weiterhin zunehmende Sturmstärke hin, während Signal 10 ausgegeben wird, sobald ein Orkan mit Windgeschwindigkeiten um die 120 km/h und Sturmböen mit 220 km/h über das Land hinwegfegt.

Während eines Sturms herrscht Ausgangssperre. Da es nicht auszuschließen ist, dass die Strom- und/oder die Wasserversorgung zusammenbricht, empfiehlt es sich ein Kontingent an Lebensmitteln und Trinkwasser sowie Batterien, eine Taschenlampe etc. bei sich zu haben. Das System zu Sturmwarnung ist in Hongkong sehr weit fortgeschritten, so dass Sie bereits lange im Vorfeld wissen, was auf sie zu kommt. Sollten Unklarheiten bestehen, wenden Sie sich am besten an die Hotelrezeption. Für gewöhnlich verfügen alle Hotels und Unterkünfte über ein spezielles Notfallprotokoll, falls es zu einer solchen Situation komme sollte. Zur Beruhigung der meisten Reisenden, wird hier allerdings auch noch erwähnt, dass die wirklich schweren Stürme Hongkong nur sehr selten treffen.

Kriminalität

Hongkong gilt allgemein als ein sehr sicheres Reiseziel. Urlauber sollten dennoch nicht die alltägliche Vorsicht vernachlässigen. Dies gilt insbesondere für Gepäck und Wertsachen. Vor allem bei Menschenansammlungen an öffentlichen Plätzen sowie dem Flughafen, aber auch in Schlafsälen oder Jugendherbergen sollte man auf sein Hab und Gut achten.
Zwar gibt es auch in Hongkong organisiertes Verbrechen, Urlauber und Touristen bekommen von dieser Schattenwelt jedoch in der Regel nichts mit.
In jüngster Zeit hat das Auswärtige Amt zur Vorsicht geraten, sofern man sich ins Hongkonger Nachtleben stürzt, da es in der vergangenen Monaten häufig zur Verwendung von K.O. Tropfen mit erheblichen Konsequenzen gekommen ist. (Stand: November 2013)

Haze

Insbesondere in den Sommermonaten können Smog-ähnliche Luftverunreinigungen auftreten, die in der Regel als „Haze“ beschrieben werden. Die erhöhte Schadstoffkonzentration kann zu Reizungen der Augen und der Atemwege führen. Besonders Herz- und/oder Lungenkranke Menschen sowie ältere Urlauber und Kleinkinder sind gefährdet. Aber auch gesunde Menschen sollten ihre Aktivitäten bei erhöhten Messwerten einschränken und körperliche Betätigung im Freien vermeiden.
Für gewöhnlich veröffentlichen die einheimischen Medien Schadstoffwerte (welche im Tagesverlauf stark schwanken können), sobald diese Ansteigen.
Reisende, die bereits im Vorfeld Probleme mit ihren Atemwegen haben sollten vor der Abreise mit einem Arzt Rücksprache halten.

Besondere Zollvorschriften

Reisenden ist es untersagt Drogen oder sonstige illegale Substanzen einzuführen. Ebenso verboten ist die Einfuhr von Chemikalien, bestimmten Antibiotika, Waffen und Munition, Feuerwerkskörpern, Tieren (vor allem bedrohte Tierarten) oder Pflanzen, Fleisch und Geflügel sowie Rohdiamanten und auch Milchpulver für Kinder unter 36 Monaten.

Devisen hingegen können unbegrenzt eingeführt werden. Zudem hat jeder Urlauber die Möglichkeit 1 Liter Alkohol sowie 19 Zigaretten bzw. eine Zigarre oder 25 Gramm Tabak für den persönlichen Gebrauch einzuführen. Ausführliche und aktuelle Informationen zu den Zollvorschriften finden Sie auf der offiziellen Internetseite der Hongkonger Zollbehörde.

Drogen

Auch in Hongkong ist Drogenbesitz kein Kaverliersdelikt. Schon der Besitz geringer Mengen Rauschgift kann eine eine hohe Freiheitsstrafe nach sich ziehen. Erwerb und Verteilung sowie Ein- und Ausfuhr können mit drakonischen Strafen geahndet werden, die Todesstrafe wie in Festlandchina wird hingegen nicht vollzogen. Auch der Transport von Gegenständen für Dritte ohne eigene Kenntnis des Inhalts kann fatale Folgen haben.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Das Waffenrecht in Hongkong ist sehr scharf, selbst im Vergleich zu Deutschland. Grundsätzlich wird für den Besitz jeder Schusswaffe ein Berechtigungsschein benötigt. Der Verstoß gegen das Waffenrecht führt zu harten Strafen. Auch die Einfuhr von Waffen, insbesondere Schusswaffen, ist strengstens untersagt. Gleiches gilt für die Einfuhr, den Besitzt oder auch gar die Verwendung von Elektroschockern, Tasern oder anderen Elektroschockwaffen. Auch hier werden etwaige Verstöße hart geahndet.

Jeder Art von Verunreinigung wird in Hongkong mit einer Geldstrafe belegt. Vom unsachgemäß entsorgten Zigarettenstummel über das Wegwerfen von Kaugummis oder Verpackungsmaterial bis hin zu Graffiti oder dem Ausspucken in der Öffentlichkeit, steht in Hongkong jegliche Form der Verschmutzung unter Strafe, mag sie auch noch so lapidar erscheinen.

Ebenfalls untersagt ist Nacktbaden oder ohne Oberteil zu baden. Beides ist an den Stränden Hongkongs verboten und kann zu einer empfindlichen Geldstrafen führen.

Weiterhin besteht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und Aufzügen sowie in beinahe allen Gebäuden Rauchverbot. Darüber hinaus gibt es in Hongkong für den öffentlichen Nahverkehr sowie für private PKWs und Taxis eine Anschnallpflicht. Zuwiderhandlungen werden mit einer Geldbuße geahndet.

Gesundheit

Für die Einreise nach Hongkong besteht derzeit keine Impfpflicht. Das Auswärtige Amt empfiehlt dennoch Impfungen gemäß dem aktuellen Impfkalender des Robert-Koch-Institus.

Neben Tetanus, Diphtherie, Mumps, Masern, Röteln, Keuchhusten sowie Influenza und Polio, können auch Impfungen gegen Hepatitis A/ B und Japanische Enzephalitis sowie Tollwut sinnvoll sein, insbesondere, wenn man von Hongkong nach Südchina weiterreist.

Dengue-Fieber

Wie im gesamten asiatischen Raum besteht auch in Hongkong eine Ansteckungsgefahr mit Dengue-Fieber. Die Krankheit wird von einer Mücke in den Tagesstunden übertragen. Dengue tritt vor allem in der Grenzregion zu Südchina auf, mit einer Häufung während und nach der Regenzeit. Malaria hingegen ist in Hongkong kein Problem. Die Beschwerden bei Dengue-Fieber ähneln meist den gängigen Grippesymptomen und können auch noch mehrere Wochen nach dem eigentlichen Stich auftreten.

Japanischen Enzephalitis

Japanischen Enzephalitis kann ebenfalls durch eine nachtaktiv Mücke übertragen werden, kommt in Hongkong allerdings kaum noch vor. Da die Krankheit jedoch tödlich enden kann und es keine wirksamen Medikamente gibt, sollten neben einem sorgfältigen Mückenschutz von Urlaubern auch eine Impfung vor Reisebeginn in Betracht gezogen werden. Trotz der eher geringen Gefahr an Dengue-Fieber oder Japanische Enzephalitis zu erkranken, wird Urlaubern in den kritischen Gebieten empfohlen körperbedeckende, helle Kleidung zu tragen und gegebenenfalls unter einem Moskitonetz zu schlafen. Reisende in der Grenzregion zu China sollten stets darauf achten, Insektenschutzmittel aufzutragen. Das gilt sowohl für den Tag, wie auch für die Abendstunden und die Nacht.

Tstsugamushi Fieber

Wanderer können sich mit dem Tstsugamushi Fieber/ Scrub Typhus zu infizieren, welches durch Milben übertragen wird und auch in der Region um Hongkong auftritt. Reisende sollten hier grundsätzlich auf Insektenschutzmittel und entsprechende Kleidung achten. Ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht allerdings nur in den die Stadt umgebenden Hügeln sowie an der Grenze zu Südchina.

Durchfallerkrankungen vermeiden

Wie in vielen Ländern Asiens treten auch in Hongkong Durchfallerkrankungen auf. Das Risiko von derartigen Problemen lässt sich jedoch durch das Befolgen einiger einfacher Grundregeln drastisch minimieren:

  • Niemals Leitungswasser trinken, sondern ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs.
  • Für den Fall, dass Sie einen empfindlichen Magen haben, sollten Sie in Restaurants zudem auf Eiswürfel verzichten.
  • Regelmäßig sollten die Hände mit Seife gewaschen und Einmalhandtücher verwendet werden.
  • Auch der Gebrauch von Handdesinfektionsmittel kann situationsbedingt sinnvoll sein.
  • Ggf. sollten Urlauber zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser aus der Flasche nutzen. Dies gilt besonders für die ländlichen Bereiche entlang der Grenze.
  • Auf keinen Fall sollten Sie rohes Fleisch verzehren. In diesem Zusammenhang sollte man auch bei den verschiedenen Garküchen stets Vorsicht walten lassen.
  • Für den Fall, dass Sie in der Küche aktiv werden, sollten Sie ihre Nahrungsmittel grundsätzlich abkochen bzw. selber schälen. Fleisch sollte zudem immer gut durchgebraten werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Hongkong entspricht europäischen Standards. Für Urlauber empfiehlt es sich, die internationalen Abteilungen der großen Krankenhäuser aufzusuchen, da man hier in der Regel Ärzte mit erweiterten Fremdsprachenkenntnissen findet. Eine individuell zusammengestellte Reiseapotheke sollte immer mitgenommen und den Temperaturen entsprechend gelagert werden. Für Touristen ist es darüber hinaus grundsätzlich ratsam über einen weltweit gültigen Krankenversicherungsschutz sowie eine zuverlässige Reiserückholversicherung zu verfügen. Außerdem empfiehlt es sich, vor der Abreise mit einem kundigen Arzt oder Tropenmediziner zu sprechen, insbesondere, falls Sie eine Weiterreise nach China planen.

Bei akuten Notfällen wählen Sie bitte die 999 für den ambulanten Rettungsdienst. Andernfalls gibt es eine Reihe an Krankenhäusern.
Ein gutes internationales Krankenhaus mit Ärzten, welche über Fremdsprachenkenntnisse verfügen, ist das „Matilda International Hospital“ In der 41 Mount Kellet Road The Peak, Hong Kong. Im dazugehörigen Matila Medical Centre in der 9 Queen’s Road Central, Hong Kong finden Sie darüber hinaus auch einen deutschsprachigen Arzt.

Die medizinische Versorgung im Land ist allerdings sehr teuer. Viele der größeren Hotels haben einen eigenen Hausarzt, welcher den Gästen meistens rund um die Uhr zur Verfügung steht. Die Kosten für einen Besuch beim hotelinternen Arzt liegen in der Regel allerdings deutlich über den normalen Arztkosten.

Deutsche Vertretung in Hongkong

Bei außerordentlichen Problemen können sich deutsche Staatsangehörige an das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Hongkong wenden.

Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland Hongkong
21/F United Centre
95 Queensway
Central District
Hong Kong

Telefon: +852 2105 8788
Telefax: +852 2865 2033
E-Mail: info@hongkong.diplo.de
Homepage: http://www.hongkong.diplo.de